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Samantha
Walczak hat ihr Architektur-Studium erfolgreich
abgeschlossen und möchte nun in die Fußstapfen ihres Vaters
treten, der ein Abrissunternehmen führt. Ihr erster Job ist
auch gleich ein ganz besonderer. Sie soll den Abriss eines
seltsamen Hochhaus vorbereiten, dass irgendwo im Niemandsland
steht. Der Betonklotz ist fast leer. Lediglich die
Hausverwalterin, ihr Sohn und zwei weitere Mieter leben in dem
riesigen Komplex.
Samantha
erfährt während ihres anstrengenden Aufenthalts, dass der
Architekt, der offensichtlich Wahnsinnig wurde, mit anderen
Opfern in diesem Haus begraben sein soll. Je länger der
Aufenthalt von Samantha dauert, desto mehr Kuriositäten
gelangen ans Tageslicht. Seltsame Dinge geschehen und
bereiten die junge Architektin darauf vor, was noch kommen
soll... |
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Als
recht gewöhnlich wirkender Horror-Film bleibt „Walled In“ nach
der Betrachtung in Erinnerung, obwohl die Thematik als durchaus
ungewöhnlich bezeichnet werden darf. Aber dieser Streifen ist einer
von den Filmen, die sich selbst scheinbar nicht entfalten können.
Die zu gradlinig, zu steril sind.
Und das ist schade, da die Story an sich eigentlich sehr interessant
ist. Das merkwürdige Gebäude ist nicht nur hübsch anzusehen,
sondern birgt auch noch Geheimnisse in sich, die den Spannungspegel
erhöhen. Die Ängste der leicht verstörten Protagonistin runden
das Ganze ab. Die Atmosphäre geht prinzipiell auch okay. Das Gebäude
erzeugt, mit seiner Art, der Isolation und seinem Inneren, manch
gute Szene, die auch optisch gut eingefangen wurden. Der Film ist
eine französisch-kanadische Co-Produktion, wurde in der kanadischen
Provinz Sasketchewan gedreht und bietet ein paar herrliche Außenaufnahmen.
Probleme hat „Walled In“ mit dem Plot, einigen
Darstellern und der Logik. Die Geschichte ist alles andere als
gradlinig. Zumindest in ihrer Gesamtheit. Was am Anfang noch schlüssig
aussieht, wird mit zunehmender Spieldauer zu einen Mix aus Blödsinn
und Verwirrung. Die letzten Minuten funktionieren prinzipiell. Doch
passen sie nicht wirklich mit dem zusammen, was davor stattfindet.
Keine Ahnung, ob das Original-Skript verlorengegangen ist und man
schnell etwas anderes gedreht hat...
Die Darsteller sind nicht die glaubhaftesten, allerdings darf man
nicht außer acht lassen, dass es sich bei diesen Film um einen der
B-Kategorie handelt, der sicherlich sehr günstig in der Fertigung
war. Die Hauptrolle der jungen Architektin wird von Mischa Barton
(„The Sixth Sense“) gespielt, die sicher noch viel üben muss,
um in der vorderen Reihe dabei zu sein. Cameron Bright („Butterfly
Effect“), der den Jungen spielt, wirkt in vielen Situationen arg
überfordert. Der einzige Lichtblick ist Deborah Unger („Crash“,
„Silent Hill“). Auch wenn sie sicherlich keine Bestleistung
abgibt. Aber so ist das nun mal im B-Film. Wenn die Ansprüche
sinken, folgen auch meist die Leistungen.
Der
letzte Kritikpunkt ist die fehlende Logik, die zumindest teilweise
zu suchen ist. Auch dies sollte niemanden überraschen, der ab und
am mal einen günstig produzierten Film in den DVD-Player einlegt.
Neben einigen kleinen Logikschwächen stellt sich in „Walled In“
die große Frage, wie lange eigentlich flüssiger Zement haltbar
ist...
Unterm Strich hat man es bei „Walled In“ mit einem Film zu tun,
der streckenweise ganz gut funktioniert, der aber auch über
Abschnitte verfügt, die dies nicht tun. Die Story ist im ersten
Teil gut und wird dann seltsam. Sehr seltsam. Spannung und Atmosphäre
sind für einen Horror-Film okay. Es gibt einige Gruselmomente und
erstklassige Kulissen, die den Betonbunker quasi zum Spukschloss der
Moderne machen. Alles in allem ist „Walled In“ aber nicht mehr
als ein durchschnittlicher Horror-Film. Einer, wo es so viele von
gibt. |
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Im schlicht
gestalteten DVD-Menü, welches mit einer sehr eingängigen Musik
hinterlegt ist, die gut zum Film passt, kann man im Untermenü
„weitere DVDs“ vier Trailer einsehen. Als Extras gibt es den
deutschen und den originalen Trailer sowie ein Making Of. Dieses
dauert knapp 15 Minuten und ist durchaus sehenswert. Bild- und
Tonqulität gegen in Ordnung. Hier wurden keinerlei Mängel
festgestellt.
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