|
Inmitten des tiefen Dschungels der Philippinen
haben drei hohe Offiziere Gold versteckt, welches sie im zweiten Weltkrieg
von ihrem Feind und für das Heimatland Japan ergaunert haben. Sie müssen
tapfer gegen die Eingeborenen kämpfen und mehrfach ihr Leben, unter Verlust
vieler gleichgesinnter Soldaten, riskieren, schaffen es aber schließlich
das Gold in einer Höhle zu verstecken. Über 30 Jahre später tötet ein
gewisser Rex Larson diese drei ranghohen Soldaten und gelangt so in den
Besitz der Karte, auf welcher der Weg zu dem Schatz gezeichnet ist.
Er wird von einen sehr reichen Mann finanziell unterstützt um eine
Expedition mit einigen Abenteurern zu starten und das Gold zu finden. Diese
Reise in den Urwald, der ohnehin viele Gefahren birgt, wird von Neid und
Missgunst überschattet, weil jeder Einzelne den Schatz für sich
beanspruchen will. Es beginnt ein Trip in den Dschungel, der von Mord und
Todschlag überschattet wird ... |
|
Also die ersten sieben Minuten hatten es
beileibe in sich! Sie erinnerten mich tatsächlich an einen guten alten
Kannibalen Film, die mir aus Sammelleidenschaft ans Herz gewachsen sind. Die
drei Offiziere treffen im tiefen, dichten und unheimlichen Dschungel auf
eine nicht gerade kleine Gruppe Eingeborener, die mit aller Macht versuchen
die Eindringlinge zu töten. Dabei machen sie vor nichts halt und die
eingebauten Splattereffekte ließen mich noch einen Blick auf das Cover
schmeißen um zu kontrollieren ob er wirklich ab 16 freigegeben ist.
Lediglich die Tatsache das die Eingeborenen ihrer Opfer nicht fressen
sondern „nur“ ihre Köpfe auf Lanzen rumtragen, machte mir dann klar das
sie wohl eine andere Nahrungsquelle als den Menschen besitzen.
Neben zahlreichen Tötungen werden Szenen gezeigt die das Abtrennen
sämtlicher Körperteile, bis hin zum Haupt, zeigen. Dies hat mich wirklich
denken lassen das ich hier ein unentdecktes Schmuckstück gefunden habe aber
leider verflachte der Film im weiteren Verlauf zusehends. Die Story wurde
sogar eine gute halbe Stunde langweilig aber gegen Ende kam dann wieder
diese Urwaldstimmung auf und vertröstete mich ein wenig.
Die Schauspieler spielen in diesem Film so wie es sich gehört und das
heißt schlicht und einfach schlecht. Selbst die mir einzig bekannte Laura
Gemser lässt in keiner Weise irgendein Talent aufblitzen, mal abgesehen von
einer, ihr typischen, Nacktszene in der sie sogar umkommt. Was sich der
Regisseur allerdings in dieser Szene gedacht hat, kann ich nur erahnen. Sie
schwimmt, wie gesagt, nackt in einem See und liegt plötzlich regungslos auf
dem Wasser bis sie ans Ufer gespült wird und die Gruppe vermutet das sie
von einem Giftpfeil getroffen wurde. Aber muss den da nicht auch ein
Giftpfeil vorhanden sein wenn sie davon getroffen wurde?
Zusammenfassend kann ich aber nicht unbedingt behaupten das der Film
schlecht ist, da einige schöne Splatterszenen vorhanden sind und
stellenweise eine gute Urwaldstimmung vorhanden ist. Allerdings muss ich
noch bemängeln das es in diesem Film auch zu dem damals beliebten Tiersnuff
kommt. Es wird zwar nicht willenlos in der Natur rumgemetzelt aber die
Tatsache das hier eine echte Schlange getötet wird möchte ich anprangern! |