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Der junge Bram Stoker ist mit seinem Vater in
einer Kutsche unterwegs. Die Route führt durch einen berüchtigten Wald,
weswegen der Kutscher auch Vollgas gib. Doch das Antreiben der Pferde nutzt
dem Kutscher wenig, da es bald zu einem verhängnisvollen Achsenbruch und
einem damit verbundenen Überfall kommt. Als Bram und sein Vater die Kutsche
verlassen, gibt es den Kutscher schon nicht mehr. Da wo er vorher gesessen
hat, liegt nur noch ein abgenagtes Skelett.
Es kommt alsbald zu einem Kampf, in dem Bram verschleppt und sein Vater
verwundet wird. Bram befindet sich nun in den Händen der „Rattenfrauen
von St. Cecile“, einem unbarmherzigen Bund von Amazonen, deren Anführerin
mit Hilfe einer Flöte auch Ratten befehligen kann. Die Frauen haben sich
vorgenommen, alle Männer der Welt auszurotten.
Stoker sollte eigentlich von den Frauen getötet werden, doch aufgrund
aufkommendem Mitleids wird daraus nichts. So kann er die Zeit, die er
größtenteils im Kerker verbringt, nutzen, um einen Plan für die Flucht zu
schmieden... |
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Yo! Wie man sicherlich leicht erkennen kann,
handelt es sich bei diesem Streifen und reinen Trash. Die Story ist so
blöd, dass sie fast schon wieder interessant wäre, dem ist aber nicht
wirklich so. Denn nach der Anfangssequenz gibt es eigentlich kaum noch einen
vernünftigen Handlungsstrang, die Macher reduzieren sich vielmehr darauf,
nackte Frauen vor der Kamera rumtanzen zu lassen. Alles ist also billig, ja
sogar sehr billig in Szene gesetzt.
Da wundert es einen nicht, dass der ausführende Produzent auf den Name
Roger Corman hört. Roger Corman ist einer, wenn nicht sogar DER,
berüchtigtste B-Movie-Produzent und hat schon so manchen Trashmovie in
seiner Filmschmiede produziert. Aber bei „Requiem der Ratten“ hatte er
wohl eines der kleinsten Budgets überhaupt. Dies wird einem nicht nur klar
wenn man die Requisiten im Film sieht, dass abgenagte Skelett des Kutschers
sieht genau so unecht aus wie die übergroßen Waffen der Amazonen, man
merkt es auch daran, das der Film aus Kostengründen in Russland gedreht
wurde, obwohl man dies optisch nicht mal wahrnimmt.
Gespart wurde natürlich auch am Drehbuch, das absolut gar nichts zu
erzählen weiß. Nachdem Bram gefangen ist trudelt die Story so dahin und
bringt nicht wirklich viel an Unterhaltung und es kommt schon gar keine
Spannung auf. Die ca. 82 Minuten Spielzeit hätte man locker auf 15
herunterschrauben können, ohne das irgendwelche Informationen
verlorengegangen wären. Man hätte dann lediglich auf viel nackte Haut und
einige skurrile Kamerafahrten auf weibliche Brüste verzichten müssen.
Darstellungstechnisch wurde den Schauspielern nicht wirklich viel abverlangt
und diese Bewertung fällt bei einem Film wie diesen auch nicht sonderlich
ins Gewicht. Adrienne Barbeau, die die Königen mimt, spielt neben Kevin
Alber die Hauptrolle. Mehr muss hierzu nicht gesagt werden.
Bemängelt werden muss natürlich auch noch, dass die Ratten keine wirklich
große Rolle im Film spielen und das ist eigentlich schade, da man aus dem
Titel (auch aus dem Originalem: Burial Of The Rats) schließen kann, dass es
sich um Tierhorror handelt. Dem ist aber nicht so, wir haben es hier
lediglich mit Erotik-Trash zu tun.
Alles in allem ist „Requiem der Ratten“ eine herbe Enttäuschung, da er
trotz seines sehr hohem Trashgehalt nicht ansatzweise witzig rüberkommt,
was ja bei vielen Filmen dieses Genre der Fall ist. Daher kann man ihn sich
getrost sparen. |