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Nach den verheerenden Geschehnissen von
Woodsboro sind zwei Jahre vergangen. Die Fernsehtante Gale Weathers hat
zwischenzeitlich die ganze Sache in Buchform aufgearbeitet. "The
Woodsboro Murders" heißt das Produkt, das bald darauf auch unter dem
Namen "Stab" verfilmt wird. Die erste Vorführung läuft aber
alles andere als erfolgreich, da einige Premierenbesucher ermordet werden.
Bald stellt sich heraus, dass wieder ein maskierter Killer unterwegs ist und
er es wieder auf die junge Sidney Prescott abgesehen hat. Die
College-Studentin muss sich mal wieder ernsthafte Sorge um ihr Überleben
machen, da mal wieder jeder aus ihrer näheren Umgebung der Mörder sein
könnte... |
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Klar, dass nach dem Erfolg von
"Scream" eine Fortsetzung her musste, um die neue Generation von
Slasher-Fans noch mal zur Kasse zu bitten. Und "Scream 2" geht es
nicht besser als anderen Sequels. Als Kopie schnell in den Kasten gebracht.
Dabei ist es irgendwie logisch, dass man die Innovation aus einem ersten
Teil nicht transportieren kann. Wenn man eine neue Idee hat, macht es ja
keinen Sinn einen Nachfolger zu drehen. So muss man sich halt mit dem
zufrieden geben, was Kult-Regisseur Craven zum Besten geben kann. Hat man
beim Betrachten Teil 1 im Kopf, enttäuscht "Scream 2" doch sehr.
Löst man sich allerdings vom Original und vergleicht ihn mit
Genre-Kollegen, kann man ihm durchaus etwas Positives abgewinnen.
Das Drehbuch ist natürlich dünn, da es in der Hauptsache natürlich wieder
um die Jagd auf Sidney und ihre Leidensgenossen geht. Das Drumherum ist nett
gestaltet und versteht es einen in einigen Situationen gut zu unterhalten.
Ein Problem gibt es aber mit den Charakteren, die zum großen Teil bekannt
sind und somit nicht unbedingt für Neuerungen sorgen. Neu ist zwar, dass
das "Buffy"-Sternchen Sarah Michelle Gellar mit von der Partie
ist, aber nur kurz und nicht sonderlich auffällig. Schauspielerisch kann
irgendwie keiner so richtig überzeugen. Man merkt, dass niemand dabei ist,
der total talentfrei ist, allerdings kann auch keiner der Haupt-Akteure
wirklich überzeugen. Alles andere ist Beiwerk und wartet auf seine
Abschlachtung. Heather Graham und Luke Wilson spielen als „Gaststars“
Kleinrollen, die nichts zur Sache zun.
Viel Blut gibt es allerdings, wie in den anderen Teilen auch, nicht zu
sehen. Die Spannung, die Atmosphäre, die lustigen Einlagen und die
Schockeffekte gleichen denen aus „Scream“, nur die Story und vor allem
der Schluss sind wesentlich schwächer. Daher wird „Scream 2“ wohl nur
den Fans der Reihe richtig gefallen. Slasher-Freunden kann er gefallen,
Film-Freunden aber wohl nur weniger, denn „Scream 2“ ist der
schlechteste Teil der Triologie. |