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Fünf
jungen Leuten steht ein unterhaltsames Wochenende in einer
abgelegenen Waldhütte bevor. Auf der Anreise gibt es allerdings
das erste Problem: Die Karre hat einen Aussetzer, sodass die
letzten Meter per pedes zurückgelegt werden müssen. Doch davon
lassen sich die Ausflügler nicht runterbringen.
In der Hütte angekommen wird diese erst mal unter die Lupe
genommen und für gut befunden. Nach einer kurzen Einlebphase
werden die ersten Biere gekippt und bald fliegen auch die ersten
Klamotten vom Leib. Alles läuft so, wie es sich die Urlaubenden
vorgestellt haben. Aber der weitere Verlauf des Ausflugs soll dann
ganz anderes werden. Es treibt sich nämlich ein verrückter
Killer rum, der es liebt junge Leute abzuschlachten... |
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Willkommen zum Slasher Nummer
1.554.332 (Dieser Wert ist natürlich nur geschätzt). Einem
Genrevertreter, der genau das erzählt, was alle seine Vorgänger
auch schon erzählt haben. Junge Leute gehen in den Wald, um nie
wieder zurückzukommen. Zumindest nicht ohne Messer im Rücken.
Genau diese Geschichte erzählt auch der US-Amerikanische Beitrag
„Weekend Of Blood“, der im Original mit dem netten Titel „Murder
Loves Killers Too“ daherkommt und überraschenderweise doch
etwas hat, was viele seiner Kollegen nicht haben.
Er ist nämlich ein durch und durch schnörkelloser Film, der
nicht um den heißen Brei herumredet. Es geht zur Sache. Fast
immer. Und wenn es mal nicht zur Sache geht, bekommt der
Betrachter das Drumherum zu sehen, was solche Filme ausmacht. Eine
nette Kulisse im Wald und im Haus, gutaussehende Menschen, die
weiblicherseits natürlich auch blank ziehen, Leute beim Saufen
und beim Feiern. Dazu gibt es eine gute akustische Untermalung der
verschiedenen Szenen, die sehr breitbandig ist.
Trotz des vorhersehbaren Plots kommt an ziemlich vielen Stellen
Spannung auf. Wenn der Killer umgeht kommt es zu einigen
Verfolgungs-Szenen. Die Opfer kämpfen um ihr Überleben. Wer der
Killer ist, bekommt der Betrachter recht schnell mit. Hier darf
also nicht mitgeraten werden. Man darf aber eine ganze Zeit lang
raten, warum er das tut was er tut. Der Killer ist hier mal etwas
anders dargestellt als in anderen Slashern. Es soll an dieser
Stelle nicht zuviel verraten werden. Aber wer „Machine“ in
„8mm“ mochte, wird diesen Kerl hier auch mögen.
Leider ist die Rolle des Killer die einzige, die nicht so doll rübergebracht
wird. Die völlig unbekannte Schauspiel-Crew macht ihren Job
ansonsten überraschend gut. Selbst die blonde, sehr attraktive
Blankzieherin liefert eine gute Leistung ab. Unglaublich aber
wahr.
In Sachen Splatter gibt es solide Kost geboten. Man darf natürlich
nicht vergessen, dass es sich bei „Weekend Of Blood“ um einen
Low-Budegt-Film handelt und bei den Spezialeffekten wird einem das
wohl am besten verdeutlicht. Soll nicht heißen, dass die Effekte
schlecht sind. Sie gehen halt bloß nicht so in Detail. Aber die
Freigabe ab 18 geht auf jeden Fall in Ordnung, da es einiges an
Kunstblut verschüttet wird.
Auch wenn „Weekend Of Blood“ kein richtig herausragender Film
ist, ist er doch eine positive Überraschung. Er kämpft mit üblichen
Problemen seines Subgenres und den überschaubaren Finanzen. Eine
Story ist quasi nicht vorhanden und die Bilder wirken nicht immer
hochprofessionell. Aber trotzdem versteht der Film es gut zu
unterhalten. Besser als einige seiner bekannteren Kollegen. |