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| OT: Outbreak |
| ca. 122
Minuten |
| USA 1995 |
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| Regie |
| Wolfgang Petersen |
| Darsteller |
Dustin
Hoffman
Rene Russo
Morgan Freeman
Kevin Spacey
Cuba Gooding Jr.
Donald Sutherland
Patrick Dempsey
u.a. |
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Im Jahre 1967 bricht im afrikanischen Zaire
ein tödlicher Virus aus, der seine Opfer in weniger als 48 Stunden qualvoll
dahinrafft. Amerikanische Truppen bieten zwar humanitäre Hilfe an, dass was
sie aber leisten ist alles andere als menschlich. Sie bombardieren das Dorf,
nach einem Befehl aus dem Pentagon und löschen es völlig aus. Männer,
Frauen, Kinder, Tiere – alles wird ausgebombt.
Etwa drei Jahrzehnte später kommt es erneut zu einer Virusepidemie in
Afrika, was die Herren Generale, die in die damalige Sache involviert waren,
erschrecken lässt. Sie hatten gehofft, dass das Virus völlig ausgerottet
wäre, doch anscheinend hat es sich in irgendeinem Wirt versteckt, der es
dann 30 Jahre mit sich rumgeschleppt hat. Sam Daniels, ein Militärarzt und
Forscher der momentan durch familiäre Probleme beeinträchtig ist, wird vor
Ort geschickt um die Sache zu untersuchen. Er und sein Team sehen
schreckliches und müssen zu hause feststellen, dass es sich um das
schlimmste Virus handelt, dass jemals bekannt wurde.
Doch die Entdeckungen sollen noch schlimmer werden, denn mittlerweile ist in
Amerika ein Äffchen eingeschifft worden, dass genau diesen Virus in sich
trägt und damit einige Leute ansteckt. Da sich das Virus sehr schnell
verbreitet kommt es alsbald zu einer katastrophalen Verbreitung, die nicht
zu stoppen scheint. Oder wissen die hohen Herren des Militärs vielleicht
mehr als sie zugeben wollen? |
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Wie kann man die Zuschauer besser in die Kinos
oder vor die Fernseher locken, als ihnen ihren tiefsten Ängsten
auszusetzen. Der Film hat mittlerweile zwar schon ein paar Tage auf dem
Buckel, ist aber immer noch brandaktuell. Uns wird ja weiß gemacht, dass es
jeder Zeit zu einem terroristischen Anschlag kommen kann, in dem uns die
bösen Männer aus dem Osten dann todbringende Vieren, Bakterien oder
ähnliches Getier ins Bier kippen. Und wenn man sich dann stundenlang von
unseriösen Nachrichtensendungen hat zudröhnen lassen, schmeißt man das
„Outbreak“ Video ein und guckt sich an, was bald passieren kann.
Es ist aber ratsam Wirklichkeit und Fiktion zu trennen, um sich dem
Hollywoodspektakel hingeben zu können. Denn es ist ein Film der Spaß macht
und unterhält und das ist ja das Wichtigste. Gleich am Anfang bekommt man
die ersten schrecklichen Bilder zu sehen, die dann in einer riesigen
Explosion enden. So richtig weiß man zu dem Zeitpunkt noch nicht was ab
geht, aber dank einer sehr interessanten Geschichte wird man schnell
schlauer. Bis das Virus dann Amerika erreicht und zu einem Rundumschlag
ausholt vergeht noch etwas Zeit, die mit kleinen Einschüben wie einer
zerbrochenen Liebesbeziehung verkürzt wird. Hier merkt man dann auch
gleich, dass man es mit einer wirklichen Starbesetzung zu tun hat, die
hervorragend agiert. Es ist schwer jemanden herauszuheben, aber Morgan
Freeman spielt den rebellierenden General ausgezeichnet.
Während des Streifens muss man natürlich nicht auf Spannung oder
Atmosphäre verzichten, da diese bei dem brisanten Thema eigentlich schon
mitgeliefert werden. Sie wurden nahezu perfekt in Szene gesetzt und sind
ohne Frage ein Garant für den großartigen Erfolg des Kassenschlagers.
Allerdings steht, wie gesagt, eine Panikmache im Vordergrund, die zwar
hervorragend umgesetzt wurde aber doch ein wenig weit hergeholt ist. Die
Erforschung der biologischen Waffe, in der Vergangenheit, kommt etwas
schwammig rüber und die Epidemie in den Staaten ist nur durch eine Mutation
des Virus möglich, auf die kaum eingegangen wird. Klar ist, dass der
Zuschauer alles nachvollziehen können sollte und so wurden eindeutige
Fakten nicht gerade intensiv beleuchtet.
Alles in allem ist „Outbreak“ aber ein wirklich guter Film, der einem
nicht gerade ein gutes Gefühl vermittelt. Es gibt etwas für die Leute von
der Ekelfraktion, etwas für Liebhaber von Spannung und Action und auch
Freunde von schmerzhaften Liebesgeschichten kommen auf ihre Kosten. Das hier
und da ein paar Abstriche gemacht werden müssen, wird Fans des
Unterhaltungskinos kaum auffallen und vor allem nicht abschrecken. |
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