November

Informationen

OT:November

ca.78 Minuten

USA 2004

Regie

  • Greg Harrison
Darsteller

  • Courteney Cox
  • James LeGros
  • Michael Ealy
  • u.a.

November

Story

Für Sophie soll der 7.11 zu einem verhängnisvollen Datum werden. Als die Fotografin und Lektorin von einem Chinaessen mit Freund Hugh kommt, verspürt sie immer noch etwas Hunger. Sie schickt ihren Freund in einen kleinen Laden, damit er ihr etwas Süßes besorgt.

Analog zu Hugh sucht ein Gauner den Laden auf und macht den Besitzern sowie dem einzigen Gast auf seine bösen Absichten aufmerksam. Da er offensichtlich ein Amateur ist, verliert er schnell die Nerven und tötet alle, die sich im Laden befinden. Für Sophie bricht daraufhin die Welt zusammen und sie offenbart sich ihrem Seelenklemptner. Sie spricht natürlich vom Tod des Freundes, davon dass sie ihn betrogen hat und zudem von merkwürdigen Zwischenfällen, die alle mit dem Abend des 7. November zu tun haben. Als es Sophie zuviel wird, bricht sie zusammen. Als sie aufwacht ist wieder der 7. September. Doch das bereits erlebte verändert sich…

November  November

Kritik

15 Tage Drehzeit, und pro Tag 20000$. Es wird sicherlich nicht viele Regisseure und Produzenten in Hollywood geben, die mit diesen Vorraussetzungen einen passablen Filmbeitrag aus dem Hut zaubern können. Mit einem mikroskopisch kleinen Budget von 300000 Dollar hat Greg Harrison allerdings geschafft "November" in den Kasten zu bringen. Einen Film, der auf den Spuren von "Mulholland Drive" und anderen Genregefährten wandelt.

Die Story soll an dieser Stelle nicht weiter beschrieben respektive erklärt werden, da man sonst einfach zuviel zum Film erzählen würde. Es sei bloß gesagt: "Verleugnung", "Verzweiflung" und "Akzeptieren". "November" ist ein feiner Mix aus Thriller, Mystery-Movie sowie Drama und bringt mit Courteney Cox, der Reporterin aus "Scream" oder der Tusse aus "Friends", sogar so etwas wie einen Star an den Start. Courteney genießt es offensichtlich sehr, vor der Kamera zu stehen. Allerdings ist ihr die Rolle für die hübsche Amerikanerin eine Nummer zu groß. Mimik und Gestik wirken übertrieben und die Stimmungsschwankungen kann sie nicht 100%ig glaubhaft rüberbringen. Alles in allem spielt sie aber durchaus solide und ansatzweise glaubhaft.

Spannung ist im Verlauf des Films nicht allzu viel vorhanden und die Atmosphäre hält sich ebenfalls in Grenzen. Die Macher haben sich zwar Mühe gegeben, und verschiedene Teilabschnitte mit verschiedenen Farbfiltern abgemischt um Stimmung zu übertragen, so richtig will das Ganze aber nicht wirken. Vielleicht liegt es daran, dass auf Mini-DV gedreht wurde, was das Bild ja etwas grobkörniger macht. Trotz der fehlenden Spannung ist "November" recht unterhaltsam, was nicht zuletzt an dem gut umgesetzten Script liegen dürfte. Langeweile kommt eigentlich gar nicht auf, da man das neu gezeigte Treiben immer wieder interessiert verfolgen kann.

Vom Gesamteindruck ist "November" allerdings nicht ganz so gut. Das Drehbuch hätte etwas deutlicher ausdrücken können, was der Autor vermitteln will. Der Streifen ist zwar ganz unterhaltsam, aber sicherlich kein Kandidat zum Mehrfachgucken und somit weniger als Kultfilm geeignet. Das eine Mal sollte man ihn sich als Filmfan aber ruhig geben.

Schlussendlich muss man feststellen: Sehenswert, aber bei weitem kein Lynch.

November

Bewertung

Splatter November
Spannung November
Story November
Ekelfaktor November
Atmosphäre November
Gesamt November

Ähnlicher Film:

Mulholland Drive

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