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Im New York der 50er Jahre
arbeitet sich der heruntergekommene Privatdetektiv Harry Angel von Fall zu
Fall. Eines Tages erhält er einen Auftrag, von dem mysteriösen Louis
Cyphre, für den er den seit dem zweiten Weltkrieg verschwundenen Sänger
Johnny Favourite aufspüren soll.
Seine Suche beginnt in den Slums vom Harlem und führt ihn im Verlauf bis
nach New Orleans. Seltsam ist das alle, mit denen er bezüglich des Falls
Kontakt hat, auf mysteriöse Art und Weise sterben und es jedes Mal so
aussieht als sei er der Mörder, was aus seiner Sicht aber völliger Quatsch
ist. Nach einem Tipp lernt er die bezaubernde Voodoopriesterin Epiphany
Proudfoot kennen.
Sie lebt Tagsüber ein normales Leben mit ihrem Sohn zusammen und wird
Nachts zu einer hühnerschlachtenden Priesterin, die sich von einer Ekstase
in die andere Tanzt. Harry verliebt sich schließlich in Epiphany, auch wenn
die blutige Spur, die er hinter sich herzieht den Verdacht fester werden
lässt das nur er der Mörder sein kann. Er selbst kann sich aber an nichts
erinnern und versucht den Job loszuwerden, weil er dem psychischem Druck
nicht mehr Stand halten kann.
Das Verwirrspiel ist komplett als sich sein Auftraggeber Louis Cyphre als
etwas outet, mit dem niemand rechnen konnte ... |
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Mit „Angel Heart“ ist dem
englischen Regisseur Alan Parker gleich ein Volltreffer bei seinem
Horrordebüt gelungen. Oft wurde das Thema ( Ich werde den Schluss jetzt mal
ausnahmsweise verraten weil ich denke das man das beim Review einfach
erwähnen muss und außerdem müssten den Film ja die meisten schon gesehen
haben ) Seelenverkauf ja schon verfilmt aber ich finde keinen Film so
beeindruckend und schockierend wie diesen hier.
Von Anfang an herrscht eine spannende und vor allem fesselnde Atmosphäre,
sodass man gar nicht von dem Film loskommt auch wenn der einige Längen
aufweist. Die Kameraführung ist ebenso beieindruckend wie die
schauspielerischen Leistungen von Rourke und De Niro. Die aus der „Bill
Cosby Show“ bekannte Lisa Bonet setzt in dem Film eigentlich ehr auf ihr
fantastisches Äußeres, was unter anderem auch ohne irgendein
Kleidungsstück zu bewundern ist.
Das der Film in den 50ern spielt ist schon etwas Besonderes und die Macher
haben die Umsetzung auch sehr gut hinbekommen. Die Kulissen und Kostüme
sind wirklich sehenswert und man empfindet in keiner Situation das etwas
künstlich aussieht. Gegen Ende wird der Film dann zu dem was ihn
auszeichnet. Einem Verwirrspiel, dass den Betrachter in Staunen geraten
lässt und das so endet, wie es niemand voraussagen konnte.
Fans des Horrorgenres sollten diesen Film unbedingt gesehen haben den es ist
wirklich einer der Besten Streifen. Die Anschaffung der DVD ist wirklich
eine die sich lohnt, da das Kinowelt Label sich alle Mühe gegeben hat
diesen Film so zu präsentieren, wie er es verdient hat. |