Prey – Vom Jäger zur Beute

Informationen

Drehland Frankreich
Drehjahr 2010
Laufzeit ca. 76 Minuten
Regie Antoine Blossier
Darsteller Grégoire Colin François Levantal Joseph Malerba Isabelle Renauld u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (anamorph/16:9)
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Französisch
Untertitel
LC 2
FSK 16
Prey - Vom Jäger zur Beute

Story

In einer ländlichen Gegend in Frankreich wird es zunehmend unruhiger. Und zwar weil das heimische Wild eine veränderte Verhaltensweise an den Tag legt. Die Tiere werden unruhig. Sie werden sogar panisch, sodass einige Hirsche im Elektrozaun verenden.

Dies wird von der Familie von Nathan beobachtet. Sie beobachten des Weiteren ein riesiges Wildschwein, was die Gegend unsicher macht und offensichtlich Auslöser der tierischen Panikattacken ist. Daher gehen sie auf die Jagd, um den störenden Keiler zur Strecke zu bringen.

Prey - Vom Jäger zur Beute  Prey - Vom Jäger zur Beute

Kritik

Die Sau ist los. Und zwar in Frankreich. Denn mit dem tierischen Horror-Streifen „Prey – Vom Jäger zur Beute“, kommt ein THTF, also ein Tier-Horror Terror-Film, in unsere DVD-Regale. Der Tier-Horror ist viel verfilmt, da günstig in der Herstellung, einfach und durchaus populär. Aufgrund des Massenaufkommens gibt es auch verschiedenste Herangehensweisen an das Thema. Es gibt brutale Jäger, unglaubliche Monsterviecher und manchmal auch die ganz normale Bedrohung von nebenan. Letzteres hat Regisseur Antoine Blossier in seinem Erstlingswerk umgesetzt. Ein glaubhaftes Stück Horror, welches durch seine mögliche Authentizität für Schrecken und Terror sorgt.

Das Schöne, an diesem französischen Streifen ist, dass er sehr natürlich rüber kommt. Sowohl in seiner Glaubwürdigkeit, als auch in seiner Optik. Das Geschehen findet zu einem Großteil in der Natur statt. Neben einem kleinen Seitenplot, der sich mit Familienproblemen beschäftigt, steht die Jagd auf einen großen Keiler im Mittelpunkt. Und wie man es aus dem Untertitel „Vom Jäger zur Beute“ erahnen kann, verläuft das tödliche Treiben alles andere als geplant. Was ebenfalls gut zu Buche schlägt ist die Gradlinigkeit des Films. Ohne viel Tamtam geht es nach einer Einführung und einer überschaubaren Charakterisierung der Rollen, ans Eingemachte.

Blut und Gewalt dürfen da natürlich nicht fehlen. Es gibt zwar keine Schlachtplatte zu sehen, wie man im übertragenen Sinne meinen könnte, dafür aber ein paar gorige und schleimige Einlagen. In einigen Szenen werden Erinnerungen an den blutverschmierten „Ash“ aus „Tanz der Teufel“ wach. Das Hauptvieh kommt zwar nicht oft vor die Linse, dafür ist es aber nett, da natürlich anzusehen. Entweder brauchte man für die Erstellung keine CGI, oder man hat sie so schon beigepflegt, dass sie nicht zu erkennen sind.

Spannung und Atmosphäre gibt es in „Prey – Vom Jäger zur Beute“ zu genüge. Gerade wenn es im Wald dunkel wird und der Feind sich anschleicht entsteht eine dichte Atmosphäre. Einige Schock-Effekte tragen dann ihr Übriges zur gelungenen Stimmungsmache bei.

Was auf der negativen Seite notiert werden muss, ist zum ein en die Tatsache, dass der borstige Protagonist nicht ganz so im Mittelpunkt steht, wie man das zu Anfang erwartet. Zum anderen muss bemängelt werden, dass man sich mit der dargestellten Naturkatastrophe nicht allzu sehr beschäftigt, obwohl diese Hauptauslöser ist.

„Prey – Vom Jäger zur Beute“ ist glaubhafter Tier-Horror mit einer großen Portion Terror. Er ist mit knapp 75 Minuten kurz gehalten, straff, gradlinig und angsteinflößend. Man ahnt zu wissen, wo der Hase, respektive das Wildschwein, langlaufen, dass ist in diesem Film-Genre aber nichts Unnatürliches. Da „Prey – Vom Jäger zur Beute“ sich in einigen, wenigen Momenten etwas zieht und man sich nicht immer um das Wesentliche kümmert, gibt es Punktabzüge in der B-Note.

Prey - Vom Jäger zur Beute  Prey - Vom Jäger zur Beute

DVD

Bild und Ton der DVD können in keiner Weise kritisiert werden. Das Bild verfügt über eine ausgezeichnete Schärfe. Somit können die gut eingefangenen Waldbilder entsprechend gut wiedergegeben werden und tragen zum Atmosphärenaufbau bei. Der Ton dringt glasklar aus den Lautsprechern und versteht es, in Terror-Szenen, mit mächtigem Krach zu unterhalten.

Richtige Extras wurden leider nicht berücksichtig. Es gibt lediglich ein paar Filmtipps in Form von drei Trailern. Auch nach dem Einlegen der DVD gibt es Filmvorschauen.

Bewertung

Splatter Prey - Vom Jäger zur Beute
Spannung Prey - Vom Jäger zur Beute
Story Prey - Vom Jäger zur Beute
Ekelfaktor Prey - Vom Jäger zur Beute
Atmosphäre Prey - Vom Jäger zur Beute
Tonqualität Prey - Vom Jäger zur Beute
Bildqualität Prey - Vom Jäger zur Beute
Zusatzmaterial Prey - Vom Jäger zur Beute
Gesamteindruck Prey - Vom Jäger zur Beute

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