Attack Of The Tromaggot
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Story

In Maggotown wird illegal mit glibbrigem Schleim gehandelt. Verantwortlich hierfür ist die Mucus-Organisation, die, wen wundert’s, mit den Cops im Clinch liegen. Deren Polizeichef versucht seit eh und je die schleimigen Geschäfte zu verhindern.

Eines Tages gerät die Wissenschaft gegen die klebrigen Fronten und durch Zufall gelangen illegaler Schleim, sowie eine schrumpelige Made in die Kanalisation von Maggotown. Eine tödliche Mischung - wie sich alsbald herausstellen soll. Denn der manipulierte Schleim sorgt dafür, dass aus der kleinen Made der fürchterliche Tromaggot entsteht. Und dieser sucht einen Weg aus der Kanalisation, um oben Angst und Schrecken zu verbreiten.

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Kritik

Liest der geneigte B-Movie Fan den Namen Troma, öffnet sich dessen Film-Herz. Lloyd Kaufman und Michael Herz gründeten 1974 ein Filmlabel, welches in den folgenden Jahren verrückte Trash-Granaten erschuf. Beispielsweise „Bloodsucking Freaks”, „Surf Nazis Must Die“, „Muttertag”, „Class Of Nuke ’Em High”, „Combat Shock”, „Redneck Zombies” oder natürlich auch den Superheld der 80er „Atomic Hero“ aka „The Toxic Avenger“. Die Liste kann sich noch um einiges erweitern lassen und trägt schöne Erinnerungen an längst vergangene Film-Tage.

Da ist es dann natürlich nett anzusehen, wenn ein Film mit Bezug auf Troma, auf DVD, in die Regale wandert. Wenn man zudem sieht, dass Lloyd Kaufman selbst mit von der Partie ist, muss man zwangsläufig einen Blick riskieren. Und riskieren ist hier die richtige Wortwahl. Denn man läuft höchste Gefahr, etwas anderes serviert zu bekommen, als man es erwartet/erhofft.

Denn „Attack Of The Tromaggot“ ist kein Film aus der Troma-Schmiede, sondern eine Art Fan-Film. Von Leuten, die sich über Trash (machen) freuen und meinen, etwas Ähnliches auf Zelluloid brennen zu können, wie die Original-Macher. Eine Handvoll Jahre haben die Macher um Regieneuling Leslie Teah gebraucht, um den Film fertigzustellen. Wobei Film eventuell nicht die richtige Wortwahl ist, da sich hier viele verschiedene Ideen sammeln und das, was den Hauptplot darstellt, auseinanderreißt.

Die vielen Geistesschöpfungen sind ebenso amüsant wie unerträglich. Letzteres auf Dauer. Es wird plump erzählt, plump gespielt und plump gehandelt. Man merkt recht schnell, dass die Spielzeit von 78 Minuten etwas zu lang ausfällt. Eine Komprimierung auf eine halbe Stunde, quasi das Wesentliche, wäre sicherlich sinnvoll gewesen.

Es wäre überraschend, wenn bei all der versammelten Plumpheit die Spezialeffekte positiv herausragen würden. Auch wenn es einige Überraschungen im Film gibt, bleibt eine positive Effekt-Überraschung aus. Die verschiedensten Szenen sind billig, natürlich voll übertrieben und somit alles andere als glaubwürdig oder qualitätssteigernd.

Als Hauptdarsteller können sowohl der Schleim, als auch eine strumpfartige Handpuppe als Tromaggot überzeugen. Die involvierten Menschen können dies leider nicht für sich behaupten. Sie sind offensichtlich allesamt Laien, die nicht vor das Kameraobjektiv getreten sind um authentisch zu sein, sondern um Spaß zu haben. Und den hatten sie hoffentlich… In einer kleinen Nebenrolle ist Troma-Ikone Llody Kaufman zu sehen. Auch Debbie Rochon („Tromeo & Julia“, „H.P. Lovecrafts Saat des Bösen“ uva.) hat einen Gastauftritt.

Dieser durch und durch sinnbefreite Filmbeitrag ist sicherlich nur etwas für Hardcore-Troma-Fans. Es wird da draußen sicherlich nicht wenige geben, die sich nach einer potentiellen Betrachtung die Frage stellen, was dieser Unsinn soll. Da es aber ein breitgefächertes Publikum gibt, wird es sicherlich auch Leute geben, die an diesem Troma-Quatsch Gefallen finden werden.

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DVD

Während der filmtechnische Inhalt nicht an eine Topqualität heranreicht, kann man dies von der technischen Seite nicht behaupten. Bild und Ton holen sicherlich das Maximum aus der Geschichte raus. Die Extras bestehen aus einem Making Of, bei dem man den Machern über 12 Minuten beim Dreh zugucken kann. Des Weiteren gibt es einen Clip zu der Entstehung der Synchronisation (10:54 Minuten), Outtakes (3:53 Minuten), Deleted Scenes (6:12 Minuten), einen Rap (1:21 Minuten) und noch etwas „Trailerkram“.

Als Verpackung gibt es eine nette Buchhülle, in die noch eine weitere Silberscheibe ihren Platz gefunden hat. Dabei handelt es sich um eine Audio-CD, welche den Soundtrack zum Film beinhaltet. Ob man die braucht ist fraglich, aber es ist auf jeden Fall eine nette Geste. Die Buchbox und deren Inhalt sind auf 500 Exemplare limitiert.

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Informationen
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Drehland Deutschland
Drehjahr 2010
Laufzeit ca. 78 Minuten
Regie Leslie Teah
Darsteller Debbie Rochon
Lloyd Kaufman
Konrad Stöckel
Hennes Bender
u.a. 
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Bild 1,33:1 
Ton DD 2.0
Sprachen Deutsch, Englisch
Untertitel Englisch
LC 2
FSK ---
Bewertung
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Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Tonqualität
Bildqualität
Zusatzmaterial
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Gesamteindruck
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Label:
Das Label

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