Lost Souls

Informationen

OT:Lost Souls

ca.97 Minuten

USA 2000

Regie

  • Janusz Kaminski
Darsteller

  • Winona Ryder
  • Ben Chaplin
  • Sarah Wynter
  • u.a.

Lost Souls

Story

Maya hat vor einiger Zeit etwas schreckliches erleben müssen! An ihr wurde eine Teufelsaustreibung durchgeführt. Seit dem Tag hat sie sich der katholischen Kirche zugewandt und ist nun neben ihrer Tätigkeit als Lehrerein immer wieder damit beschäftigt, Menschen den Satan auszutreiben.

Der letzte Exorzismus, dem sie beiwohnte, verlief leider nicht so wie man sich das vorgestellt hat. Zusammen mit ihrem damaligen Retter, Pater Lareaux, versuchte sie einem Frauenmörder den Teufel auszutreiben, was aber misslang. Maya ahnt schreckliches! Da die Fälle des Exorzismus in letzter Zeit immer häufiger auftreten und sogar Pater Lareaux zu einem Betroffenen wird! Es scheint als wolle der Teufel nun persönlich der Erde einen Besuch abstatten, dass allerdings im Körper eines bereits seit Jahren auserwählten Menschen.

Dadurch das Maya Schriften des Besessenen Frauenmörders sichern konnte, die unter anderem auch einen seltsamen Zahlencode beinhalteten den sie gelöst hat, kommt sie zum Entschluss das ein gewisser Peter Kelson derjenige ist, in dessen Körper der Satan schlüpfen will.

Als Maya Peter aufsucht muss sie feststellen das er ein überzeugter Atheist ist und weder Interesse an ihrem „Gut oder Böse Spiel“ hat noch an ihrer Theorie das er der Auserwählte ist. Doch mit der Zeit passieren merkwürdige Sachen, die darauf schließen lassen das er es doch sein könnte. Peter beginnt langsam zu zweifeln bis ihm wirklich bewusst ist das er es ist.

Nach einigen Recherchen finden die beiden heraus das der Tag, an dem der Satan in Peters Körper wiedergeboren werden soll sein 33. Geburtstag ist und so bleiben den beiden keine 24 Stunden mehr um den Prozess aufzuhalten…

Kritik

Nüchtern betrachtet ist „Lost Souls“ wohl nur ein billiger Abklatsch der alten Teufelsaustreibungsfilme wie zum Beispiel „Der Exorzist“ oder „Das Omen“. Aber man merkt doch recht deutlich das die amerikanische Filmindustrie in letzter Zeit verschärft wert auf den guten alten Satan legt, da der die Kinokassen nach einigen Jahren der Ruhepause wieder richtig füllt. Filme wie „The Calling“, “Teuflisch” oder auch der DC von “Der Exorzist” zeigen dies meiner Meinung recht deutlich.

Aber Filme der heutigen Zeit kommen an die alten Klassiker einfach nicht heran, weil wie ich finde viel zu oberflächlich gedreht wird und man meist drauf bedacht ist dem Zuschauer etwas „ordentliches“ auf den Teller zu servieren. Jedenfalls hat der Regisseur „Janusz Kaminski“ wohl so gedacht. Kaminski hat sich ja zuvor einen recht guten Namen als Kameramann gemacht, wo er unter anderem bei den Filmen „Der Soldat James Ryan“ oder „Schindlers Liste“ tätig war, aber er hätte wohl lieber seinen Job da weitermachen sollen, denn nach diesem Film wird er wohl so schnell kein Drehbuch in die Hand bekommen.

Wie gesagt ist der Film viel zu oberflächlich und die Story bereits ausgelutscht. Aber ich hätte aufgrund dieser Tatsachen versucht den Film so spannend oder so mystisch zu machen das der Zuschauer gefesselt ist und sich, wenn er den Film im Kino geguckt hat, nicht mehr nach hause traut. Dies hat Kaminski aber nicht auf die Reihe bekommen und das ist der Grund warum dieser Film wohl in den Videotheken verstauben dürfte.

Selbst die Schauspieler schaffen es nicht diesen Film aus der Scheiße zu reiten. Zwar ist Winona Ryder wie immer ein Augenschmaus aber dann war es das auch schon! Das heißt nicht das die anderen dilettantisch gespielt haben, es gibt aber nichts außergewöhnliches zu sehen.

Also kann ich nur raten, diesen Film zu meiden, da er keine Spannung besitzt, eine nicht überzeugende Story hat und vor allem keinen einzigen Höhepunkt! Wer sich richtig abgruseln will, der sollte auf die alten Meisterwerke des Horrors wie „Der Exorzist“ oder „Die Fürsten der Dunkelheit“ zurückgreifen.

Bewertung

Splatter Lost Souls
Spannung Lost Souls
Story Lost Souls
Ekelfaktor Lost Souls
Atmosphäre Lost Souls
Gesamt Lost Souls

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