Muttertag

Informationen

Originaltitel Mother´s Day
Länge 87 Minuten
Drehjahr 1980
Drehland USA
Regie Charles Kaufman
Schauspieler
  • Holden McGuire
  • Billy Ray McQuade
  • Rose Ross
Muttertag

Story & Kritik

Abbey, Jackie und Tina treffen sich um zu ihrem jährlichen Klassentreffen zu fahren. Sie sind zwar nur zu dritt aber beim Campen im Wald erinnern sich die drei, die mittlerweile in verschiedenen Städten wohnen, an die schöne Zeit die sie gemeinsam verbracht haben. Als es Nacht wird und sie lustig am Lagerfeuer plaudern, eingehüllt in wärmende Schlafsäcke, kommt plötzlich unerwarteter Besuch.

Dieser Besuch ist nicht freundlich gesinnt, nein, die beiden Männer entführen die jungen Frauen sogar und bringen sie in ein einsames, verwahrlostes Haus, mitten im Wald. Dort wartet auch schon die Mutter der beiden Entführer und die Brüder präsentieren ihr Stolz ihre Beute. Sowohl die Mutter als auch die beiden Brüder scheinen völlig verrückt zu sein denn sie Quälen die drei Frauen und machen seltsame Spielchen mit ihnen.

Jackie wird als erstes ausgewählt um den Durchgeknallten bei einigen perversen Spielen zur Verfügung zu stehen. Sie wird brutal missbraucht und überlebt die Torturen nur knapp. Abbey und Tina haben sich mittlerweile befreit und nun wollen sie fliehen. Sie suchen und finden die misshandelte Jackie und schleppen sie hinaus in den Wald. Die Flucht ist natürlich nicht unbemerkt geblieben und so machen sich die beiden Brüder auf die Suche um die Entflohenen zurückzuholen. Jackie stirbt kurz nachdem sie in den Wald geschleppt wurde an ihren Verletzungen. Nun schwören Abbey und Tina Rache! Sie gehen bewaffnet zurück zum Haus und wollen die drei Einwohner zur Rechenschaft ziehen. Ein Blutbad beginnt …

„Muttertag“ ist sicherlich einer dieser Filme, die sich für immer in das Gehirn der Genrefans gebrannt haben. Auch dem Genre abgewandte Kritiker müssten bei dem Namen grausame Phantasien bekommen. Was habe ich nicht schon alles gehört wie schlimm dieser Film sein soll. Und? Was soll ich sagen? Es stimmt! Aber „Muttertag“ ist nicht allein wegen seiner brutalen Seite bekannt geworden es gab auch hitzige Diskussionen um die Aussagekraft des Films. Er ist als Satire gedreht worden und soll auf die Schattenseiten der amerikanischen Gesellschaft hinweisen. Leider kann man das in Deutschland nur schwer nachvollziehen und da die Synchronisation nicht den vollen Wahrheitsgehalt wieder gibt hat der Staat beschlossen uns, den Erwachsenen, diesen Film zu verbieten.

Der Film an sich ist meiner Meinung nach wirklich gelungen! Direkt in den ersten Minuten gibt es eine Enthauptung und gegen Ende wird gesplattert was das Zeug hält. Für Fans des Splatter ist dieser Film also ein Muss. Die Story ist nach meinem Empfinden auch sehr gut umgesetzt worden und sehr unterhaltsam. Natürlich gibt es auch einige horrortypische Erschreckszenen, die in einer klasse Atmosphäre richtig gut rüber kommen.

Die schauspielerischen Leistungen der Protagonisten sollte man nicht unterschätzen, auch wenn es sich nur um einen zweitklassigen Horrorstreifen handelt. Es spielen zwar nur Idioten und Gequälte mit aber das muss man erst mal glaubhaft auf die Leinwand bringen. Kurz gesagt ist dies ein Film den jeder Horrorfan gesehen haben sollte, auch wenn er verboten ist.

Eine Zusatzinfo habe ich noch! Der Film wurde in zwei verschiedenen Versionen von der Firma Astro auf VHS angeboten, wobei eine ein elfminütiges Extra auf dem Band hat. Eine DVD war auch mal erhältlich bevor der Staatsanwalt zugriff…

Bewertung

Splatter Muttertag
Spannung Muttertag
Story Muttertag
Ekelfaktor Muttertag
Atmosphäre Muttertag
Gesamt Muttertag

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