Eve 8

Informationen

OT:Eve Of Destruction

ca. 100 Minuten

USA 1989

Regie

  • Duncan Gibbins
Darsteller

  • Renée Soutendijk
  • Gregory Hines
  • David Madden
  • u.a.

Eve 8

Story

Die Wissenschaftlerin Eve Simmons arbeitet für das Militär an einer neuen Generation von Kampfrobotern. Die Kampfmaschinen sind optisch kaum von realen Menschen zu unterscheiden, bergen allerdings ein tödliches Inneres: Neben Hightech-Computertechnik inklusive Gedächtnischip, verfügen sie über einen Atomsprengkopf.

Prototyp Eve 8, seiner Erfinderin körperlich und geistig adäquat nachempfunden, wird tragischerweise bei einem Probeeinsatz in einen Banküberfall verwickelt und angeschossen. Dadurch außer Kontrolle geraten läuft er Amok, immer wieder mit schrecklichen Erinnerungen seiner Schöpferin an die Vergangenheit konfrontiert. Machos und der prügelnde Ex-Lover bekommen so auf drastische Art und Weise ihr Fett weg. Simmons und der Militärexperte Jim MacQuade machen sich auf die Jagd nach dem Roboter. Als nach einem Autounfall auch noch dessen Atomsprengkopf aktiviert wird, spitzt sich die Lage zu. Es bleiben nur 48 Stunden Zeit, um New York vor dem nuklearen Inferno zu retten…

Kritik

Der wahrscheinlich 7967. Aufguss des "Mad-Robot-on-the-Loose"-Themas…

Nur mit dem Unterschied, dass das, was hier geliefert wird, einfach nur grottenschlecht ist. Was auf dem Kassetten-Cover als "knallharter Science-Fiction-Action-Thriller in der Tradition von BLADE RUNNER" angepriesen wird, entpuppt sich schon nach kurzer Zeit als Rohrkrepierer. Abgesehen von ein paar relativ blutigen, jedoch schlecht gemachten Effekten zum Ende des Films hin, kann der Film zu keinem Zeitpunkt das halten, was er zu versprechen versucht. Ein Vergleich mit BLADE RUNNER (Ridley Scott, USA 1982) kommt nahezu einer Gotteslästerung gleich. Eigentlich ist "EVE 8" kein Science-Fiction Movie, sondern könnte ohne weiteres als ekelhaftester Horror durchgehen!!! Oder gibt es ein anderes Wort für Langeweile, miese Story und nervige Besetzung? Eine ca. 50 (?)-jährige Hauptdarstellerin, die aussieht, wie Travestie-Star MARY… (leider bleiben dem Betrachter auch die obligatorischen Nacktszenen nicht erspart…), Dialoge und Spannungsaufbau, wie aus jedem x-beliebigem TV-Serien-Flop und, als Gipfel der ganzen Dämlichkeit: Ein die letzten 20 Minuten ununterbrochen krähender, fünfjähriger, debiler Schreihals, der obendrein noch die Synchron-Stimme von Lisa (!) Simpson hat!! Also wenn das kein Horror in Reinkultur ist… Die paar relativ ordentlichen Splattereinlagen am Ende des Filmes können das Machwerk als Ganzes dann auch nicht mehr retten. Der Film hätte auch locker 10 Jahre früher während des großen "Italo-Trash-Attacke" entstanden sein können, besitzt aber bei weitem nicht den Charme dieser "Klassiker"… Fazit: Billigstes Science-Fiction-Movie. Nervtötend ohne Ende… …wenn man nicht schon vorher eingeschlafen ist!!! Besides: Diese Besprechung ist keineswegs sexistisch gemeint. Jede Film-Besprechung ist selbstverständlich mit etwas aufgeschlossenem Humor zu verstehen!!

Bewertung

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Spannung 2.gif
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Atmosphäre 1.gif
Gesamt 1.gif

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