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Ein Schiff aus Brasilien legt am Hafen von
Chicago an. Die Besatzung wird tot und grausam zugerichtet gefunden. Ein
Frachtstück, eine Holzkiste, wird in das nahegelegene Museum gebracht denn
der Inhalt ist für die Evolutionsbiologen, Doktor Margo Green gedacht. In
der Kiste befindet sich ein Relikt, das den Namen Kothoga trägt und das
Abbild eines Gottes des brasilianischen Stamm der Zenzera ist. Zudem
befanden sich einige unbekannte Blätter eines Baumes in dem Behälter.
Kothoga ist ein Ausstellungsstück, das bei der Museumsgala „Aberglauben“
einen hohen Stellenwert einnehmen soll. Doch bevor es zu der Ausstellung
kommt, werden die Museumsmitarbeiter von einem schrecklichen Zwischenfall
erschüttert. Ein Wachmann hatte sich zum heimlichen Rauchen auf die
Herrentoilette zurückgezogen und wird wenig später mit abgetrennten Kopf
aufgefunden. Der Kopf wurde nach der Enthauptung geöffnet und ein Teil
seines Gehirns entfernt. Trotz dieses Zwischenfalls entschließt sich die
Museumsleitung die angesetzte Ausstellung durchzuführen, da das Geld knapp
ist und einige wohlwollende Spender ihren Besuch angekündigt haben. Aber
der Killer hat sich in dem Tunnelsystem, was sich unter dem Museum befindet,
verschanzt und wartet auf neue Opfer.
Der Cop Vincent D´Agosta wird mit dem Fall beauftragt und soll die
Bedrohung für die Gäste der Ausstellung in Grenzen halten. Zuerst sucht er
nach einem Mann, der angeblich in den Gewölben gesehen wurde, doch die
Forschungen von Doktor Margo Green ergeben das es sich nicht um einen
Menschen handelt, der auf Nahrungssuche ist. Die schreckliche Ahnung wird
gewiss als der Kothoga sich das erste mal blicken lässt. Er ist zum leben
erweckt worden und macht nun Jagd auf menschliche Gehirne um sich zu
ernähren und zu wachsen. Der Kothoga war erst eine kleine Lebensform, die
in der Holzkiste mitgereist ist und sich von den Blättern ernährt hat. Die
in diesen enthaltene Substanz hat dafür gesorgt das er gewachsen ist und
langsam aber sicher zu einer riesigen, immer weiterwachsenden Bestie wird.
Nachdem die Ausstellung im Museum gestartet ist warte eine große Anzahl
Beute auf den Kothoga und die Tatsache das plötzlich alle Schutztüren
schließen, sodass niemand das Gebäude verlassen kann, erleichtert die
Situation für das Monster.
Für die Besucher beginnt ein aussichtsloser Kampf. Sie müssen versuchen
durch das Tunnelsystem zu fliehen, doch da lauert das schreckliche Unwesen,
dass von Mord zu Mord immer größer wird ... |
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„Das Relikt“ ist einer dieser Horrorfilme,
die ausschließlich leichte Unterhaltungskost bieten. Er ist bestimmt nicht
schlecht, allerdings auch nicht sonderlich gut. Das wird wohl am
auffälligsten wenn man sich das Monster betrachtet, das doch sehr
künstlich wirkt. Sowohl in der optischen Animation als auch in den
Bewegungsszenen merkt man schnell das es sich hierbei um eine
Billigproduktion handelt.
Die Story ist zwar recht interessant aber leider auch sehr vorhersehbar.
Immer wenn sich etwas neues aus den Forschungen ergeben hat weiß man
eigentlich schon was als nächstes passieren wird. Mir ging es zumindest so.
Auch ein immer wiederkehrender „Running Gag“ trägt nicht wirklich zu
Erheiterung bei und das haben wohl auch die Macher bemerkt den in der
zweiten Hälfte des Films fragt keiner mehr den Chefpolizisten warum er
nicht das Sorgerecht für seinen Hund bekommen hat ...
Splattertechnisch fand ich den Streifen die erste Stunde OK, da alle
Goreszenen nur angedeutet wurden und das dem FSK 16 auch gerecht wird. Es
gab nur einige Einstellungen in denen nicht mehr ganz so komplette Leichen
gezeigt wurden und die doch relativ ekelig waren. Aber zum Schluss hin gab
es zwei, drei Szenen die durchaus ein höheres FSK verdient hätten, aber
das ist ja immer so ein Streitpunkt. Weniger bekannte Filme werden trotz
wenigen Gewaltdarstellungen unberechtigterweise auf FSK 18 gesetzt und
Hollywoodfilme, die wesendlich härter sind bekommen eine FSK 16, da diese
ja auch Profit bringen sollen.
Die Schauspieler runden das Mittelmass des Films ab. Keiner scheint
sichtlich überfordert und ein besonderes Talent habe ich auch nicht
feststellen dürfen. Dafür bietet der Film aber eine gehörige Portion
Spannung und durch die sich durch den film ziehende Dunkelheit, eine
brauchbare Atmosphäre. Allerdings fand ich den „Showdown“ etwas zu lang
und auch etwas übertrieben.
Insgesamt ist „Das Relikt“ also ein mittelmäßiger Horrorfilm, der ganz
gut unterhält und den man sich getrost mit Kumpeln und einer Kiste Bier
angucken kann. Man muss keine Angst haben das man durch die eingeschränkte
Denkfähigkeit wichtige Details verpasst. |