The Stand

Informationen

OT:The Stand

ca.347 Minuten

USA 1994

Regie

  • Mick Garris
Darsteller

  • Gary Sinise
  • Molly Ringwald
  • Rob Lowe
  • u.a.

The Stand

Story

In einer militärischen Forschungseinrichtung kommt es zum Fiasko, ein überaus tödliches Virus entweicht aus einem Labor und verbreitet sich in rasantem Tempo in dem ganzen Forschungskomplex. Nur einem Mitarbeiter, dem Wachmann Charles Campion gelingt gemeinsam mit seiner Familie die Flucht, ehe alles hermetisch abgeriegelt wird. Er flieht gemeinsam mit seiner Frau und ihrem kleinen Baby quer durch die USA, ohne zu wissen, dass er dabei das Virus bei sich trägt und damit jeden infiziert, mit dem er auf seiner Flucht in Kontakt kommt. Die ersten Anzeichen des Virus sind in etwa gleich mit einer starken Grippe, daher kümmert sich zunächst kaum jemand darum und auch Campion mit seiner Familie hält es lediglich für eine Sommergrippe. Eines Tages rast er mit seinem Auto in eine Tankstelle in Arnette/Texas und einige Leute kommen angelaufen um ihm und seiner Frau zu helfen. Seine Frau und das Baby sind bereits tot und auch er verstirbt noch an der Unfallstelle. Wenige Tage später werden alle, die mit Campion Kontakt hatten ins Seuchenzentrum nach Atlanta gebracht, niemand bekommt einen Grund dafür genannt. Einer nach dem anderen stirbt, außer Stu…

Das Militär versucht derweil weiterhin den Vorfall geheim zu halten, jedoch kommt es immer häufiger entlang der Fluchtroute des geflohenen zu Massensterben. Die absolut tödliche Grippewelle erhält sehr bald den Namen Captain Trips. Ein Heilmittel gibt es nicht und das Massensterben geht weiter…

Einige Wochen vergehen und die Zahl der Menschen nimmt drastisch ab. Als Stu aus dem Seuchenzentrum fliehen kann, ist er entsetzt. Überall liegen Tote herum. Das Virus macht dabei auch keinen Halt vor Tieren. In den Straßen toben Zerstörung, Chaos und der Tod. Die Apokalypse scheint begonnen zu haben. Nur wenige Menschen sind immun gegen das Virus und irren überall in den USA umher. Sie alle haben außer ihrer Immunität gegen das Virus noch etwas gemeinsam – den gleichen Traum. Alle träumen von einer alten Frau – Mutter Abagail- die sie in ihren Träumen zu sich ruft.

Die wenigen Überlebenden, die normal im Kopf geblieben sind, beginnen sich zu sammeln und gemeinsam die weite Reise zu Mutter Abagail nach Nabraska aufzunehmen. Gleichzeitig sammeln sich alle Verrückten und Schwerverbrecher die überlebt haben in Las Vegas um dort die Ankunft von Flagg zu erwarten, der wiederum sie alle dorthin befehligt. Flagg ist nicht von dieser Welt, er scheint der Teufel in Person zu sein. Überall hat er seine Späher versteckt, die ihm von den Vorkommnissen in Nebraska berichten. Eine Schlacht zwischen Gut und Böse steht kurz bevor!

Kritik

Der Film basiert auf einer Romanvorlage von Stephen King und ist meiner Meinung nach sehr gut verfilmt. Zwar wurde nicht auf alle Details des Buches eingegangen, jedoch denke ich, dass dies auch nicht weiter möglich gewesen wäre. Der Film dauert auch schon so 347 Minuten. Der Roman umfasst alleine schon 1192 Seiten in der vollständigen Ausgabe. Ich kann nur sagen, er wurde im Gegensatz zu manch einem anderen King- Roman sehr gut verfilmt!

Die Thematik des Films ist geprägt von sowohl Realität, als auch von Fantasy. Gepaart wird das ganze noch mit einem kleinen Schuss Horror. Actionszenen gibt es nicht sehr viele und oft muss man auch lange Zeit darauf warten, aber dennoch baut der Film eine Endzeitatmosphäre auf, die grandios ist, dass es bei dem Film um ein entweichendes Virus geht, mit dem die Apokalypse beginnt, ist auch nicht sehr weit her geholt, schließlich ist dies eine Story, die gar nicht mal so unmöglich in der heutigen Zeit erscheint.

Natürlich habe ich wie so oft auch wieder etwas zu meckern bei dem Film. In diesem Falle ist es meine Abneigung gegen alles religiöse, was mich doch gelegentlich bei diesem Film sehr nervt. Mutter Abagail predigt mir ein klein wenig zu viel darüber was „Gott“ ihr sagt usw… So etwas mag ich nicht in solchen Filmen haben, aber leider gehört es halt zu dem Film dazu und so muss ich es eben hinnehmen und meine Abneigung 347 Minuten lang unterdrücken.

Die Schauspieler sind mal wieder gut gewählt, es ist diesmal sogar jemand dabei, der mir namentlich etwas sagt: Rob Lowe. Ansonsten kenne ich die Darsteller eher weniger (manchmal kommt einem der ein oder andere schon bekannt vor, aber ich kann mir eben keine Gesichter merken). Ich hoffe ihr gebt euch daher mit meiner oberflächlichen Betrachtung bezüglich der Schauspieler zufrieden. Ich denke detailliertere Infos über Schauspieler sind in einem Filmbericht nicht zwangsläufig erforderlich.

Splatterszenen gibt es leider keine, aber dennoch ist die Maske bei vielen Toten und ganz besonders bei Flagg´ s wahrem Gesicht sehr gut dargestellt! Richtig blutig geht es auch nicht zu, also kann ich alle Leute beruhigen, die hier eine bluttriefende Orgie erwarten. Der Film schockt vielmehr durch seine Story über den Virus und die Gewissheit, wie leicht so etwas tatsächlich geschehen könnte.

Der Film ist schon mehrmals im TV ausgestrahlt worden, meist in 4 Teile aufgeteilt, die natürlich alle immer dann aufhören, wenn es gerade am spannendsten ist. Zum Glück besitze ich da die komplette Fassung auf Video. Sitzfleisch braucht man jedoch dennoch, also legt euch einen Vorrat an Getränken und Fressalien zurecht, ehe ihr euch den Film anschaut! In einem Rutsch macht es nämlich am meisten Spaß!

^v^ FAZIT: ^v^

Ich empfehle den Film mal jedem, der sich für die Thematik interessiert oder der gerne lange Filme sieht. Vor allem für King- Fans ist er ein absolutes MUSS!!! Am besten ist es auch, wenn man das Buch vorher schon kennt oder es zumindest anschließend ließt. Da im Buch noch eine ganze Menge Nebenhandlungen dargestellt sind, die ebenfalls sehr interessant sind. Horror- und Splatterfans kommen zwar eher weniger auf ihre Kosten, es sei denn ihr mögt (wie ich) King- Filme aber dennoch ist der Film sehr gut!!!

Bewertung

Splatter The Stand
Spannung The Stand
Story The Stand
Ekelfaktor The Stand
Atmosphäre The Stand
Gesamt The Stand

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