Sexykiller

Informationen

Drehland Spanien
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 87 Minuten
Regie Miguel Martí
Darsteller Macarena Gómez Javier Ambrossi Ángel de Andrés López Jimmy Barnatán u.a.
Bild
  • 1:2
  • 35 (16:9)
Ton
  • DD5.1
  • DTS
Sprachen
  • Deutsch
  • Spanisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Sexykiller

Story

Auf dem Campus geht ein Killer um. Dieser hat bereits einige Morde begangen, was die hiesige Polizei in Unruhe hält. Sie vermutet, dass es sich bei dem Mörder um einen relativ normalen Mann mittleren Alters handelt, liegt mit ihrer Vermutung aber völlig daneben. Denn dieses Mal ist kein Serienkiller sondern eine Serienkillerin am Start.

Barbara lautet ihr Name und ihr Erscheinungsbild ist weit weg von dem, was man einen mordenden Serienverbrecher zuschreibt. Sie ist ein Modepüppchen. Schrill, bunt und gutaussehend. Das was sie von einer typischen Campusschönheit unterscheidet ist bloß die Tatsache, dass sie grundlos und vor allem viel, mordet.

Als Barbara eines Tages erfährt, dass der Mediziner Tomas tagsüber Leichen aufschneidet und des nachts ihre Leidenschaft teilt, denkt sie einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Aus den beiden Mördern wird ein Pärchen. Allerdings bastelt Tomas zusammen mit einem Kollegen an einer Maschine, die Gedanken visualisieren soll. Dies ist eine echte Bedrohung für Mörder, wie sich später herausstellen soll…

Sexykiller  Sexykiller

Kritik

Schrill. Dieses Wort ist wohl die beste Beschreibung, wenn man den Film „Sexykiller“ mit einem Wort wiedergeben müsste. Die spanische Horror-Komödie erinnert ein wenig an den Álex de la Iglesias Film „Aktion Mutante“ der ebenfalls Spanische Wurzeln hat und die Genre willenlos kreuzt. Regisseur Miguel Martí, der zuvor zwei recht unbekannte Komödien gedreht hat, hat sich wohl seinerzeit den „Aktion Mutante“-Trip angetan und ist offensichtlich nicht ganz von ihm runtergekommen. Denn die Einfälle sind ebenso zahlreich wie unkonventionell.

Den Zuschauer erwartet bereits zu Beginn die farbenfrohe Welt der barbusigen Campusgirls. Eine von ihnen soll unter der Dusche von einem, mit „Scream“-Maske bekleideten, Killer gemeuchelt werden, was aber irgendwie nach hinten losgeht Was will man da als Betrachter mehr? Vielleicht noch Dialoge wie „Ich bin vielleicht tot, aber ich bin noch lange nicht bescheuert“. Kein Problem. „Sexykiller“ hat eine hohe Bandbreite an Seltsamkeiten.

Der Film macht keinen Hehl daraus, dass er Hochglanz-Trash ist. Über die gesamte Spielzeit. Das Geschehen ist zwar sehr abwechslungsreich, man vermisst aber einen Roten Faden. Bei diesem Genremix aus Horror, Komödie und Science-Fiction scheinen die verschiedenen Handlungsstränge auch wild durcheinander gemixt worden zu sein. So sehr, dass man die wahren Absichten des Streifens nicht so recht erkennen will. Aber sei’s drum. Wer Filme dieser Art mag kann damit leben und zudem eröffnet sich die Chance, den Film in einer Gruppe mit Gleichgesinnten und einigen alkoholischen Getränken zu gucken.

Die verschiedenen Einfälle der Macher respektive der Killerin sind auf jeden Fall einen Blick wert. Die Ideen sind gut und auch witzig. Auch wenn einen hier nicht das absolute Gag-Feuerwerk erwartet, ein Schmunzeln hat man während der Betrachtung eigentlich immer auf den Lippen.

Die attraktive Serienmörderin wird von Macarena Gómez wiedergegeben. Gómez war bereits zuvor in Filmen wie „Dagon“ und auch in Jaume Balaguerós „Hell’s Resident“ zu sehen. Sie versteht ihren Job durchaus gut. Wenngleich eine Beurteilung von ihr und der restlichen Schauspiel-Crew ausgesprochen schwer fällt. Denn, wie zu vermuten ist, ist in „Sexykiller“ Overacting gefragt.

Fast so überdreht wie die Darsteller und ihre Rollen sind auch die Effekte. Sie sind recht blutrünstig und können sich sehen lassen. Hier und da taucht zwar mal ein nicht so gelungener CGI-Effekt auf. Die man aber locker wegstecken. Was ziemlich cool ist, ist der Auftritt der Zombies. Die passen zwar prinzipiell nicht in einen Serienkiller-Film, aber der Film kennt glücklicherweise keinerlei Prinzipien.

Und das ist auch gut so. Denn was unterm Strich bei „Sexykiller“ rumgekommen ist, kann sich sehen lassen. Es gibt zwar ein paar Durststrecken und vielen Zuschauern wird er als viel zu überladen und überdreht rüberkommen, Trash-Liebhaber und die angesprochenen Fans von „Aktion Mutante“ werden aber sicherlich ihre Freude mit ihm haben. Denn er ist genau so positiv bescheuert, wie es der Titel vermuten lässt.

Sexykiller  Sexykiller

DVD

Die DVD kommt in einer soliden Qualität daher. Nicht mit der letzten Schärfe und auch nicht mit der best abgemischten Soundkulisse, aber völlig in Ordnung. Auf der Scheibe gibt es neben einigen Trailer ein Makig Of. Der informationshaltige Bonus dauert knapp 24 Minuten und kommt für die, die der spanischen Sprache nicht mächtig sind, mit deutschen Untertiteln daher. Die DVD wird am 04. Dezember 2009 veröffentlicht.

Bewertung

Splatter Sexykiller
Spannung Sexykiller
Story Sexykiller
Ekelfaktor Sexykiller
Atmosphäre Sexykiller
Tonqualität Sexykiller
Bildqualität Sexykiller
Zusatzmaterial Sexykiller
Gesamteindruck Sexykiller

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