Bloodparty

Informationen

OT:Home Sweet Home

ca. 80 Minuten

USA 1981

Regie

  • Netie Pena
Darsteller

  • Jake Steinfeld
  • Sallee Elyse
  • Don Edmunds
  • u.a.

Bloodparty

Story

In einem abgelegnen Städtchen in den USA laufen die Vorbereitungen für Thanksgiving auf Hochtouren, als plötzlich eine Meldung aus sämtlichen Radios dringt. Es wird vor einem Irren gewarnt, der aus dem Kaukasus stammt und ziemlich gefährlich sein soll. Kurze Zeit später macht der erste Bewohner auch gleich Erfahrungen mit dieser Gefährlichkeit: Er wird aus seinem Wagen gezogen und von dem, über 2 Meter großen, Hünen umgebracht. Der Killer zögert nicht lange und schnappt sich das freigewordene Vehikel, um nach einer ordentlichen Portion Drogen die Stadt, über eine überfahrene Oma, zu verlassen. Sein Ziel ist ein kleines Ferienhaus, dass von einer Familie und ein paar ihrer Freunde bewohnt wird. Noch glauben die Urlauber ein friedliches Fest miteinander zu verbringen, doch da haben sie sich allesamt geirrt…

Kritik

Ja, die 80er Jahre waren unumstritten die Blütezeit des Slashers und jedes Drehbuch, dass so aussah als wäre es eins, wurde wohl verfilmt. Bei „Bloodparty“ muss es genau so abgelaufen sein, denn Drehbuchtechnisch hapert es hier nahezu an allen Stellen. Eine wirkliche Geschichte gibt es nicht, es sei denn man bezeichnet folgende Worte als solche: Irrer bricht aus Klink aus, fährt aufs Land und bringt alle um, die ihm über den Weg laufen. Aber als Fan des Subgenre kann man solche Kleinigkeiten, wie das Fehlen einer Story, durchaus verkraften, wenn das Drumherum stimmt. Und da ist man bei „Bloodparty“ ganz gut bedient. Es fängt gleich sehr nett an, alles ist schön ruhig und von einer wunderbaren Umgebung geprägt, bis dann plötzlich das Radio warnt und der Killer nicht lange auf sich warten lässt. Parallel hierzu bekommt man mit, was bei der Familie in der Hütte abgeht, was zwar eher nichtssagend ist, besonders weil die Charaktere nicht wirklich tiefgründig betrachtet werden, aber das Ganze ist schon rech abwechslungsreich und tempogeladen. Danach steht natürlich der Killer im Mittelpunkt und dieser ist mit Schuld daran, dass der Filme eine leicht trashige Note bekommt. Jake Steinfeld ist als kaukasischer Irrer wirklich nett zu beobachten, lediglich Hulk (das grüne Ding) würde sich wohl etwas veralbert vorkommen, da Steinfeld nach dem Genuss von Drogen ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legt… Nach und nach wird die Besuchergruppe dann genregerecht dezimiert und dies ist in der deutschen Videoversion von MEDIA HOME ENTERTAINMENT glücklicherweise uncut zu bestaunen. Es gibt zwar keine besonders herben Effekte, aber bei alten Tapes ist es ja nicht selbstverständlich, dass man alles zu Gesicht bekommt. Somit ist „Bloodparty“ ein durchaus sehenswerter Vertreter seiner Art, den man sich nebenbei ruhig mal reinschrauben kann, ohne das mal ein schlechtes Gewissen haben muss, zuviel Zeit verschwendet zu haben. Aufgrund der mageren Story und dem etwas überdrehten Endes, sowie dem nicht ganz politisch korrektem Verhalten des Hauptdarstellers Frauen gegenüber, ist er sicherlich nicht zu unrecht in den Weiten der vergessenen Filme gelandet, aber Freunde des Trashfilms und des Slashers könnten durchaus ihre Freude mit ihm haben.

Bewertung

Splatter Bloodparty
Spannung Bloodparty
Story Bloodparty
Ekelfaktor Bloodparty
Atmosphäre Bloodparty
Gesamt Bloodparty

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