Dämonenbrut

Informationen

OT:Dämonenbrut- Insel der Dämonen 2

ca.130 Minuten

Deutschland 2001

Regie

  • Andreas Bethmann
Darsteller

  • Katja Bienert
  • Thomas Riehn
  • Marion Ley
  • Andreas Schnaas
  • Andreas Bethmann
  • u.a.

Dämonenbrut

Story

Ich bin jetzt mal nett und nenne das was in den 130 Minuten gezeigt wird Story, andere würden es sicherlich nicht machen! Nach einem Bankraub flüchten die drei Räuber, mit einer Geisel vor der Polizei. Sie schnappen sich kurzerhand ein Motorboot, um dem Gesetz über die Weiten des Meeres zu entkommen. Der selbsternannte Captain, der offensichtlich gut navigieren kann, entdeckt vor der Küste Italiens! eine unbekannte! Insel, die sich als gutes Versteck anbietet. Was die Crew nicht weiß, ist das die Insel ein verfluchter Ort ist, wo der Schrecken, in Person von Dämonen, regiert.

Die hier ansässigen Dämonen versuchen, zum Erstaunen der Verbrecher und der Geisel, die Weltherrschaft zu erlangen. Selbstverständlich wehren sich die Besucher gegen die Übermacht und als dann plötzlich die deutsche Bundeswehr! auftaucht, scheint eine Rettung in Sicht …

Kritik

Nun gut … Wie man sehr leicht feststellen kann hat sich bei Bethmann in Sachen Film rein gar nichts getan. Ähnlich wie bei „Angel of Death“ hat er wiedereinmal versucht, Splatter, Sex und Action ( Action ist eine Aussage von ihm, die ich nicht nachvollziehen kann ) zu mischen. Allerdings gibt es, wie gewohnt, die ewig langen und nervtötenden Sequenzen, in denen sich rein gar nichts tut. Bethmann hält die Kamera auf irgendein Objekt, vorzugsweise Nackte Frauen, hinterlegt die Szene mit Musik und schwenkt einfach nicht ab. Eine Szene die in „normalen“ Filmen wohl zwei Sekunden dauern würde, dauert bei Bethmann des öfteren mehrere Minuten.

Daher ist es auch nicht verwunderlich das der Film geschlagene 130 Minuten dauert, obwohl die Story Stoff für maximal eine halbe Stunde bietet. Das die Geschichte dazu noch dumm ist, lässt sich leicht erkennen. Eine unbekannte Insel vor Italien, auf der die deutsche Schutztruppe, die Bundeswehr, gegen irgendwelche Monster kämpft … ich halte jetzt mal lieber den Mund!

Schauspielerisch hat Bethmann das unterste Niveau aufgeboten, wie nicht anders zu erwarten war. Splattertechnisch gibt es zwar verdammt viel zu sehen, allerdings muss man hier sagen das 90 Prozent der gezeigten Einlagen absolut unprofessionell sind! Die Liebe zum Detail ist es ja eigentlich, was Amateurfilme sehenswert macht. Von Spannung oder anderen filmischen Hochgenüssen bekommt man rein gar nichts geboten, sodass nur mein flehen bleibt, dass Bethmann bittet endlich seine Kamera wegzuschmeißen oder sich endlich vollends auf das Pornogeschäft zu konzentrieren, was ja seine zweite „Leidenschaft“ ist.

Ich kann jedem raten, sich von diesem Streifen fernzuhalten, es sei denn, er ist genau so ein verrückter Sammler wie ich.

Bewertung

SplatterDämonenbrut
SpannungDämonenbrut
StoryDämonenbrut
EkelfaktorDämonenbrut
AtmosphäreDämonenbrut
GesamtDämonenbrut

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