Death Race

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 106 Minuten
Regie Paul W.S. Anderson
Darsteller Jason Statham Joan Allen Ian McShane Tyrese Gibson u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1
Ton DD5.1
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
  • Türkisch
Untertitel
  • Deutsch
  • Englisch
  • Türkisch
LC 2
FSK KJ
Death Race

Story

Im Jahre 2012 sind die Gefängnisse voll. In der berüchtigten Strafanstalt „Terminal Island“ hat sich die Gefängnisdirektorin Hennessy etwas besonderes einfallen lassen, um aus der prekären Lage Profit zu schlagen: Sie lässt einige Gefangene ein dreitägiges Autorennen veranstalten und dieses live im Internet übertragen. Das Rennen geht um Leben und Tod und kann gegen eine ordentliche Gebühr von außerhalb empfangen werden.

Nun hat die gute Dame aber ein Problem. Ihr bestes Pferd im Stall, der maskierte „Frankenstein“, überlebt ein Rennen nicht. Sie befürchtet erhebliche finanzielle Verluste und muss sofort Ersatz finden. Sie lässt den ehemaligen Nascar-Champion Jensen Ames festnehmen und jubelt ihm eine Straftat unter. Der inhaftierte Jensen ist von ihrem Plan zwar nicht gerade begeistert, sieht aber keine andere Chance jemals wieder aus dem Knast herauszukommen. Also setzt er sich die Maske auf und ist der neue Frankenstein. Allerdings betritt er sein todbringendes Auto nicht ohne einen Plan zu haben…

Death Race  Death Race

Kritik

Prinzipiell gesehen ist „Death Race“ ein Remake des Corman Schinken „Frankensteins Todes-Rennen“. Doch viel haben diese Filme nicht gemeinsam. B-Movie-Gott Roger Corman hatte zwar auch hier seine Finger im Spiel, der gute David Carradine darf als Stimme in der Originalversion ran und es geht natürlich um Autos und einen maskierten Typen namens Frankenstein. Der Rest ist aber relativ eigenständig. Rest ist eigentlich schon übertrieben, da dieser Film fast gar keine Handlung aufweist. Es geht um ein Autorennen in „Running Man“ Manier.

Es gibt natürlich noch eine kleine Vorgeschichte, in der unser Protagonist zum Verbrecher gemacht wird und Szenen, wie es sich im Knast einlebt, viel Abwechslung braucht man aber nicht zu erwarten. Mehr braucht es aber auch nicht unbedingt. „Death Race“ versucht erst gar nicht etwas anderes zu sein, als ein B-Movie lastiger Action-Reißer. Schnell, flach, hart.

Der Hauptteil des Films besteht aus Autorennen. Autorennen der ungewöhnlichen Art. Ziel eines jeden Rennfahrers ist es, seine Kollegen auszuschalten. Hierfür hat jeder Pilot ein schnelles, gepanzertes Fahrzeug am Start und einiges an Waffen. Diese werden erst nach gewissen Rennsituationen aktiviert. Für den Zuschauer ist das erfreulich. Gerade wenn man harte Rennen, Explosionen und Spezialeffekte mag. Von letzteren gibt es einige nette. Durchaus hart, aber wohldosiert.

Als Hauptdarsteller hat man sich für die Figur des „Frankenstein“ Jason Statham ins Boot geholt. Er macht seine Sache professionell, kann aber kaum überzeugen. Außer das er den harten Kerl spielen muss, wird von ihm nicht viel abverlangt. Seine Rolle wird, wie auch bei den anderen, nur oberflächlich betrachtet. Von daher hätte man auch Jason Stathams Onkel hinter das Steuer setzten können – Es hätte dem Film nicht ruiniert. Aber es ist sicherlich nicht verkehrt, den Neffen von Jason Stathams Onkel mitspielen zu lassen. Den wohl letzten wahren Actionhelden, der zwar nichts zeigen muss aber auch dann einen guten, positiven Eindruck hinterlässt.

Einen guten Eindruck hinterlässt auch die Optik. Hier hat man ein schönes Gefängnis mit einer ungewöhnlichen Rennstrecke kreiert, deren Stil unweigerlich an die alten Endzeit-Filme wie beispielsweise „FireFlash“ oder „Metropolis 2000“ erinnern. Bei den Rennfahrzeugen hat man sich offensichtlich auch viel Mühe gegeben und Killer-Karren mit kleinsten Details konstruiert. Auch die Musik hat man gut gewählt. Es gibt vom Hardrock, über Rap bis hinzu 80er-Jahre-Goblin-Verschnitt einiges an Sounds zu hören. Im Bezug auf die Akustik und die Optik muss man Regisseur Paul W.S. Anderson („Alien vs. Predator“, „Resident Evil“, „Event Horizon – Am Rande des Universums“ u.a.) eine gute Arbeit attestieren. Ihm kann man bis auf die plumpe Story und die ein oder andere Ungereimtheit nichts vorwerfen. „Death Race“ ist ein tempogeladener Action-Kracher, der manchmal zwar etwas wie ein Videospiel anmutet, aber durchaus in der Lage ist gut zu unterhalten. Ohne Lageweiler knallt und explodiert es an allen Ecken und Enden. Von einem richtig guten Film ist er zwar ein Stückchen weg, aber wahrscheinlich will dieser Film auch nicht viel mehr als pure Unterhaltung sein, bei der gerne das Hirn abgeschaltet werden darf.

Death Race  Death Race

DVD

Die DVD, die von Universal Pictures vertrieben wird, ist nicht zu kritisieren. Bild und Ton sind genau so, wie sie sein sollten. Scharfe Bilder werden mit einem stellenweise brachialen Sound wiedergegeben. Da ist die Guck- und Hörfreude groß.

Das Menü der DVD ist sehr vielseitig und optisch beeindruckend gestaltet. Beim Zusatzmaterial kann man ein knapp 20minütiges Making Of betrachten, welches einem mit Zusätzlichen Informationen zum Dreh versorgt. Es ist in Originalsprache und mit deutschen Untertiteln verfügbar. Des Weiteren gibt es eine kleine Dokumentation zu den Stunts, die ca. 8 Minuten dauert. Den Abschluss bildet ein Audiokommentar mit Regisseur Paul W.S. Anderson und Produzent Jeremy Bolt.

Bewertung

Splatter Death Race
Spannung Death Race
Story Death Race
Ekelfaktor Death Race
Atmosphäre Death Race
Tonqualität Death Race
Bildqualität Death Race
Zusatzmaterial Death Race
Gesamteindruck Death Race

Ähnlicher Film:

  • Running Man

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