Cradle Of Fear

Cradle Of Fear

Informationen

OT:Cradle Of Fear

ca. 120 Minuten

GB 2000

Regie

  • Alex Chandon
Darsteller

  • Dani Filth
  • Edmund Dehn
  • David McEwen
  • u.a.

Cradle Of Fear

Story

[Der Film ist in 4 Episoden aufgeteilt, die jedoch alle miteinander verknüpft sind.]

Serienkiller Kemper sitzt seine Strafe in einer Irrenanstalt ab. Äußerst brutale Kindermorde und Kannibalismus brachten ihn hier her. Er ist ein großer Meister der schwarzen Magie und Hypnose. Die Polizei ist erleichtert, ihn endlich hinter Gittern zu sehen und wiegt sich im sicheren. Ein Fehler! Denn Kemper hat mit einer außen stehenden Person Kontakt und erteilt dieser auf geschickte Art und Weise seine „Todeskandidaten“ mit.

Szenenwechsel: Wir befinden uns in einer dunklen Gasse und Detective Neilson ist gerade dabei den Puls eines Opfers zu kontrollieren. Es folgt ein Rückblick…

Episode 1:

Es ist Nacht, Mel und Nikki, 2 junge Gothicgirls sind in einer Disco auf der Suche nach männlichen Wesen für die Nacht. Mel´s Blick fällt dabei auf einen großen, gut aussehenden Goth („Dani Filth“) und die beiden landen natürlich im Bett. Es wird zum Alptraum für Mel. Als sie am nächsten Morgen erwacht, kann sie sich nur wage an die Vorkommnisse der letzten Nacht erinnern. Sie weiß lediglich, dass dieser Goth auf keinen Fall ein Mensch gewesen sein kann. Sie macht sich schließlich auf den Weg zu ihrer Freundin Nikki. In der Stadt bekommt sie plötzlich Horrorvisionen. Halb wahnsinnig kommt sie bei ihrer Freundin an und sie beschließt die Nacht dort zu verbringen. Mitten in der Nacht wacht sie jedoch auf und spürt, dass sich etwas in ihrem Bauch bewegt…

Episode 2:

Und wieder haben wir es mit 2 jungen Frauen zu tun. Diese sind gerade dabei in das Haus eines alten Mannes einzubrechen. Sie glauben ein leichtes Spiel zu haben, da dieser für gewöhnlich um diese Zeit nicht zu Hause ist. In der Wohnung beginnen sie sogleich ihre Suche nach Wertsachen und werden fündig. Jedoch taucht auch der alte Mann unerwartet unter seiner Bettdecke hervor und die Mädels geraten in Panik. Sie killen den Kerl! Danach baden sie in dieser Wohnung noch, um sich von dem Blut abzuwaschen. Sophie misstraut jedoch ihrer Freundin Emma und so killt sie diese eben auch noch, um dadurch immerhin noch mehr Geld für sich zu haben. Sie beseitigt noch rasch ein paar Spuren im Haus und verschwindet dann in ihre Wohnung, wo sie wenig später Besuch erhält…

Episode 3:

Ein gutgelauntes Ehepaar rast zugedröhnt mit Drogen in ihrem Auto über die Straßen. Natürlich kommt es auch zu einem Unfall. Sie überfahren einen Mann, halten kurz an um sich zu vergewissern, dass keine Kratzer an ihrer Stoßstange sind und fahren weiter. In ihrem Haus ( man merkt gleich dass sie Geld zu genüge haben), versuchen die beiden miteinander zu schlafen, was jedoch an dem Mann scheitert, der bei einem Unfall sein Bein verloren hat und darüber nicht hinweg kommt. Ein Arzt macht ihm schließlich Hoffnungen, indem er ihm erklärt, dass er nur einen „Spender“ finden müsse, damit er ihm ein neues Bein wieder annähen könnte. Kurzerhand stattet der Ehemann einem alten Bekannten, der ihm noch Geld schuldet einen Besuch ab und trennt diesem einfach sein Bein ab. Die Transplantation gelingt! Monate später befindet sich unser Pärchen wieder rasend durch die Innenstadt wieder, doch etwas ist anders…

Episode 4:

Detective Neilsons Sohn soll für seinen Job einen Artikel über Snufffilme schreiben und recherchiert dafür viel im Internet. Dabei findet er immer mehr Gefallen an perversen, möglichst harten „Spielchen“. Eines Tages entdeckt er eine Webside, genannt „Sick Room“. Im „Sick Room“ kann man eine Art reales Videospiel spielen. Man spielt Mörder und darf Leute dirigieren, wie sie jemand anderes töten, verstümmeln oder vergewaltigen sollen. Um jedoch mitspielen zu können, bedarf es eines „Einsatzes“. Man muß zuerst selbst eine Person den Betreibern des „Sick Room“ überlassen. Kurzerhand nimmt er dafür seine Freundin, die wenig später von der Bildfläche verschwindet. Er wird immer süchtiger nach diesem „Spiel“. Er verliert schließlich seinen Job. Da die Webside ständig ihre Adresse wechselt, verbring er all seine Zeit im Internet und verschuldet sich immer mehr. Auch seine Wohnung geht flöten. Sein Tagesablauf sieht inzwischen so aus, dass er vor einem Internetcafee schläft und tagsüber dort seine Zeit verbringt. Eines Tages bekommt er einen Hinweis geschickt, wo er den Sick Room real finden kann…

Zwischen all diesen Episoden treffen wir immer wieder auf Detective Neilson, der ratlos vor den Opfern steht. Bei allen Opfern findet er Spuren, die auf den inhaftierten Kemper schließen lassen, doch wie kann das möglich sein? Nach dem Tod seines Sohnes begibt er sich schließlich zu Kemper in die Irrenanstalt und auch Kempers Helfer ist auf dem Weg dorthin…

Kritik

So, ich hoffe ich konnte Euch Appetit auf diesen Film machen! Ich fand ihn klasse!!! Es fließt eine Menge Blut und auch die Splattereffekte sind genial! Alex Chandon, der Regisseur, hat mit diesem Film gewiß einen großen Schritt in die Splatterszene gesetzt und ich denke, man darf gespannt sein, was Alex in Zukunft noch so alles fabrizieren wird! Geübt hatte er bereits zuvor mit einigen kürzeren Filmen („Drill Bit“, „Night Pastor“, „Scumfuck“, „Bad Karma“…), die sich allerdings ebenfalls in der Splatterszene sehen lassen können ( Alex war auf dem Festival anwesend und hatte auch noch einige Kurzfilme und Trailer mit im Gepäck ).

Als einzigstes Manko an diesem Film, muß ich Euch jedoch warnen: Der Film ist noch nicht synchronisiert und daher bisher nur im englischen Original zu bewundern. Jedoch auch für Leute mit wenigen Englischkenntnissen oder keinen, ist der Film durchaus verständlich! Es kommt hier eh weniger auf die Dialoge an. Die Handlung reicht vollkommen aus!

Was mir als weibliche Person auch nicht so ganz klar ist, warum gibt es in solchen Filmen eigentlich ständig nackte Frauen zu sehen??? Gibt es denn wirklich außer mir auf der ganzen Welt keine anderen weiblichen Splatterfans??? Wo bleibt denn hierbei die Gleichberechtigung. Aber gut, ich will ja nicht meckern, wenigstens hat es keins dieser Mädels im Film überlebt!

Die Atmosphäre ist düster und in etwa vergleichbar mit Filmen wie „The Crow“ oder „Sieben“. Fast alles Wesentliche spielt sich in dunklen Gassen und Häusern ab. Dazu kommen düstere Metalklänge. Grandios… Leute mit schwachen Nerven sollten sich diesen Film besser nicht ansehen!

Die Schauspieler waren abgesehen von Dani Filth alle unbekannt, jedoch dennoch ganz gut besetzt. Dani war die absolute Idealbesetzung für diese Rolle und ich muß gestehen, ich kann nicht verstehen, dass er nicht schon in anderen Horrorfilmen mitgespielt hat! Er ist brilliant und besitzt eine Ausstrahlung die einem durchaus einen Schauder über den Rücken jagt. Er war übrigens diesmal nicht so geschminkt wie sonst auf der Bühne. Nur eben leicht Gothicmäßig gebleicht, sein Auftreten ließ mich übrigens auch wieder leicht an „The Crow“ denken.

Der Film ist übrigens ein Low- Budget Film, was man jedoch wenn man es nicht weiß, auch nicht so schnell bemerkt! Die Effekte sind wirklich top!!! Besonders gut, gefiel mir dabei die „Schädelwegballerszene“ am Ende des Films. Ich will Euch nicht zu viel verraten, daher gebe ich Euch auch nicht alle Angaben so wie sonst vor.

Erhältlich ist der Film übrigens unter www.cradleoffear.com oder bei einigen gutbestückten Splatterfilmhändlern. Leider zählt der Film zu denen, die die FSK- Stelle am liebsten niemals auf dem Markt bringen würde und daher wird der Film wohl auch niemals in einem normalen Laden zum Verkauf stehen…schade!!!

^v^FAZIT: ^v^

Ich empfehle den Film allen Fans dieses Genre und Cradlefans. Allen anderen rate ich jedoch von dem Streifen ab, da er definitiv nichts für Leute mit schwachen Nerven ist oder Leute die gewaltverherrlichende Filme ablehnen! Es fließt eine Menge Blut und es gibt viele sehr brutale Szenen! Leute wie meine Wenigkeit dagegen werden ihn lieben!

Bewertung

Splatter Cradle Of Fear
Spannung Cradle Of Fear
Story Cradle Of Fear
Ekelfaktor Cradle Of Fear
Atmosphäre Cradle Of Fear
Gesamt Cradle Of Fear

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