Book Of Blood

Informationen

Drehland GB
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 96 Minuten
Regie John Harrison
Darsteller Jonas Armstrong Sophie Ward Paul Blair Doug Bradley u.a.
Bild
  • 1
  • 85:1 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 16
Book Of Blood

Story

Bestseller-Autorin Mary Florescu schreibt in ihren Büchern über paranormale Phänomene. Für ein neues Buch nimmt sie ein Haus unter die Lupe, in dem es spuken soll. In diesem Anwesen ist vor Jahren ein junges Mädchen auf grausame Weise ums Leben gekommen. Seitdem steht es leer.

Zusammen mit dem Studenten Simon McNeal will Mary das Haus untersuchen. Simon behauptet von sich, dass Schicksal anderer Menschen vorhersehen zu können. Mary denkt, dass Simon bestens dafür geeignet ist, die unheimlichen Kräfte des Hauses ans Tageslicht zu befördern. Simon wird in dem Zimmer untergebracht, wo damals das Mädchen zu Tode kam. Und schon bald passieren merkwürdige Dinge. Die Frage ist dabei nur, ob Simon ein Gauner ist, oder ob in dem Raum wirklich die Geister zu hause sind…

Book Of Blood  Book Of Blood

Kritik

Clive Barker hat einen guten Ruf im Horror-Geschäft. Einen sehr guten sogar. Dank ihm gib es Filme wie „Cabal“, „Hellraiser“ oder beispielsweise „Candymans Fluch“. Und natürlich auch Geschriebenes wie zum Beispiel „Bücher des Blutes“. Dieses hat man für die Verfilmung des Streifens „Book Of Blood“ zu Hand genommen und einen passablen Horror-Film daraus gemacht.

Der Name des Films steht also für Qualität. Und da Barker selbst das Drehbuch geschrieben hat und mit John Harrison („Geschichten aus der Schattenwelt“, „Geschichten aus der Gruft“ u.a.) einen fähigen Regisseur ins Boot geholt hat, kann quasi nichts schief gehen. Sollte man zumindest meinen.

Denn die ersten Minuten geben nicht unbedingt den Eindruck wieder, dass „Book Of Blood“ zu den herausragenden Filmen unserer Zeit gehört. Das Geschehen ist leicht dröge. Nach einem starken Anfang kümmert sich die Geschichte darum, wie die Protagonisten zusammenfinden und die Untersuchungen im Haus stattfinden. Diese Szenen sind zwar nett anzusehen, haben aber nicht den allergrößten Unterhaltungsfaktor. Hier und da gibt es mal einen Schock-Effekt und dann findet man sich in Dialogen wieder, die nicht so recht zünden wollen. Es dauert schon ein ganzes Stück, bis der Film in Fahrt kommt. Doch dann, wenn es soweit ist, hat man es mit einem richtigen Barker zu tun. Einem klasse Film.

Die Spannung ist also ziemlich ungerecht verteilt. Erst nichts – dann viel. Die Atmosphäre zeigt ein analoges Verhalten. Obwohl es die ganze Zeit recht gruselig zugeht, verdichtet sich die Atmosphäre auch erst zum Schluss, respektive im letzten Drittel des Films, so richtig. Was immer wieder dafür sorgt, dass sowohl Spannung als auch Atmosphäre aufgelöst werden, sind kleine Lückenfüller. Beispielsweise die längere Liebesszene. Diese hat keinerlei Aussagekraft und dient sicherlich nur dafür, die Spielzeit vollzubekommen. Aber es ist ja bekanntermaßen ein Problem, aus einer Kurzgeschichte einen abendfüllenden Film zu machen. Damit hatten schon ganz andere zu kämpfen.

In Sachen Splatter & Gore darf man eigentlich nicht zuviel erwarten, da die deutsche DVD-Fassung das blaue FSK16 Siegel bekommen hat. Hierfür musste der Film glücklicherweise nicht durch die Schere der Freiwilligen Selbstkontrolle. Aber für einen 16er gibt es durchaus pikante Szenen zu sehen. Beispielsweise als das Mädchen im Haus umgebracht wird. Aua, aua, aua… Die Effekte kommen nicht übermäßig vor, sind aber gut gemacht. Und das obwohl CGIs eingesetzt wurden. Was aus computeranimierter Sicht nur etwas stört sind die dämlichen Libellen. Diese sehen echt schlecht aus. Ganz gut anzusehen sind dahingegen die schauspielerischen Leistungen. Sophie Ward („Out Of Bounds“) als Mary und der aus TV-Serien bekannte Jonas Armstrong, als Simon, hinterlassen einen positiven Eindruck.

Was nach der Betrachtung von „Book Of Blood“ zurückbleibt ist auf jeden Fall dieser positive Eindruck. Auch wenn man sich fast eine Stunde mit mäßiger Unterhaltung zurechtfinden muss. Das Warten lohnt sich aber für den Clive Barker Fan.

Book Of Blood  Book Of Blood

DVD

Als Extras gibt es, neben ein paar Trailern, ein Making Of von ca. 19 Minuten. Dieses ist reich an Informationen und rundet das Filmvergnügen ab. Das Making Of gibt es in der Originalsprache, ohne Untertitel. Der Ton ist von Hause aus etwas leise, aber ok. Das Bild kommt der perfekten Qualität nahe.

Bewertung

Splatter Book Of Blood
Spannung Book Of Blood
Story Book Of Blood
Ekelfaktor Book Of Blood
Atmosphäre Book Of Blood
Tonqualität Book Of Blood
Bildqualität Book Of Blood
Zusatzmaterial Book Of Blood
Gesamteindruck Book Of Blood

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