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Eines nachts geht ein gewaltiger
Meteoritenschauer auf das kleine amerikanische Städtchen Liberty nieder.
Die Bewohner erfreuen sich zunächst an der ungewöhnlichen Optik, doch als
niemand mehr hinguckt, schlägt ein dicker Brocken in einer Scheune ein. Als
diese abbrennt weiß niemand etwas von dem Einschlag, da der Brand dem stets
betrunkenen Hausmeister in die Schuhe geschoben wird. Er streitet zwar ab,
ihm wird aber kein Gehör geschenkt. Als das Feuer gelöscht ist und die
Menschen sich in die Häuser zurückgezogen haben, geschieht das
Unglaubliche:
Ein kleiner Wurm kriecht aus dem außerirdischem Gestein und macht sich auf
die Suche nach Strom und Fleisch. Nachdem er sich über eine Horde Schweine
hergemacht hat und dadurch größer geworden ist, zeigt er sich auf einem
Sportplatz und fällt den ersten Menschen an. Dieser soll aber nicht das
einzige Opfer bleiben, denn der stets wachsende Außerirdische bekommt immer
mehr Hunger, auf immer mehr Fleisch und Strom... |
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Die Story mag sich eventuell etwas komisch
anhören, wer den Film aber gesehen hat wird ohne Zweifel bestätigen, dass
er das auch ist.
Aber wenn sich die Story auch „etwas“ trashig anhört, sie ist astrein
umgesetzt und weiß gut zu unterhalten. Die Idee mit dem Kometen, der einen
Außerirdischen auf den Planeten Erde bringt ist ja sicherlich nicht neu,
neu sind aber einige Ideen, zum Beispiel die Fresskombination aus Strom und
Fleisch. Aber was soll ein Ding, dass zu einem Teil ein Mensch (so der
Covertext) und zum anderen eine Maschine ist sonst essen?
So richtig tut dies aber nichts zur Sache, da der Film trotz solcher
Einlagen gut unterhält. Es wird eine gradlinige Geschichte erzählt, wie in
Filmen, die mit einem deutlich höheren Budget hergestellt werden. Es gibt
gute Dialoge, schlüssige Beziehungen unter den Menschen und es wird auch
meist das gemacht, was getan werden muss. So ist diese B-Produktion wirklich
gut zu verfolgen und es gibt sogar einige Effekte, die zwar nicht besonders
blutig, dafür aber gut umgesetzt sind. Wenn da nicht... einige CGI´s
(COMPUTER GENERATED IMAGEs) wären, die wirklich sauschlecht sind. Im
besonderen sind es die Szenen, in denen der Wurm und das was aus ihm wird,
am Strom nuckelt. Da gibt es blaue Blitze die so schlecht sind, wie man es
selten gesehen hat.
Das war dann aber auch schon so ziemlich der einzige Kritikpunkt. „Space
Killers“ bietet eine astreine Unterhaltung und wird über die gesamte
Spielzeit kaum langweilig. Es ist spannend, da man wissen möchte was aus
dem Besucher wird und was er noch alles anstellen kann und eine nette
Atmosphäre, mit einigen dichten Momenten gibt es auch. Zudem machen die
Darsteller durchweg einen soliden Job, was bei Filmen mit Trashgehalt ja
nicht immer die Regel ist. Somit kann man „Space Killers“ Freunden des
Horror-, Trash- und Since-Fiction-Films durchaus empfehlen. |