The Crow: Wicked Prayer

Informationen

OT:Wicked Prayer

ca. 95 Minuten

USA 2004

Regie

  • Lance Mungia
Darsteller

  • David Boreanaz
  • Tara Reid
  • Danny Trejo
  • Edward Furlong
  • Dennis Hopper
  • u.a.

The Crow: Wicked Prayer

Story

Ein kleines Dorf Mitten in der Wüste, wo auch Straftäter ihre Strafen absitzen, ist Schauplatz unseres Geschehens. Gerade wurde das Oberhaupt einer kleinen satanischen Gang namens den 4 Apokalyptischen Reitern von eben dieser Gang befreit. Dieser "Death/Satan/Crash" beabsichtigt seine Geliebte Lola in einem satanischen Ritual zu ehelichen, um in der satanischen Karriereleiter eine Stufe weiter hoch zurutschen. Da seine Angebetete die Augen einer Schamanin haben möchte und er noch eine kleine Rechnung mit seinem Ex-Kumpel Jimmy zu begleichen hat, wird kurzerhand dessen Freundin, die zufällig Schamanin ist, nebst ihm überfallen und beide werden getötet.

Noch in der gleichen Nacht wird die Leiche von Jimmy verscharrt, um ihm den Mord an seiner Freundin in die Schuhe zu schieben. Doch eine Krähe kommt angeflogen, klopft an seinen "Sarg" und bringt ihn somit ins Reich der Lebenden zurück, wo Jimmy auch sogleich mit seinem Rachefeldzug beginnt. Jedoch muss er sich beeilen, denn Death´s Kräfte werden durch seine Hochzeit mit Lola stärker und ihm bleibt nur Zeit bis zum nächsten Morgen…

Kritik

Neugier, das war im Grunde alles, weshalb ich mir diesen 4. Teil der The Crow-Reihe wohl doch angesehen habe und ich habe wirklich versucht unbefangen daran heranzugehen. Teil 1 zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, "leicht" düster angehaucht, geniale Musik und noch viel genialere Schauspieler waren damals noch am Werk und nicht zuletzt der tragische Tod Brendan Lees während der Dreharbeiten, machte diesen Film einfach zu etwas ganz besonderem – seinem Vermächtnis, das einfach nicht hätte in Fortsetzungen enden dürfen. Teil 2 und 3 waren schlecht – grottenschlecht! Und auch eine gleichnamige TV-Serie flotte unentwegt… dennoch konnte es der Regisseur Lance Mungia nicht lassen noch einen weiteren 4. Versuch zu starten, namentliche Schauspieler wie David Boreanaz ("Buffy", "Angel"), Edward Furlong ("Terminator") und Tara Reid ("American Pie") wurden kurzerhand dazugenommen, die selbe Story wie eh und je, mal wieder etwas abgeändert und es entstand The Crow 4 – Wicked Prayer.

Die Darsteller…diesen Punkt handle ich für gewöhnlich in meinen Kritiken immer schnell ab, jedoch nicht dieses Mal, denn was einem hier geboten wird ist nicht einmal B-Movie-Niveau. Die Darsteller passen nicht im entferntesten in ihre Rollen. Edward Furlong, noch bekannt als Kiddie in Terminator passt definitiv nicht in die Rolle der Krähe!!! Man kauft ihm den trauernden Racheengel nicht ab! Viel zu emotionslos kommt er auf der Leinwand herüber und nicht einmal die schwarz-weiße Schminke kann seinem Aussehen das gewisse Etwas verleihen, dass nun mal die Krähe besitzen muss!!! Nächster Aussetzer in der Besetzung folgt ebenfalls sogleich – David Boreanaz! Bereits in den Serien "Buffy im Bann der Dämonen" und "Angel" legte er keine großen Leistungen an den Tag und versuchte mit seinem emotionslosen Blick und Mr. Cool – Auftreten zu imponieren. In The Crow 4 zeigt er nun, dass er auch in der Zeit zwischen diesen Serien und heute nicht das geringste an Schauspielerei dazu gelernt hat! Diesmal darf er einen Bösewicht spielen, einen Möchtegern-Satanisten, der durch seine seltsame Hochzeit mit seiner "Schlampe" (Zitat aus Film) zu einer höheren Stufe mutiert (Satan höchstpersönlich), dazwischen darf er sich ab und an den Oberkörper entblößen und darf seinen nicht sonderlich toll gebauten Körper ("Milchbubihaft") zeigen. Was braucht es noch für einen solchen Flop? Richtig, ein mehr oder minder bekanntes weibliches Wesen, das sperrlich bekleidet herumrennt und das Blödchen spielt – hier fiel die Wahl dann auf Tara Reid aus American Pie, die uns gleich zu Beginn des Filmes mit ihren "Zaubertricks" verblüfft, als sie der Schamanin die Augen herausschneidet (nein man sieht nix!), diese vor die ihren hält, natürlich sieht man nur ihre Hände, kaum nimmt sie die Hände runter schreit sie dann in den Raum, dass man doch ihre neuen blauen Augen begutachten solle, sie habe nun die Augen der Schamanin… toller Trick… wir tauschen die Kontaktlinsen aus vor den Augen der Kamera und das wars, wobei ich nicht einmal mehr sagen kann, welche Augenfarbe sie vorher hatte – dies nennt man dann Special Effect! Auf diese Art und Weise könnte ich nun jeder Darsteller unter die Lupe nehmen, belasse es jedoch bei diesen, da meine Kritik sonst wieder in die Länge schießt und ich mich kurz halten wollte! Allgemeingesagt alle Darsteller passen zum einen nicht in ihre Rollen und ich denke mal einfach es wurde ohne große Proben einfach drauf los gedreht, keine Szene wiederholt, sonst könnte ich mir diesen Mist nicht anders erklären!

Die Special Effects… schönes Wort, diesem Film eher unbekannt…ich kenne B-Movies die mit Sicherheit weniger Budget als dieser Film besaßen und die bessere Effekte hatten als dieser! Ab und an darf mal jemand an einem Seil durch die Luft fliegen, wenn er von der "gewaltigen" Kraft/Macht der Krähe oder des "Satanisten" hinweg geschleudert wurde, wir haben den Atemberaubenden Trick mit den oben genannten Kontaktlinsen und das wars dann auch schon. Der Film kommt auch weitestgehend unblutig daher, da man nie etwas zu sehen bekommt! Einzigst die Aufnahmen der Krähe (des Vogels) sind ganz ansehbar, jedoch auch nichts weltbewegendes und vermutlich aus irgendwelchen Tierdokus geklaut worden.

Auch zur Story kann ich nichts positives berichten. Wieder einmal gibt es ein Liebespaar, das kurz vor ihrer Hochzeit von Bösewichten ermordet wird, die Krähe klopft an das Grab, Mann steht von den Toten auf und nimmt Rache…um dem ganzen wieder einen düsten Touch zu versetzen wird diesmal auf das Themengebiet "Satanismus" zurückgegriffen und der Regisseur versucht hier leider auf sehr lächerliche Art und Weise dies mit der Geschichte zu verknüpfen. Ganz toll hier auch die satanische Hochzeit unseres bösen Pärchens zu nennen (Zitat: "Willst Du diese Schlampe zu Deiner Schlampe machen") und auch ansonsten sind die Dialoge nicht gerade weltbewegend und ab und an kommt durchaus der Gedanke auf, ob das Drehbuch ein pubertierender 12 Jähriger verfasst haben könnte! Es gibt keine Spannung! Keine Atmosphäre (The Crow in der Wüste passt einfach nicht!!!) und auch ansonsten ist dies ein Reinfall auf der ganzen Linie!!! Mit einer Länge von ca. 95 Minuten ist der Film auch definitiv viiiiiel zu lange!!!! Einzigst gute Darstellung erhalten wir von einem sehr süßen Hund, der zu Beginn des Filmes zu sehen ist – Jimmys Hund, dem zum Glück auch nichts passiert, was mich jedoch noch interessiert hätte und den samten Film über verfolgte, was wurde eigentlich aus dem Tier???

FAZIT: MEIDEN!!! Dieser Film ist definitiv für niemanden empfehlenswert!!! Selbst 1 Stern ist im Grunde noch eine zu gute Bewertung dafür, aber weniger lässt sich ja leider nicht vergeben. Selbst Fans der Darsteller sollten ihre Finger davon lassen, denn nur große Namen machen einen Potentiallosen Film auch nicht besser!!!

Bewertung

Splatter The Crow: Wicked Prayer
Spannung The Crow: Wicked Prayer
Story The Crow: Wicked Prayer
Ekelfaktor The Crow: Wicked Prayer
Atmosphäre The Crow: Wicked Prayer
Gesamt The Crow: Wicked Prayer

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