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Nach einer Hochzeitsfeier fährt Jane ihren
angetrunkenen Freund Tun nach Hause. Durch eine Unachtsamkeit kommt es
jedoch zu einem Unfall, wobei Jane ein junges Mädchen über den Haufen
fährt. In Panik stachelt Tun seine Freundin zur Fahrerflucht an. Doch von
nun an ist nichts mehr so, wie es mal war. Tun ist Photograf, und auf all
seinen Bildern sind plötzlich seltsame Schatten zu sehen. Außerdem plagen
ihn und seine Freundin von da an böse Alpträume. Als sie zum Unfallort
zurückfahren, müssen sie feststellen, dass dort anscheinend niemals jemand
überfahren wurde, denn niemand weiß von einem verletzten oder gar
getötetem Mädchen.
Jane entdeckt zufällig ein altes Photo von Tuns Abschlussklasse und meint,
das Mädchen aus ihren Alpträumen dort wieder zu erkennen. Sie stellt
Nachforschungen nach dem Mädchen an. Die Grenzen zwischen Realität und
Traum scheinen mehr und mehr zu verschwimmen. Dann begehen plötzlich die
besten Freunde von Tun Selbstmord... |
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Manchmal stößt man per Zufall auf wahrlich
geniale Filme, so geschehen bei diesem Film!!! Als ich die Story las, fand
ich, dass es ganz interessant klingen würde und ging ohne große
Erwartungen an diesen Film heran. Ich wurde definitiv überrascht!!! Denn
der Film ist einfach nur genial!!! Eine geniale Story, gedrückt wirkende
Atmosphäre und Schockelemente an Stellen, wo man nicht damit rechnet,
machen den Film einfach zu einem Erlebnis der besonderen Art. Spätestens
wenn man einen wohligen Schauder oder leichte Gänsehaut verspürt, weiß
man diesen Film zu würdigen, den ich mit Sicherheit noch lange nicht zum
letzten Mal gesehen habe!
Bereits seit Ju-On (das Original, nicht dieser Sarah-Michelle-Gellar
Remake-Schund), the Eye, Uzumaki, Battel Royale, the Ring etc. ist klar,
dass, was Horrorfilme angeht, asiatische Filme oftmals für Überraschungen
gut sind, und selbst Hollywoodfilme mit Million-Budgets dennoch nur selten
in Sachen Originalität und Gruselfaktor mit ihnen mithalten können!
Shutter ist das Regiedebüt von Banjong Pisanthanakun und Parkpoom Wongpoom
– Respekt! Bleibt nur zu hoffen, dass noch mehr Filme dieser Art von den
beiden kommen werden!!!
Die Story von Shutter ist einfach nur genial, fesselt einen von Anfang bis
Ende und hält auch durchweg einige Überraschungen bereit! Meine
Inhaltsangabe ist deswegen auch recht knapp gehalten, denn ich wollte euch
nicht zu viel im Voraus verraten. Hier kommen keine bösen Waffen zum Zuge,
nein hier spielt ein einfacher Fotoapparat eine wichtige Rolle, denn wer hat
noch nie ein überbelichtetes Bild oder irgendwelche Schatten im Bild
gehabt, die er eigentlich gar nicht photographieren wollte? Nur ein
technischer Defekt? Eine Unachtsamkeit? Oder steckt vielleicht doch mehr
dahinter? Dies ist eine der Hauptfragen, um die es in Shutter geht.
Wer Angst hat, hier würde zu viel Blut fließen, den kann ich auch
beruhigen, denn Shutter setzt mehr auf psychische Schockelemente und regt
zum nachdenken an. Wer leicht schreckhaft ist und sich schnell gruselt,
sollte den Film vielleicht besser meiden! Vor allem wer sich von der
schwarzhaarigen-aus-dem Fernseher-herauskomm-Frau („Samara“) aus The
Ring gruselte, wird unter Garantie hier seine wahre Freude haben! Zur
Verstärkung des Gruselgefühles: Einige der „Geisterbilder“ wurden von
Privatleuten für den Film zur Verfügung gestellt, wird zumindest im
Abspann erwähnt…ob da auch echte Aufnahmen dabei sind oder nicht,
überlasse ich eurer Phantasie!
Die Darsteller sind mir mal wieder vollends unbekannt, alleine mit den Namen
tue ich mir schon sehr schwer!!! Aber dennoch passen alle in ihre Rollen und
ich wüsste nichts zu verbessern! Es gibt keine kreischenden
nun-stirb-schon-endlich-Tussen und auch ansonsten kommen die
Angst/Panikszenen etc. sehr realistisch rüber!
Negatives über diesen Film zu berichten gibt es eigentlich nicht wirklich,
höchstens dass ich es etwas seltsam von der Story her fand, als Jane und
Tun am Tag nach dem Unfall zur Unfallstelle zurückfahren, wo gerade
Reparaturarbeiten an einer Plakatwand im Gange sind, die die beiden am Abend
zuvor platt gemacht haben und sie sich erkundigen, was denn passiert sei…so
in einem total demolierten Wagen: „Und es gab wirklich keine Verletzten?“
Aber nun gut, das ist nicht weiter schlimm und immerhin somit auch etwas
spaßig!
FAZIT:
ANSCHAUEN!!! Zumindest jeder, der sich gerne etwas gruselt und dem es danach
nichts ausmacht wieder einen Photoapparat in die Hand zu nehmen... denn man
weiß ja schließlich nie, was man da wirklich photografiert;-) |