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| Bitch Slap |
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Drei
vollbusige Schönheiten treffen in der Wüste aufeinander. Sie
sollen einen Job erledigen. Denn irgendwo in der Einöde
liegen Diamanten, im Wert von 200.000.000 Dollar, die sie
irgendwie beschaffen müssen. Doch der Auftrag stellt sich
alles andere als einfach dar. Es gibt Komplikationen
untereinander, mit Opfern, mit Gesetzeshütern und mit
Gegenspielern. Kein leichtes Unterfangen für die drallen
Drei... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Wenn
man es mit einem Film zu tun hat, der sich offensichtlich selbst auf
weibliche Brüste reduziert, ist einem bereits vor der Betrachtung
klar, dass man filmtechnisch höchstwahrscheinlich riesige Abstriche
machen muss. „Bitch Slap“ kommt in der limitierten DVD-Auflage
als „Doppel-D Edition“ daher und gehört zum Genre „Männer-Film“.
(So steht es zumindest auf der DVD-Verpackung.). Das kann ja was
werden...
Mit abgeschalteten Haupt- und Neben-Hirn, einer kühlen Flasche Bier
in der Hand und aufgeknöpften Hemd kann man sich dann daran machen,
was einen durchaus zum erstaunen bringt. Ne... die Macher haben es
nicht geschafft eine hochgradig interessante Geschichte zu
entwickeln, die vom zentral eingefangenen Sexismus ablenkt. Das wäre
auch quatsch. Schließlich gilt es ja eine Zielgruppe zu befriedigen
und die will das sehen, was vorrangig vom talentierten Kameramann
eingefangen wird: Dicke Möpse an netten Mädels.
Und die gibt es zu genüge. Allerdings stets in ihrer Verkleidung.
Was einen bei und neben der Betrachtung der luftig verpackten
Gasongas wundert, ist die Tatsache das es irgendwie nicht langweilig
werden will. Langatmigkeit kennt man ja aus Filmen mit ähnlicher
Thematik zu genüge. Wenn sich die Protagonistinnen nicht räkeln,
nicht hüpfen oder nicht mit Wasser bespritzen, wird es meist
langweilig. Hier ist das nicht der Fall. Die Geschichte ist zwar
nicht gerade reichhaltig, weiß aber durch verschiedenen Situationen
blendend zu unterhalten. Zudem kommt der Story zu gute, dass sie
nicht geradlinig, sondern mit vielen Rückblicken daherkommt, die im
Abschluss ein Gesamtbild formen.
„Bitch Slap“ siedelt sich optisch in den 70er Jahren an. Da gab
es massenweise Filme dieser Art. Wo einfach mal draufgekloppt wurde
und man sich in die Wüste begab um Gold, oder andere Diebesware zu
finden. Der 70er-Style des Films wird zudem etwas wie ein
comicartiger Exploitation-Film
dargestellt. Vieles wird übertrieben, manchmal unglaubwürdig, in
den Kasten gebracht. Dies ist allerdings kein Nachteil und auch kein
Kritikpunkt. Im Gegenteil. Bei „Bitch Slap“ begreift man
recht schnell, dass sich der Film zu keinem Zeitpunkt ernst nimmt.
Was einen leicht verwirrt, sind die Darstellerinnen. Die unbekannten
Damen namens Julia
Voth, Erin Cummings und America Olivo sehen natürlich sehr
gut aus und man erwartet einfach von ihnen, dass sie unterirdische
Leistungen abrufen. In „Bitch Slap“ ist das erstaunlicherweise
nicht der Fall. Gut... keine der Damen wird einen Oscar oder einen
bedeutenden Darstellerpreis für das Gezeigte einheimsen, die
Leistungen sind aber schon deutlich über dem unteren Durchschnitt.
Den Mädels kommt natürlich auch zugute, dass sie keine
Charakterdarstellung abliefern müssen. Man hat sich seitens der
Drehbuchschreiber zwar für jede Dame eine andere Rolle ausgedacht,
aber nicht vergessen vorhandenen Klischees zu bedienen. Warum auch?
Gewalt gibt es in „Bitch Slap“ natürlich auch zu sehen. Die
deutsche DVD-Variante trägt immerhin das rote 18er Siegel und kommt
völlig ungeschnitten daher. Splattertechnisch gibt es zwei, drei
leichtere Szenen zu sehen und einen blutigen Jo-Jo, der immer wieder
auftaucht um einige Leute anzuritzen. Eigentlich ist das eine nette
Idee, nur etwas unlogisch, da man nicht glauben will, dass das
Spieluntensiel verletzungsfrei eingefangen werden darf. Logischer
ist dahingegen das immer wieder gut draufgekloppt wird. Freunde des
Cat-Fight kommen voll auf ihre Kosten.
Was man nach der Betrachtung resümieren kann, ist dass „Bitch
Slap“ eine kleine, stylische Hommage an den Exploitation-Film
der 70er Jahre ist, der Russ Meyer in Gedenken hält und sich zu
keinem Zeitpunkt ernst nimmt. Quasi locker flockiges Popcorn-Kino
mit Wohlfühl-Faktor und dicken Möpsen. |
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| DVD |
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Wie
bereits angesprochen, kommt „Bitch Slap“ in der „Doppel-D
Edition“ daher. Diese ist limitiert, besteht aus zwei DVDs, die in
einer Hülle, zusammen mit 12 „exclusive Bitch Slap Covercards“
in einer sehr schönen Metall-Dose geliefert werden. Bild und Ton
sind ohne Mängel. Gleiches gilt auch für das Bonus-Material,
welches wie folgt zusammen gestellt ist:
Auf der ersten, der Film-DVD gibt es neben dem Streifen auch noch
acht Trailer zu betrachten. Auf der zweiten DVD gibt es dann mehr
Bonus. Dieser besteht aus „Behind
Bitch Slap: Building a Better B Movie” (sehr umfangreiches Making
Of mit 94:53 Minuten Laufzeit), „Kinki Guide Of...“ (4:40
Minuten), „Bitch Slap 101“ (3:34 Minuten), „Kinki“ (1:59
Minuten), „Zoe Bell“ (2:56 Minuten), „Mother Superiror/Sister
Bartrill“ (2:32 Minuten), „Watch Bitch Slap” (2:12 Minuten).
Das sind alles kleine, lustige Einspieler mit den Hauptdarstellern.
Zudem gibt es Deleted Scenes (8:48 Minuten), einen Red Band Trailer
(2:28 Minuten) und zum Abschluss einen Teaser (1:55 Minuten). Alles,
falls nötig, mit deutschen Untertitel versehen.
Bonustechnisch gibt es ebenso wenig zu meckern, wie bei der Qualität
der DVD. Da der Film auch durchaus ansprechend ist, wird man den
Kauf der limitierten „Doppel-D Edition“ sicherlich nicht
bereuen.
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| Informationen |
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| Drehland |
USA |
| Drehjahr |
2009 |
| Laufzeit |
ca. 102 Minuten |
| Regie |
Rick Jacobson |
| Darsteller |
Julia Voth
Erin Cummings
America Olivo
Michael Hurst
u.a. |
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| Bild |
2,35:1
(16:9) |
| Ton |
DD5.1, DTS |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch |
| Untertitel |
Deutsch,
Niederländisch |
| LC |
2 |
| FSK |
18 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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