Bug

Informationen

og_title OT: Bug
origin_date
  • USA
  • 2006
duration ca. 97 Minuten
Regie William Friedkin
Darsteller Lynn Collins Harry Connick Jr. Ashley Judd Brian F. O’Byrne
Bildformat
  • 1
  • 85:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat Deutsch Dolby Digital 5.1 Englisch Dolby Digital 5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
Ländercode Bug
Freigabe Bug
Bug

Story

Kellnerin Agnes führt nicht gerade ein friedliches Seelenleben. Als das Telefon klingelt und niemand sich zu Wort meldet glaubt sie, dass ihr Ex-Freund Jerry sie mal wieder terrorisieren will. Und in der Tat: Wenig später taucht der frisch aus der Haft entlassene Psychopath bei der bemitleidenswerten Frau auf und beginnt sie aufs Neue zu bedrängen. Er weigert sich aber zuzugeben, angerufen zu haben.

Doch Agnes hat Glück im Unglück. Jerry ist genau so schnell wieder weg, wie er gekommen ist, hinterlässt ihr aber die Botschaft bald wieder zu kommen. Da kommt es der gepeinigten Frau gerade recht, dass sie erneut Männerbesuch bekommt. Peter scheint auf einer planlosen Durchreise zu sein, bricht sie mit Agnes Einvernehmen aber ab und quartiert sich bei ihr ein. Der neue Mann im Haus ist zwar ein sehr seltsamer Zeitgenosse, hilft Agnes aber ihre Angst vor ihrem Ex-Freund und den quälenden Erinnerungen an ihr verschollenes Kind zu vergessen. Aus der platonischen Zweisamkeit wird bald mehr. Doch Peter stellt die neue Beziehung schon schnell auf die Probe: Der traumatisierte Golfkriegsveteran fürchtet sich vor einem Kampfstoff, den die Armee in geheimen Forschungslaboren hergestellt hat. Er meint, den Kampstoff in sich zu tragen. Eine gefährliche Käferbrut…

Bug  Bug

Kritik

William Friedkins neustes Werk „Bug“ klingt nach einem astreinen Horror-Film – ist es aber nicht. Zumindest nicht wirklich. Der Meisterregisseur („Der Exorzist“) hat sich für diesen Film etwas Besonderes ausgedacht. So besonders, dass man besonders überrascht über den Verlauf ist. Gestartet wird langsam. Ja sogar sehr langsam. Agnes, die relativ gut von Ashley Judd gespielt wird, blickt nicht gerade auf ein perfektes Leben zurück und hat Probleme mit dem Ex, der solide von Harry Connick jr. verkörpert wird. Bis der Fremde auftaucht ist also alles relativ normal. Auch als Peter, dessen Rolle eher schlecht als recht von Michael Shannon auf den Bildschirm gebracht wird, auftaucht ist erst noch alles im Rahmen. Und bis dieser gesprengt wird vergeht schon einiges an Spielzeit. Das Ganze ist bis dahin mit Dialogen gefüllt, die nicht sonderlich unterhaltsam und nicht bestmöglich synchronisiert sind. Man wartet als Betrachter zwar jederzeit auf eine Bug-Invasion, die lässt aber lange auf sich warten und kommt dann nicht so daher, wie man es vom Tier-Horror gewöhnt ist. William Friedkin konzentriert sich auf die, im Nachhinein betrachtet sehr intelligent dargebrachte, Charakterisierung. Die innerliche Unzufriedenheit zweier kaputter Persönlichkeiten ist stets zugegen, genau zu spüren und steigert sich im Verlauf ins Unermessliche. Der Spannungsbogen bleibt dabei eher flach, bis er im letzten Drittel des Films zu explodieren droht. Ein krankes Geschwulst an verstörenden Verschwörungstheorien dominiert das Geschehen, dass dann so abläuft, wie niemand es vorher erahnen kann. An dieser Stelle soll nicht zu viel vom überraschenden Ende erwähnt werden, nur soviel, dass man so etwas noch nicht sehr oft gesehen hat. Im positiven Sinne natürlich.

Da möchte man sich echt ins Knie beißen, dass die Einführung in die eigentliche Thematik viel zu lange dauert und man schlussendlich noch hier und da ein Auge zudrücken muss, um den wilden Theorien Glauben schenken zu können. Ein bisschen Action oder etwas mehr Blut hätten dem Film sicherlich gut getan, auch wenn das Friedkins Absichten nicht gerecht geworden wäre. Insgesamt betrachtet ist „Bug“ ein Film, der gut im Gedächtnis bleibt. Allerdings nicht nur positiv. Das letzte Drittel ist zwar überragend, der Weg dahin aber lang und steinig. Friedkin hat im hohen Alter von 71 Jahren aber dennoch etwas geschaffen, das anders ist als andere Filme und sicherlich das zeigt, was Friedkin zeigen wollte. Und zwar unverblümt. Daher sollten Fans von etwas anderen Filmen und diejenigen, die stets auf der Suche nach filmischen Überraschungen sind, keinen Bogen um diesen Streifen machen.

Bug

DVD

Auf der DVD, die technisch einwandfrei ist, gibt es einiges an Bonus-Material. Angefangen mit einer Einführung in "Bug" die eine Art Making-Of darstellt und etwa 12 Minuten dauert, gibt es noch ein halbstündiges Interview mit dem Regisseur. Dieses ist sehr informativ und natürlich, wie das Making-Of, mit deutschen Untertiteln versehen. Als Abschluss gibt es auf der DVD noch eine labelinterne Trailershow mit neun Titeln. Auch zu Beginn des Hauptfilms gibt es noch Trailer zu sehen.

Bewertung

Splatter Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Spannung Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Story Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Ekelfaktor Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Atmosphäre Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Ton Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Bild Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Extras Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug
Gesamt Bug  Bug  Bug  Bug  Bug  Bug

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