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Story
Die Bankangestellte und Mutter
dreier Kinder Danika scheint am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen zu sein. Sie
hat vermehrt Probleme. Zuhause und im Job. Zudem wird sie von merkwürdigen
Horror-Visionen geplagt, in denen sie schreckliche Dinge sieht. Kinder sterben
vor ihren Augen und alles scheint sehr real zu sein. Nachdem sie ihren Job
aufgeben muss und Probleme hat ihren Alltag zu meistern, wird sie zu einer
Psychologin überwiesen. Die kann ihr Leiden aber nicht lindern.
Der schlechte Zustand von Danika
soll sich sogar noch verschlechtern. Mit den Kindern kommt sie immer weniger
klar und für ihren geliebten Ehemann wird sie zur Belastung. Erschwerend
kommt schlussendlich noch hinzu, dass einige ihrer Visionen wahr werden. Der
Emotionsstrudel, in den Danika geraten ist, scheint sie vollständig zu
verschlucken.
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Kritik
Die
amerikanische Filmproduktion „Visions – Die dunkle Gabe“, der im
Original den kurzen und knappen Namen „Danika“
erhalten hat, ist ein stimmungsvoller Mysterythriller mit Marisa Tomei
in der Hauptrolle. Marisa Tomei wurde vor allem durch die Fernsehserie
„Seinfeld“ bekannt und hat ansonsten nur in unauffällige Rollen in
einigen Hollywood-Streifen wie „Die Wutprobe“ (2003) oder „Der
Super-Guru“ (2002) agiert.
Im Film fokussiert
sich alles auf Danika. Danika und ihre Höllenvisionen.
„Visions – Die dunkle Gabe“ kann als durchaus gelungen bezeichnet
werden, auch wenn er etwas einschichtig und voraussehbar ist. Viel mehr als
ein Thriller auf TV-Film Niveau ist er nicht und wahrscheinlich will er auch
gar nicht mehr sein. Aber der Plot funktioniert und das ist die Hauptsache.
Ohne wirklich langweilig zu werden, kann man Danikas Leben verfolgen, wie sie
als Bankkauffrau hinschmeißt um sich mehr um die Familie kümmern zu können.
Neben den schrecklichen Visionen bemerkt sie deutliche Veränderungen in der
Familie. Der Ehemann entfernt sich emotional, der Sohn entdeckt die Liebe und
hängt lieber mit seiner Freundin rum als bei der Familie zu sein. Dazu kommen
Probleme mit der Tochter, die unangenehme Fragen stellt. Auf Fragen wie: „Was
ist eine Votze“ oder „wie groß werden meine Brüste“ hat Danika nicht
immer eine Antwort und wird zunehmend beunruhigter.
Regisseur
Ariel Vromen hat
mit „Visions – Die dunkle Gabe“ seinen
zweiten Langfilm geschaffen und man merkt, dass er sein Handwerk beherrscht.
Er könnte sicherlich noch dran arbeiten mehr Stimmung und Atmosphäre zu
erzeugen und die Kamera etwas besser einsetzten, grundsätzlich hat er aber
eine solide Regiearbeit abgelegt. Und mit Marisa Tomei hat er eine erfahrene
Schauspielerin ins Boot geholt, die ebenfalls eine solide Arbeit abgibt. Craig
Bierko(„The 13th Floor“,
„Fear and Loathing in Las
Vegas“), der ihren Mann spielt stiehlt ihr etwas
die Show, da er am professionellsten wirkt.
Die Charaktere sind zwar nur oberflächlich beschrieben, haben aber durchaus
Potential um den Unterhaltungswert nach oben zu schrauben. Besonders die
Rollen der Kinder sind interessant zu beobachten. Man weiß da nie, ob man in
Verbindung mit den Visionen von Danika, lachen oder weinen soll.
Der Gewaltfaktor in „Visions – Die
dunkle Gabe“ ist nicht sonderlich hoch. Es gibt zwar die ein oder andere
unappetitliche Szene, das FSK 16 geht aber grundsätzlich in Ordnung. Die
Gewalt wird hier nicht zur Hauptsache gemacht, ist aber quasi ein notwendiges
Übel. Denn in Verbindung mit der verbleibenden Laufzeit des Films nimmt die
Dramatik zu. Die Visionen nehmen an Heftigkeit zu und enden da, wo man es fast
erwartet. An dieser Stelle soll aber nichts über das sehenswerte Ende
verraten werden, um niemanden die
Spannung zu rauben.
„Visions – Die
dunkle Gabe“ ist auf jeden Fall sehenswert. Marisa Tomei und ihre „kleinen“
Katastrophen sind sehenswert und nach 73 Minuten Spielzeit erscheint auch
schon der Abspann des 76 Minuten dauernden Films. Ob
er nun ein unbedingtes Muss in der DVD-Sammlung eines Horrorfans ist, darf
bezweifelt werden,. Man kann ihn sich aber sehr gut angucken. Vielleicht aus
der Videothek geliehen oder vielleicht wenn er denn dann mal im Fernsehen
erscheint.
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DVD
Die
DVD kommt zwar mit einem netten Menü, einem guten Bild und einer ebenso guten
Soundkulisse daher, es gibt aber so gut wie kein Bonusmaterial zu bestaunen.
Man hat lediglich den Trailer zum Film auf die Silberscheibe gepackt, was natürlich
sehr schade ist. Es wäre sicherlich interessant gewesen, mehr über die Crew,
insbesondere Marisa Tomei zu erfahren. |