Paranormal Investigations

Paranormal Investigations

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 2007
Laufzeit ca. 101 Minuten
Regie Sean Tretta
Darsteller Davina Joy Mike Marsh William McMinn Lindsay Page u.a.
Bild
  • 2
  • 35:1 (anamorph/16:9)
Ton DD2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Paranormal Investigations

Story

Geisterjägerin Carter Simms wird ein lukratives Geschäft unterbreitet: Sie soll über drei Tage hinweg das Materson Haus auf paranormale Aktivitäten untersuchen. Dafür soll sie nicht weniger als 5000 Dollar einkassieren. Doch der Job hört sich einfacher an, als er ist. Denn in dem Haus wurden vor Jahren einige Menschen ermordet, die jetzt darin rumspuken sollen.

Bewaffnet mit allerlei technischem Kram und einigen Experten will Carter das Phänomen auflösen. Sie selbst glaubt nicht an Spuk. Doch schon bald geschehen seltsame Dinge…

Paranormal Investigations  Paranormal Investigations

Kritik

Es braucht nicht viel Erfahrung um herauszufinden, dass „Paranormal Investigations“ ein günstig produzierter Film ist. Ein Film, der eine Geistergeschichte erzählt und dabei ohne viel Drumherum auskommt. Er braucht lediglich ein paar Darsteller, ein paar technische Geräte, ein Geisterhaus und natürlich auch einen Geist. Letzterer ist es dann auch, der die Würze in diese Film-Suppe gibt. Das Treiben der Darsteller zu beobachten ist nur bedingt interessant. Es gibt nach einer netten Einführung ziemlich viele Dialoge. Diese sind ebenso bedingt interessant. Zudem ist die Synchronisation nicht die allerbeste. Was allerdings ganz gut gemacht ist, ist die Stimme aus dem Off. Wenn sie erklingt, kann man ruhig die Augen zumachen. Denn von ihr wird alles kleingenau beschrieben. Man meint sich in einem Hörbuch. Was einem trotz vielfach mangelndem Interesse bei der Stange hält ist zum einen, wie bereits erwähnt, der Geist. Lange weiß man nicht was vor sich geht, was natürlich Spannung erzeugt. Diese nimmt im Verlauf zu und findet ihren Höhepunkt am Ende des Films. Zum anderen gibt es da auch noch eine Menge unfreiwilligen Humor. Der Film ist bierernst angelegt. Wenn man aber Dialoge wie beispielsweise: Er: „Ich brauche jetzt eine Zigarette.“ Sie: „Ja, aber draußen ist es dunkel…“ (???) oder auch: „Sie sieht nicht besonders gesund aus. Das muss an ihrer Periode liegen.“ hört, kommt man um einen Schmunzler nicht drum herum. Auch witzig ist die Szene, als jemanden „In den Koffer gepisst“ wird. Herrlich und ekelig zugleich.

Nicht ganz so herrlich agieren die Darsteller. Die unbekannte Crew spielt OK, mit einigen Ausschlägen nach unten. Mehr darf man in der Regel von solch einer Produktion auch nicht erwarten. Das die wiedergegeben Rollen nicht so schlimm rüberkommen, liegt sicherlich auch an der Charakterisierung. Denn die ist so gut wie nicht vorhanden. Regisseur Sean Tretta („The Great American Snuff Film“) gibt sich zwar alle Mühe, wenigstens visuell etwas anzubieten, was ihm auch stellenweise gelingt, er kann den Kampf gegen die Tristesse des Drehbuchs aber nicht gewinnen. Und dabei gaukeln uns die Herren Verantwortlichen doch vor, es handele sich um eine wahre Begebenheit… wer’s glaubt…

Der Film hat in Deutschland zwar ein FSK 18 bekommen, kommt aber nicht mit harten Spezialeffekten daher. Hier und da gibt es mal eine Andeutung. Daher hätte es eine Einstufung ab 16 sicherlich auch getan. Vom Gefallen her muss man ihn noch weiter abstufen. Zwar nicht ganz unten, aber auch nicht viel vom Boden entfernt. Aber „Paranormal Investigations“ will wahrscheinlich auch gar nicht viel mehr sein. Zum Nebenbeischauen loht er sich allemal. Schon wegen dem interessanten Ende. Und wenn man etwas für die Thematik übrig hat oder wissen will, wie die „wahre“ Geschichte ausgeht, kann man ruhig zuschlagen. Dies dann aber bitte schön ohne viele Erwartungen.

Paranormal Investigations  Paranormal Investigations

DVD

Die Produktion der DVD ist wohl ebenso kostengünstig gewesen, wie der Film auf ihr. Sollte ja eigentlich auch niemand verwundern. Extras gibt es auf jeden Fall nicht. Nicht mal einen klitzekleinen Trailer. Bild und Ton können auch nicht wirklich überzeugen. Das Bild ist grobkörnig und stellenweise unscharf. Dies hat einige Male aber auch etwas mit dem künstlerischen Stilmittel des Regisseurs zu tun. Der Ton dringt im DD2.0 aus den Boxen. Und bietet an und für sich nichts besonderes. Für Leute, die etwas gegen das rote FSK Siegel haben, gibt es noch ein Wendecover ohne FSK-Logo.

Bewertung

Splatter Paranormal Investigations
Spannung Paranormal Investigations
Story Paranormal Investigations
Ekelfaktor Paranormal Investigations
Atmosphäre Paranormal Investigations
Tonqualität Paranormal Investigations
Bildqualität Paranormal Investigations
Zusatzmaterial Paranormal Investigations
Gesamteindruck Paranormal Investigations

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