Asphaltkannibalen

Informationen

OT:Apocalisse domani

ca. 96 Minuten

Italien 1980

Regie

  • Antonio Margheriti
Darsteller

  • John Saxon
  • Elisabeth Turner
  • Giovanni L. Radice
  • u.a.

Asphaltkannibalen

Story

Mitten im Vietnamkrieg wird von einem Teil des amerikanischen Militärs ein vietnamesisches Dorf gestürmt. Dem kommandierenden Offizier Hopper gelingt es einige gefangene Kameraden zu befreien. Allerdings verläuft die Rettungsaktion im weiteren Verlauf nicht wie geplant denn die Gefangenen scheinen ernsthaft krank zu sein. Einer fällt über Hopper her und beisst ihm ein Stück aus seinem Unterarm heraus. Es wird vermutet, dass sich die Soldaten während sie in den vietnamesischen Bodenlöchern gefangen gehalten wurden mit einem Virus infiziert haben, der sie zu Menschenfressern werden lässt…

Sieben Jahre später wird Hopper immer noch des Nachts von schrecklichen Alpträumen geweckt die er nach seiner Heimkehr nach Amerika bekam. Seine Frau versucht ihn so gut wie es geht zu unterstützen aber die Tatsache das dieser Virus immer noch im Gespräch ist lässt ihn keine Ruhe finden. Die infizierten wurden zwar direkt nach der Überführung in die vereinigten Staaten in die Psychiatrie gesteckt doch einer von ihnen, Hoppers alter Kumpel Bukowsky, soll in Kürze entlassen werden, was Hopper auch nicht gerade ruhiger schlafen lässt.

Diese Entlassung stellt sich kurze Zeit später als nicht besonders klug heraus. Denn Bukowsky greift direkt nach dem er wieder freien Boden unter den Füssen hat ein Mädchen an und versucht sie zu fressen. Als die Polizei kommt um sich um den Menschenfresser zu kümmern, kann dieser fliehen und er verschanzt sich in einem leerstehenden Supermarkt. Bevor Hopper geholt wird um ihn zu einer Aufgabe zu überreden, muss der ein oder andere Mensch noch als Nahrung herhalten doch Hopper schafft es ihn zu überreden.

Burowsky wird wieder in die Klinik eingeliefert doch er beisst einige Pfleger, die dann auch zu Kannibalen mutieren und mit ihm erneut eine Flucht antreten um ihren Hunger nach menschlichem Fleisch zu stillen. Auf ihrer Flucht begegnen sie Hopper, der mittlerweile auch die Symptome des Virus aufweist und zusammen flüchten sie in die Kanalisation der Stadt wo sie von der Polizei aufgelauert werden…

Kritik

Wer jetzt denkt das die ganze Story etwas flach ist, der liegt genau richtig! Sicherlich ist dies nicht das gewöhnliche Urwaldmassaker der Menschenfresser aber so richtig hat mich die Story nicht vom Hocker gerissen. Trotzdem hat Antonio Margheriti, der auch unter seinem Pseudonym Anthony M. Dawson bekannt wurde, hier einen echten Kultfilm geschaffen, den die wenigen Freunde des Subgenres des Horrorfilms gesehen haben sollten.

Atomsphärisch und vor allem splattertechnisch hat der Film aber schon was zubieten, sodass die platte Story und die Schwachsinnsidee mit dem Kannibalenvirus etwas in den Hintergrund geraten. Die Splatterszenen sind zudem sehr gut anzusehen, was für Kannibalenfilme nicht unbedingt typisch ist, da einige Regisseure doch sehr wenig aus ihrem begrenzen Budget gemacht haben.

Die Schauspieler sind, ebenfalls untypisch für dieses Subgenre, sehr gut. Besonders der etwas bekanntere John Saxon spielt die Hauptrolle so gut, wie man sie spielen kann. Das dies keine ganz einfache Sache ist liegt daran, dass die Story mit Stund- und sogar Schussszenen ausgestattet ist, in denen es zwar nicht so ab geht wie in einem Actionfilm der heutigen Zeit, dafür fließt in „Aspahltkannibalen“ aber wesentlich mehr Blut.

Bewertung

Splatter Asphaltkannibalen
Spannung Asphaltkannibalen
Story Asphaltkannibalen
Ekelfaktor Asphaltkannibalen
Atmosphäre Asphaltkannibalen
Gesamt Asphaltkannibalen

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