Onimusha 3

Onimusha 3

Systemvoraussetzungen

  • Betriebssystem: Windows® 2000/XP
  • Prozessor: 1 GHz Intel Pentium® III oder AMD Athlon 1.0GHz + oder höher
  • Arbeitsspeicher: 256 MB oder höher
  • Grafikkarte: 128 MB DirectX® 9.0c kompatibel / AGP bzw. PCI Express oder höher
  • DirectX® Version: DirectX® 9.0c
  • DVD-ROM Laufwerk
  • Soundkarte: DirectX® 9.0c kompatibel oder höher"
  • Festplattenspeicher: 2 GB min.
  • Peripheriegeräte: Gamepad kompatibel"
  • Multiplayer: Nein
  • Windows Media Player 9 benötigt
Onimusha 3

  • UNTERSTÜTZTE GRAFIKKARTEN: ATI® Radeon X300/9500 -Reihe,NVIDIA® GeForce™ FX -Reihe (GeForce 4 MX wird nicht unterstützt). Laptop-Modelle dieser Grafikkarten werden nicht unterstützt. Nur diese Chipsätze werden unterstützt. Weitere Chipsätze könnten folgen.

Weitere Informationen: http://support.ubi.com

Achtung: Dieses Produkt enthält Kopierschutzmaßnahmen, welche mit einigen DVD- sowie virtuellen Laufwerken nicht kompatibel sein könnten.

Story

1991 sorgte der Softwarehersteller Capcom mit seinem Game ONIMUSHA für Furore auf der Playstation und dem heimischen PC:

ONIMUSHA, das Action-Adventure um den jungen Samuraikrieger Samanosuke Akechi, der im Japan des 16. Jahrhunderts die junge Prinzessin Yuki aus den Fängen eines bösen Fürsten Nobunaga und seinen Genma Dämonen retten muss. Das Game eroberte seinerzeit gleich die Spitze der Verkaufs-Charts. Und die Herzen der Spiele-Fans.

Auch der zweite Teil erreichte in Szenekreisen schnell Kultstatus.

Jetzt geht die Saga um Krieger, Dämonen, Ehre und Rache in die dritte Runde.

Diesmal schlüpft der Spieler im Kampf gegen die dämonischen Mächte Japans nicht nur in verschiedene Charaktere, er reist auch durch die Zeit. Vom mittelalterlichen Japan in das Paris der Gegenwart. – Und umgekehrt. Bindeglied zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist niemand geringeres als Schauspieler Luc Besson. Der Franzose mit dem melancholischen Blick stand mit Bewegung, Mimik und Gestik Pate für den Spielcharakter Jacques Blanc. Als französischer Cop tritt er in einigen der bis dato wohl fulminantesten Spielfilmsequenzen der PC-Game-Geschichte auf. Passender hätte die Wahl wirklich nicht ausfallen können, schließlich kennt sich Luc Besson durch seine „Besucher“ – Filmreihe ja bekanntlich aus in Sachen Zeitreise. Im Kampf gegen die Dämonen steht ihm Schauspieler-Kollege Takeshi Kaneshiro (House of the Flying Daggers) zur Seite. Dieser stellte sich einmal mehr für die Rolle des jungen Samurai-Kriegers Samanosuke Akechi zur Verfügung.

Japan 1582, Paris 2004: Die Genma-Dämonen des düsteren Fürsten Nobunaga sind überall! Durch ein Zeitloch wird der tapfere Onimusha-Krieger Samanosuke Akechi ins Paris der Gegenwart geschleudert. Zeitgleich findet sich der coole französische Polizist Jacques Blanc im mittelalterlichen Japan wieder. In unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen fremden Orten versuchen sie, getrennt – und doch gemeinsam – die Welt vor den Horden Nobunagas zu retten…

Onimusha 3  Onimusha 3  Onimusha 3

Meinung

ONIMUSHA 3 ist im Jahre 2006 wohl eines der beliebtesten Action-Spiele auf dem Markt – Und das absolut zu Recht. Es brilliert mit einer sehenswerten Grafik, einer guten Mischung aus Baller- und Abenteuer-Spiel. Darüber hinaus bietet es spektakuläre Spielfilmsequenzen.

Zu Beginn erfolgt ein kurzer Hinweis auf den hohen Blut- und Gewaltanteil des Spiels. Dann wird der Spieler mit einer bestechenden Grafik, einem passenden Sound und einer interessanten Geschichte in die komplexe Handlung eingeführt. Gebannt starrt man auf den Bildschirm, um zu sehen, was die verschiedenen Protagonisten zu erzählen beziehungsweise zu erleben haben.

Danach startet das eigentliche Game. Der Spieler bekommt sogleich mit, um was es geht: In der Rolle des Samanosuke oder Jaques heißt es, viele Monster mit den verschiedensten Waffen niederzustrecken. Die Qualität und Schlagkraft der Waffen verbessert sich im Laufe des Spiels, wenn man die entsprechenden kleinen Rätsel löst. Bemerkenswert sind die Zeitwechsel vom zerstörten Frankreich der Neuzeit in das mittelalterliche Japan – und natürlich auch umgekehrt. Die Atmosphäre der jeweiligen Szenarien ist sehr stimmungsvoll und zugleich gut abgestimmt. Auf der einen Seite gibt es das moderne Paris mit Ruinen und Trümmern, auf der anderen Seite altertümliche japanische Dörfer und Wälder. Alles grafisch mit viel Liebe zum Detail dargestellt und mit einem flüssigen Aufbau. Es gibt wahnsinnig gute Lichteffekte, tolle Hintergründe und natürlich auch bestaunenswerte Animationen der realen Protagonisten, die wirklich sofort wiederzuerkennen sind.

Die Steuerung ist relativ einfach, allerdings sollte man nach Möglichkeit nicht unbedingt auf die Tastatur zurückgreifen. Es ist natürlich auch möglich, sich mittels Tasten durch das Game zu manövrieren, doch dies ist etwas komplizierter, als z.B. mit einem Gamepad. Zudem ist es leicht verwirrend, wenn man diverse Extras im Spiel sammelt und die neuen Funktionen nur für ein Gamepad erklärt werden. Mitunter kann es für den Tastatur-Spieler dann dazu führen, dass die neuen Funktionen erst „gesucht“ werden müssen.

Das Gameplay ist hervorragend und abwechslungsreich. Viele unterschiedlich starke Gegner gilt es zu erledigen. Das Pixel-Blut spritzt in großen Mengen. Für zart besaitete Spieler gibt es im Menü auch die Möglichkeit, die Farbe des Blutes zu ändern. Sind die Gegner im ausgewählten Schwierigkeitsgrad zu stark, haben Samanosuke oder Jaques zu oft schon ihr Leben lassen müssen, gelangt man zum Starter-Modus. Dort kann das Spiel mit geringerem Schwierigkeitsgrad neu gestartet werden. Doch nicht nur Kämpfen ist angesagt. Auch Tüftler kommen auf ihre Kosten: Rätsel müssen gelöst und diverse Sachen gefunden werden. Dieses geht recht unkompliziert von statten und hebt den Spaßfaktor deutlich an.

Die Spieldauer ist überschaubar und nicht zu lang. Allerdings wird auch der geübte Profispieler sicherlich nicht so schnell von ONIMUSHA 3 loskommen, wenn er es in einer leichten Stufe durchgespielt hat. An dieser Stelle soll jetzt aber nicht zuviel verraten werden, wodurch genau das mehrmalige Spielen so angenehm und interessant wird. Dies findet man aber schnell heraus.

Zum guten Gesamteindrucks von ONIMUSHA 3 trägt auch die Musik bei, die in einigen Passagen wirklich atemberaubend gut ist. Die Akustik ist sehr facettenreich und weiß in jeder Szene zu gefallen, nervt also zu keinem Zeitpunkt und wertet die fantastischen Atmosphäre zusätzlich auf..

Man muss nach dem Spielen von ONIMUSHA 3 zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass dieses PC-Game wirklich etwas Besonderes ist und sicherlich niemanden enttäuscht, der ein paar Euro für diese Ausnahmeveröffentlichung berappt. Der Spielspaß ist garantiert und kommt in einer Art und Weise daher, wie man sie in diesem Genre noch nicht zu Gesicht bekommen hat.

Unbedingt empfehlenswert!

Gameplay Onimusha 3  10 von 10
Grafik Onimusha 3  10 von 10
Sound Onimusha 3  10 von 10
Horror-Faktor Onimusha 3  08 von 10
Steuerung Onimusha 3  9 von 10
Gesamt Onimusha 3  10 von 10

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