Van Helsing

Informationen

OT:Van Helsing

ca.131 Minuten

USA 2004

Regie

  • Stephen Sommers
Darsteller

  • Hugh Jackman
  • Kate Beckinsale
  • Richard Rosburgh
  • u.a.

Van Helsing

Story

Dr. Frankenstein hat gerade seine größte Schöpfung vollendet, jedoch merkt er zu spät, dass sein Auftraggeber Graf Dracula damit nichts Gutes vor hat. Zu allem Überfluss stehen auch noch die wütenden Dorfbewohner vor den Toren seines Schlosses. Es kommt zum Kampf, bei dem Dr. Frankenstein das Zeitliche segnet. Sein Monster ergreift jedoch seinen leblosen Körper und versucht, sich mit seinem „Vater“ in eine alte Windmühle zu flüchten, die kurz darauf abgebrannt wird und den Leichnam Frankensteins sowie sein Monster unter sich begräbt.

Ein Jahr später befinden wir uns in Paris und dürfen einen gewissen Gabriel Van Helsing bei der Jagd nach Mr. Hyde begleiten, die leider nicht so verläuft, wie sie verlaufen soll. Doch der Geheimbund, dem Van Helsing angehört, hält bereits eine neue Aufgabe für ihn bereit. Zusammen mit einem sehr erfinderischen „Ordensbruder“ Carl begibt er sich auf die Reise nach Transsilvanien um dort der letzten Überlebenden einer königlichen Adelsfamilie beim Kampf gegen Graf Dracula zu helfen. Außerdem erhofft sich Van Helsing in Transsilvanien einige Antworten auf seine Vergangenheit, von der er so gut wie keine Erinnerungen mehr besitzt.

Allerdings erweist sich seine Mission schwieriger als erwartet, denn wie tötet man Vampire? Und vor allem: wo findet man das Schloss des Grafen, das schon so viele Leute vor ihm vergeblich suchten?

Kritik

Ein neuer Vampirfilm in den Kinos… bereits seit Monaten fieberte ich diesem Film entgegen und ich wurde auch fast nicht enttäuscht. Das einzige Manko des Filmes gleich vorweg – Das Ende!!! Der Film ist wirklich gut, die Atmosphäre ist genial düster, so wie man es bei einem solchen Film auch erwartet. Was mir jedoch nicht in den Sinn kommen will, ist wie man einen solchen Film dann am Ende noch so verhunzen kann. Um niemandem die Spannung zu nehmen, verzichte ich darauf hier nun ins Detail zu gehen. Ich sage nur soviel, sie hätten den Film besser 2 Minuten früher enden lassen sollen und alles wäre gut gewesen und der Film hätte dann auch von mir 6 Sterne erhalten, so ist es nun einer weniger!

Die Story ist sehr gelungen und sie dürfte wohl jedem, der Vampirfilme mag, auch zusagen. Zwar wirken einige Charaktere schon eigenartig und gerade das Auftauchen von Jeckyl & Hyde oder Frankenstein & seinem Monster, gepaart mit Draculas Werwölfchen lassen einen wohl auch sicherlich etwas schmunzeln. Allerdings sind wir dies ja nun schon seit der „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ überdeutlich gewöhnt. Und zum Glück taucht hier keine Nautilus auf, die eine Spazierfahrt durch die Gassen von Venedig unternimmt.

Kommen wir zu den Darstellern, hier wurde mal zu etwas bekannteren Gesichtern gegriffen (muss wohl so sein, wenn sogar ich diese Personen mal erkenne!!!). Als erstes hätten wir da Van Helsing selbst, er wird verkörpert von X-Men-Wolverine Hugh Jackman, worüber sich wohl alle weiblichen Zuschauer sehr freuen dürften. Ein paar seiner Gesten ließen dabei sogar noch recht gut die Erinnerungen an seine Rolle in „X-Men“ wieder aufflammen, allerdings kamen dieses Mal keine Messer aus seinen Händen geschossen. Um nun auch den männlichen Zuschauern einen kleinen Anreiz für diesen Film zu geben so sei nun auch Kate Beckinsale, die die Rolle der Anna spielt, genannt. Auch sie spielt ihre Rolle recht gut, obwohl sie mir in „Underworld“ als Vampirin besser gefallen hat. Hier steht sie nun halt auf der anderen Seite und jagt die Geschöpfe, von denen sie in Underworld noch selbst einer war. Aber auch Draculas Bräute dürften den ein oder andern männlichen Zuschauer in Entzückung versetzen… tragen alle doch ein recht weites Decolleté zur Schau, aber nun gut.

Die Effekte sind ebenfalls recht gut gelungen, auch wenn oftmals schon sehr stark auffällt, dass die meisten Dinge rein am Computer entstanden sind und auch wenn mir die ganzen aufplatzenden Vampirbabys irgendwie leid taten!!! Blut fließt ebenfalls nur in sehr geringen Maßen, aber was soll’s, der Film ist ohnehin ab 12 freigegeben und somit kann man sich sowieso damit abfinden.

Manch einen hat wohl auch die Synchronstimme Draculas etwas gestört, mich jedoch nicht, denn wer einmal in seinem Leben die wohl schlechteste Synchronstimme der Welt, in dem ansonsten eigentlich recht guten Film „Dark Prince – the true Story of Dracula“ gehört hat, den schockt so schnell keine Synchronstimme mehr!!!

^v^ FAZIT: ^v^

Ich weiß, bei diesem Film gehen die Meinungen mal wieder drastisch auseinander. Mir gefiel er, von dem Ende einmal abgesehen, recht gut und daher empfehle ich ihn auch bedenkenlos weiter. Ich habe diesen Film mit Sicherheit auch noch nicht zum letzten mal gesehen, jedoch beim nächsten mal anschauen, würde ich wohl 2 Minuten vor Schluss abschalten und mir einreden, dass dies das wahre Ende des Filmes sei!!! Der Film ist jedoch nur etwas für Genrefans. Leute, die einen ernsten Film erwarten sollten diesen Film natürlich meiden.

Bewertung

Splatter Van Helsing
Spannung Van Helsing
Story Van Helsing
Ekelfaktor Van Helsing
Atmosphäre Van Helsing
Gesamt Van Helsing

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