Garden Of Love

Informationen

OT:Garden Of Love

ca.90 Minuten

Deutschland 2002

Regie

  • Olaf Ittenbach
Darsteller

  • Bela B.
  • Natacza Soozie Boon
  • James Mathews
  • Jeff Motherhead
  • u.a.

Garden Of Love

Story

Eine Hippiekommune wird Attentat eines brutalen Massakers, wobei nur ein kleines Mädchen namens Rebecca überlebt und in ein tiefes Koma fällt. 2 Jahre später erwacht Rebecca aus ihrem Koma in einer Psychiatrie. Sie hat an die schrecklichen Ereignisse keine Erinnerungen mehr und auch das Verbrechen wurde niemals aufgeklärt. Ihre Tante und ihr Onkel nehmen sie zu sich und ziehen sie auf, als ob es ihre eigene Tochter wäre, erzählen ihr jedoch nichts von dem schrecklichen Massaker. Sie lassen sie in dem Glauben, dass ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen wären. Jahre später ist Rebecca erwachsen geworden und wacht immer häufiger mit schrecklichen Alpträumen auf, selbst am Tage wird sie immer häufiger mit schrecklichen Visionen gequält. Der Fernseher geht z.B. plötzlich an und ein Zombie spricht zu ihr. Als sie schließlich im Radio den Song Garden of love hört, kommen erneut Erinnerungsfetzen in ihr hoch und sie beginnt im Internet nachzuforschen und stößt dabei auf ihren Vater, der während der Hippiezeit einen Hit mit diesem Song landete. Allerdings erfährt sie dadurch auch von diesem brutalen Massaker, bei dem sie als einzige überlebt hat. Um endlich die Ursache ihrer Visionen zu finden, begibt sie sich schließlich zu dem Polizisten, der den damaligen Fall bearbeitete. Von ihm erfährt sie auch, dass die einzige Spur, die die Polizisten damals fanden, ihre Fingerabdrücke auf allen Tatwaffen waren, aber wie sollte ein kleines Mädchen solch ein Massaker anrichten können? Rebecca erhält schließlich von dem Polizisten die Schlüssel von der Farm ihres Vaters, in der damals alles passierte und sie macht sich auch sogleich auf den Weg dorthin, in der Hoffnung dort auf Antworten zu stoßen. Doch was sie dort findet übersteigt all ihre Vermutungen…

Kritik

Mehr will ich euch jetzt nicht von der Story erzählen, da ich euch nicht die Überraschungseffekte wegnehmen möchte, denn davon besitzt der Film eine ganze Menge! Ich hatte das Glück bei der Kinopremiere dieses Streifens dabei zu sein, die im Zuge des Splatterday Night Fever Festivals in Saarbrücken gezeigt wurde und ich muss sagen ich war mehr als nur begeistert!!! Die gesamte Filmcrew und auch Regisseur Olaf Ittenbach (der Horrorgemeinde sicherlich bestens bekannt aus Filmen wie „Burning Moon“ oder „Premutos“) waren anwesend. Ittenbach machte übrigens einen sehr netten Eindruck und gab auch bereitwillig Autogramme und ließ sich mit Fans photographieren *michimmernochärgeredaßichmeineKameranichtdabeihatte*. Der Film besitzt in meinen Augen das Zeug zum KULTstatus, denn es stimmt einfach alles!!! Die Story ist spannend und ausgefeilt bis ins kleinste Detail. Erst nach und nach wird dem Zuschauer die Geschichte offenbart, die einen dann mehr und mehr überrascht. Unterstützung bekam Ittenbach dabei von Thomas Reitmair beim Drehbuch. Die Atmosphäre ist faszinierend. In der Farm selbst ist alles sehr düster gehalten, nur wenig Licht dringt durch die Mauern, was dem ganzen erst recht einen unheimlichen Touch verleiht. Aber auch in alltäglichen Situationen, in denen Rebecca plötzlich Visionen bekommt, jagen diese dem Zuschauer einen kleinen Schauder über den Rücken. Man rechnet nicht damit, dass da plötzlich etwas im Hintergrund geschieht und dennoch passiert es. Aber auch so manche kleine lustige Anekdote ist in dem Film zu finden, gut lustig nur für die Leute, die Filme dieses Genre ohnehin lieben, denn etwas schwarzen Humor sollte man halt schon besitzen. So sehen wir z.B. in einer der Visionen eine Dame im Fernsehen die in QVC-Manier versucht diverse Küchenmesser unter die Leute zu bringen. Hilfe bekommt sie dabei von Zombie Bela B., der ihr die Messer immer „anschaulich“ verdeutlicht und ganz egal was auch passiert, die gute Dame hat immer noch ein Lächeln auf den Lippen. Kommen wir zum wesentlichen, dem Splattergehalt. Ein einziges Wörtchen dürfte im Grunde schon alles beschreiben: GEIL!!!!!!! Hier gibt es wirklich alles zu bestaunen. An Kunstblut wurde nicht gespart. Bereits gleich zu Beginn des Filmes splattert es gewaltig, als die Einwohner der Hippiekommune alle abgemetzelt werden. Alles in allem werden Körper zerfetzt, zerstückelt, Körperteile fliegen umher und und und… Das ganze kommt sehr realistisch und professionell rüber. Aber keine Sorge, es wird nicht nur am Anfang gesplattert. Immer wieder tauchen im Laufe des Filmes einige sehr schöne Passagen auf. Besonders schön fand ich auch die Szene, in der eine Bohrmaschine zum Einsatz kommt, möchte aber jetzt aus den üblichen Gründen nicht näher darauf ein gehen (Ciao sieht es ja nicht gerne, wenn wir diese Szenen beschreiben). Ich stehe aber jedem gerne zu Detailfragen zur Verfügung. Die Schauspieler, diesmal nicht ganz unbekannter Natur. Denn zumindest Bela B. (ja, der von den Ärzten) ist mir ein Begriff und ich muss gestehen, dass er als Zombie wirklich klasse aussieht und dass er sehr zu überzeugen weiß! Aber auch die restlichen Darsteller gaben ihre Rollen sehr gut wieder. ^v^ FAZIT: ^v^ Der Film ist einfach nur GENIAL!!! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich empfehle ihn allen Horrorfans und solchen, die es noch werden wollen. Wie so oft rate ich wieder jedem Zartbesaiteten ab. Splatterfans dagegen werden den Film lieben!!! Bleibt nur zu hoffen, dass er möglichst bald auf DVD erscheinen wird!!! Das einzige Manko des Filmes, ist übrigens die Sprache, da es ihn bisher nur in Englisch gibt, aber glaubt mir auch das ist nicht wirklich ein Problem, denn sogar ich mit meinen schlechten Englischkenntnissen, habe so ziemlich alles verstanden!

Bewertung

Splatter Garden Of Love
Spannung Garden Of Love
Story Garden Of Love
Ekelfaktor Garden Of Love
Atmosphäre Garden Of Love
Gesamt Garden Of Love

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