Invisible – Gefangen im Jenseits

Informationen

og_title OT: Den Osynlige
origin_date
  • Schweden
  • 2002
duration ca. 95 Minuten
Regie Joel Bergvall Simon Sandquist
Darsteller Gustaf Skarsgård Tuva Novotny Li Brådhe Thomas Hedengran
Bildformat
  • 2
  • 35:1 (anamorphic)
Tonformat
  • Deutsch Dolby Digital 5.1
  • 2.0 Schwedisch Dolby Digital 5.1
  • 2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Schwedisch
Untertitel Deutsch (in OF nicht ausblendbar)
Ländercode Invisible - Gefangen im Jenseits
Freigabe Invisible - Gefangen im Jenseits
Invisible - Gefangen im Jenseits

Story

Nicklas ist ein klassischer Einzelgänger. Da er dummerweise auch noch ein Eliteschüler und Klassenbester ist, ist er bei den obercoolen Ghettokids natürlich nicht sehr beliebt. Eines Nachts, nach einer Party, lauern ihn die bösen Schüler „versehentlich“ auf und schlagen ihn brutal zusammen. Selbst überrascht, über die Härte ihres Verbrechens schleppen die Jungendlichen den leblosen Körper von Nicklas ins Unterholz. Dahin wo ihn niemand finden kann.

Am Tag darauf geht Nicklas wie immer in die Schule. Doch etwas scheint nicht zu stimmen. Seine Mitschüler nehmen ihn nicht wahr. Und zwar nicht wie sonst, wenn er einfach ignoriert wird, er scheint nicht vorhanden zu sein. Da kommt ihm der grausame Gedanke, dass er letzte Nacht getötet wurde und sein Geist nun in der Schule wandelt. Nach einigen Versuchen findet er heraus, dass ihn lediglich Annelie wahrnehmen kann. Annelie war die Hauptverantwortliche für seinen Tod. Das Annelie seine Anwesenheit spürt, scheint für Nicklas ein Zeichen zu sein. Vielleicht muss er an ihr Rache üben, um die Zwischenwelt zu verlassen. Vielleicht aber muss er aber auch mit der Mörderin kooperieren um Frieden zu finden…

Invisible - Gefangen im Jenseits  Invisible - Gefangen im Jenseits

Kritik

Im Jahre 2002 wurde in Schweden ein unscheinbarer Film namens „Den Osynlige“ gedreht, der in der deutschen Version den Namen „Invisible – Gefangen im Jenseits“ trägt und überdurchschnittlich gut gefällt. Filme aus Skandinavien haben ja eine große Fangemeinde, da sie meist originell und technisch gut gedreht sind. Auch bei „Invisible – Gefangen im Jenseits“ wird die Fangemeinde wieder einen Grund zur Freude haben, denn der Film kann von vorne bis hinten überzeugen. Er schwankt ein wenig zwischen dem Drama- und dem Science-Fiktion-Genre. Die Mischung ist fast über den ganzen Verlauf mit viel Spannung angereichert. Es gibt Situationen, in denen man als Betrachter wissen will, was das Überirdische zu bedeuten hat. Ebenso gibt es dramatische Szenen, die einen förmlich zum sofortigen Weitergucken zwingen, da man wissen will, wie es für Nicklas weiter- respektive ausgeht. Dazu kommen dann schönen Bilder, die nicht selten von der wunderbaren Landschaft Schwedens geprägt sind und atmosphärische Momente. Ein weiterer Grund dafür, dass über die komplette Spielzeit keine Langeweile auftaucht ist die Tatsache, dass die Charakterisierung sehr gut gelungen ist. Gut und Böse stehen schnell fest und man ist als Zuschauer damit beschäftigt Sympathien beziehungsweise Antipathien zu entwickeln. Das die Schauspieler einen dabei unterstützen, ist natürlich ein Zeichen vom Gelingen der Darstellung. Die beiden Protagonisten spielen zwar nicht überragend gut, aber dennoch stets glaubhaft und wirken in ihren Rollen sehr authentisch. Etwas weniger authentisch wirken so manches Mal die Spezialeffekte. Hier wurde am Computer einiges an Material hergestellt, was nicht so ganz zu überzeugen weiß. Besonders die Szene, in der unser Hauptdarsteller von einem Auto überrollt wird. Die CGI-Szenen gibt es aber nur sehr selten, sodass sie bei der Gesamtbewertung nicht ins Gewicht fallen. Neben diesen Szenen gibt es eigentlich nur einen wirklichen Kritikpunkt. Und zwar das das Ende weniger überraschend ist, als es während des Verlaufs des Films angenommen werden darf. Der Rest passt aber. „Invisible – Gefangen im Jenseits“ ist ein Film, der weg vom Mainstream und ganz weit weg von Hollywood ist. Das macht ihn nicht nur äußerst sympathisch, sondern auch besonders sehenswert. Die feinfühlige Darstellung des Protagonisten, mit all seinen nicht gerade alltäglichen Problemen ist auf jeden Fall einen Blick wert. Gut und Böse gibt es auch in vielen anderen Filmen, wie das Spannungsverhältnis aber hier dargeboten wird, ist es in noch nicht vielen Filmen präsentiert worden. Zudem glänzt „Invisible – Gefangen im Jenseits“ mit schönen Bildern und guten, glaubhaften Darstellern. Einigen wird er vielleicht etwas zu phantastisch oder irreal sein, vielen – ja sogar ganz vielen – Leuten wird er aber garantiert gefallen.

Invisible - Gefangen im Jenseits

DVD

Die DVD aus dem Hause Epix kommt mit einem sehr schlichten aber dennoch düsteren DVD-Menü daher, in dem man sich folgende Extras zur Brust nehmen kann: Ein interessantes Interview mit Marie Bierstedt, welche die Synchronstimme der Darstellerin Tuva Novotny ist. Das Interview dauert knapp 10 Minuten. Zudem gibt es den Trailer zum Film zu sehen und weitere sechs aus dem Programm von Epix. Insgesamt ist das Bonusmaterial aber nur maximal mittelprächtig.

Mehr als mittelprächtig ist allerdings die Qualität der DVD. Das Bild kommt sehr scharf und mit frischen Farben daher. Der Ton weiß auch zu gefallen, auch wenn es nicht besonders viele Effekte gibt, die den Raumklang ausnutzen.

Bewertung

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Spannung Invisible - Gefangen im Jenseits  Invisible - Gefangen im Jenseits  Invisible - Gefangen im Jenseits  Invisible - Gefangen im Jenseits  Invisible - Gefangen im Jenseits  Invisible - Gefangen im Jenseits
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