Cold Prey 2 – Resurrection

Informationen

Drehland Norwegen
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 86 Minuten
Regie Mats Stenberg
Darsteller Ingrid Bolsø Berdal Kim Wifladt Robert Follin Fridtjov Såheim u.a.
Bild
  • 1:2
  • 35 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Norwegisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Cold Prey 2 - Resurrection

Story

Jannike hat das Horror-Erlebnis in den Bergen Norwegens knapp überlebt. Sie wird auf einer Straße aufgelesen und ins hiesige Krankenhaus gebracht. Die kleine Hilfsstation, ist nur spärlich besetzt. Es gibt eine handvoll Ärzte sowie Pfleger und noch weniger Patienten. Als die Polizei eintrifft, erzählt Jannike von den unglaublichen Sachen, die sie erlebt hat.

Die Polizisten fahren daraufhin zum abgelegenen Hotel, wo sich das Geschehen abgespielt hat, und suchen die Leichen. Diese finden sie auch. Allerdings auch den leblosen Körper des Killers, der sensationeller Weise reanimiert werden kann und in das gleiche Krankenhaus gebracht wird, in dem auch Jannike liegt. Nach einer schnellen Rekonvaleszenz des Killers geht der eiskalte Horror tatsächlich weiter…

Cold Prey 2 - Resurrection Cold Prey 2 - Resurrection

Kritik

Nachdem Regisseur Roar Uthaug im Jahre 2006 ein paar Norwegische Jugendliche in die Berge schickte, damit sie dort zur kalten Beute werden, schickt sich sein Nachfolger Mats Stenberg an, zwei Jahre später die Fortsetzung namens „Cold Prey 2 Resurrection – Kälter als der Tod“ zu drehen. Die zwei Jahre Differenz merkt man dem Film nicht an. Er geht nahtlos da weiter, wo „Cold Prey“ aufgehört hat.

Und, eigentlich ist es nicht zu glauben, der Film hält das Niveau des Vorgängers. Technisch einwandfrei, beklemmend und zudem spannend. Mit schnellen Schnitten und passenden Musik-Einlagen, wird der Zuschauer auf das vorbereitet, was da kommen mag. Natürlich ist die Geschichte simpel. Da kann man auch nicht mehr erwarten. Denn erstens handelt es sich bei „Cold Prey 2 Resurrection – Kälter als der Tod“ um einen astreinen Slasher und zweitens hat „Cold Prey“ auch nur eine Story, die man locker in einem Satz wiedergeben kann.

Gut. Immerhin hat es Regisseur Stenberg bei seinem Debüt geschafft, auch ohne viel Story dafür zu sorgen, dass es kaum langweilig wird. Der Anfang ist zwar ruhig, aber nicht uninteressant. Dann kommt es zu spannenden Szenen zwischen Opfer und Täter. Dem folgt ein kleiner Durchhänger und schlussendlich kommt das Finale. Was man etwas kritisieren muss, ist die Tatsache, das sich zuviel in dem Krankenhaus abspielt. Die Kulisse ist zwar gut und düster, man wünscht sich aber mehr Landschaftsaufnahmen und Schnee.

Als Hauptdarstellerin konnte wieder Ingrid Bolsø Berdal gewonnen werden, die ja schon im ersten Teil die Jannike zum besten gegeben hat. In ihrem Heimatland wurde die Schauspielerin für den Norwegischen Filmpreis nominiert. Und, wie man daraus schließen kann, ist ihre Darbietung wirklich nicht schlecht. Für weitere Rollen hat die junge Frau aber noch Luft nach oben. Neben ihr spielen einige unbekannte Gesichter, die ebenfalls eine grundsolide Leistung abrufen und den Filmgenuss damit abrunden.

An ernsthaften Splatterszenen hat man bei „Cold Prey 2 Resurrection – Kälter als der Tod“ gespart. Es ist zwar durchaus ein blutiges Geschehen, die Morde werden aber nicht im letzten Detail wiedergegeben. Die Freigabe von FSK18 ist daher doch ein wenig hoch angesetzt. Womit ebenfalls gespart wird, ist die Aufdeckung der Hintergründe, die den Killer zum Morden treiben. Es gibt zwar deutlich mehr Informationen als im Vorgänger, richtig Sinn macht sein Metzeln aber nicht. Dies verlangt höchstwahrscheinlich auch niemand, zumindest niemand aus der Fangemeinde des Slasher-Movies. Die übrigen Charaktere werden auch nicht wirklich durchleuchtet, was in der Konsequenz dann nur logisch ist.

„Cold Prey 2 Resurrection – Kälter als der Tod“ ist auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger. Er ist technisch gut, spannend, atmosphärisch, meist rasant, zweifelsfrei gut zu betrachten und hält das Niveau des Vorgängers. Es lohnt sich sogar, die beiden Teile gleich nacheinander zu gucken, da sie nahtlos ineinander übergehen. Allerdings ist dies nicht zwingend erforderlich, da dieser Film auch eigenständig gut funktioniert.

Cold Prey 2 - Resurrection Cold Prey 2 - Resurrection

DVD

Die DVD aus dem Hause Sunfilm kommt mit einem starken Sound und einer guten Bildqualität daher. Letztere verfügt zwar nicht über die absolute Schärfe, kann aber in ihrer Gesamtheit überzeugen. Im winterlichen Hauptmenü, welches mit spannender Musik die Vorfreude verstärkt, kann man in das Submenü „Extras“ navigieren. Dort findet man ein reichhaltiges Angebot vor, das mit einem Making Of (14:27 Minuten), Deleted Scenes (05:18 Minuten), Outtakes (03:04 Minuten), Specialeffects (18:10 Minuten) (alles ist deutsch untertitelt), dem Audiokommentar, und zahlreichen Trailern daherkommt. Da kann man nur den Daumen senkrecht in die Höhe strecken.

Bewertung

Splatter Cold Prey 2 - Resurrection
Spannung Cold Prey 2 - Resurrection
Story Cold Prey 2 - Resurrection
Ekelfaktor Cold Prey 2 - Resurrection
Atmosphäre Cold Prey 2 - Resurrection
Tonqualität Cold Prey 2 - Resurrection
Bildqualität Cold Prey 2 - Resurrection
Zusatzmaterial Cold Prey 2 - Resurrection
Gesamteindruck Cold Prey 2 - Resurrection

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