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Eines Abends kracht ein Meteorit auf die Erde
und hinterlässt am Absturzort tödliche Sporen. Aus den Sporen werden
schnell kleine Würmer, die sich dann in einem Keller eines nahegelegenen
Hauses einnisten.
Die Miniwürmer entwickeln von Begin an einen regen Appetit und machen sich
alsbald über die Leute her, die sich in den Keller verirren. Dies hat zur
Folge, dass die kleinen Viecher schnell wachsen und bald ein riesiges
Monster entsteht. Von diesen Ereignissen bekommt der Rest der Hausbewohner
allerdings nichts mit, denn die denken das die beiden Vermissten verreist
wären.
Doch dies ändert sich, als der kleine Sohn der Familie dem Keller einen
Besuch abstattet und die ausserirdischen Allesfresser zu Gesicht bekommt.
Zeitgleich bekommt sein großer Bruder, einige Etagen weiter oben, Besuch
von seinen Freunden, die ihm einen seltsamen Fund präsentieren. Es ist ein
toter, sehr merkwürdiger Wurm, den die Biologiebegeisterten gleich
untersuchen. Doch was sie und der kleine Junge im Keller herausfinden,
stimmt niemanden positiv... |
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„Kosmokiller – Sie fressen alles“ ist
sicherlich ein recht reißerischer Titel, aber Filmfans, die sich für
trashige Filme begeistern können, können mit solch einem Titel ebensoviel
anfangen, wie mit dem Streifen selber. Er ist nämlich ein richtiger
Edeltrasher mit dem Charme eines B-Movies, der Atmosphäre eines
No-Budget-Streifens und Trickeffekten, die zwar billig, aber extrem
unterhaltend sind.
Gleich zu Anfang muss (oder darf) man feststellen, dass wirklich wenig Geld
investiert wurde, aber einen Filmfan, der nicht nur auf im Mainstream zu
hause ist, dürfte das nicht weiter stören. Es wird gleich eine gute
Horror/SciFi Atmosphäre aufgebaut, da es zu einem spektakulären Einschlag
eines Himmelskörpers kommt und sich langsam aber sicher eine Alien-Plage
einstellt. Wenn man nach diesem Erlebnis behauptet, dass es das mit der
Story war, wird einem keiner widersprechen, der sich den Streifen schon zu
Gemüte geführt hat. Nu ja... es gibt natürlich hier und da noch einen
Überlebenskampf und all die Sachen, die zu einem Film dieses Subgenre
dazugehören, eine richtige Story ist allerdings nicht erkennbar. Aber die
sonstigen Geschichtsfragmente haben auch ihren Vorteil, da sie den Film
nicht zu anstrengend machen und man sich als Betrachter so auf die
vordergründigen Spezialeffekte konzentrieren kann.
Splattertechnisch geht es in „Kosmokiller – Sie fressen alles“ recht
gut ab, allerdings wird den Szenen, durch die plumpe, stellenweise sogar
lächerliche Machart, sämtlicher Ernst genommen, was den Härtegrad
natürlich um einiges zurückschraubt. Dies ist vielleicht auch der Grund
dafür, dass an dem Toppic Tape damals nicht rumgeschnitten wurde, was es
bis heute zu einem sehr begehrten Sammlerstück macht. Mittlerweile gibt es
von dem Film zwar auch eine uncut DVD, die aufgrund ihrer Bild- und
Tonqualität aber weniger zu empfehlen ist. Fans sollten daher ruhig auf die
VHS Kassette zurückgreifen, auch wenn man dafür etwas tiefer in den
Geldbeutel greifen muss.
Allerdings gibt es bei „Kosmokiller – Sie fressen alles“ nicht nur
positive Aspekte, da er doch einige Längen enthält und das obwohl die
Spieldauer nicht einmal die 80 Minuten Zeitgrenze erreicht. Auch die
Schauspieler sind nicht gerade im positiven Bereich anzusiedeln, was man
zwar von vorneherein nicht wissen sollte, es gibt da aber mehr als eine
Szene, wo die oberflächlich gezeichneten Charaktere den Eindruck entstehen
lassen, dass das auf ein Casting keinen Wert gelegt wurde und man das
Drehbuch in einer Mittagspause niedergeschrieben hat. Aber um das
auszugleichen gibt es ja die bereits angesprochenen Szenen, sowie die „lustigen“
Monster, die zwar schon ekelig aussehen, aber nicht den geringsten Schrecken
verbreiten.
Für einen lustigen, anspruchslosen Filmabend mit reichlich Bier und Chips
ist „Kosmokiller – Sie fressen alles“ sicherlich einer der besten
Filme, die sich für solch ein Event eignen. Und wenn es mal etwas
langweiliger wird, kann man seinen Kumpeln ja von den neusten
Horrorerrungenschaften oder ähnlichem erzählen und bekommt so gar nicht
mit, dass einige Szenen langweilen... |