Sharktopus

Informationen

OT:Sharktopus

ca.85 Minuten

USA 2010

Regie

  • Declan O’Brien
Darsteller

  • Eric Roberts
  • Kerem Bursin
  • Sara Malakul Lane
  • Héctor Jiménez
  • u.a.

Sharktopus

Story

In geheimen Laboren wurde S11 entwickelt. S11 soll die neue Geheimwaffe des US-Militärs werden. Es ist ein Hybrid aus Hai und Oktopus, welcher über eine Programmierung zu einer echten Killer-Maschine wird. Bereits beim ersten Test stellt sich die Gefährlichkeit des „Sharktopus“ heraus.

Denn das genmanipulierte Tier entwischt den Forschern. Alle Sicherheitsmechanismen schlagen fehl und der Hybrid schwimmt ins offene Meer, Richtung Mexiko. Dort angekommen, verbreitet das Monstrum Angst und Schrecken an der Küste. Viele Menschen fallen dem Tier zum Opfer, das offensichtlich aus reiner Lust mordet.

Die Tochter des verantwortlichen Wissenschaftlers und ein engagierter Söldner machen sich auf die Suche nach dem „Sharktopus“, um dem Unwesen den Garaus zu machen. Und sie müssen sich beeilen, denn die Mordlust von S11 scheint unstillbar zu sein…

Sharktopus  Sharktopus

Kritik

Wenn das mal kein Titel ist, der dem geneigten Trash- und Tier-Horror-Film das Herz höher schlagen lässt: „Sharktopus“! Dank der modernen Tricktechnik können momentan Sachen kreiert werden, die vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Voller Vorfreude wird man bei der Betrachtung keineswegs enttäuscht, denn bereits in den ersten Minuten geht es in die Vollen. Vorausgesetzt natürlich, man gehört zu der Zielgruppe, welche oftmals hart im Nehmen ist.

Denn was hier bereits in den ersten Sequenzen geboten wird, ist nichts für den normalen Film-Fan. Nichts für Leute, die auf gute Effekte und auf ausgefeilte Storys stehen. Wenn man den tierischen Killer zu Gesicht bekommt, ahnt man, dass der für den Syfy-Channel produzierte Film ein überschaubares Budget hatte. Die CGIs sind nicht gerade naturgetreu. Man könnte sie sogar schlecht nennen. Aber das ist es natürlich, was eine Trash-Granate ausmacht. Zudem verstehen die Macher es, die Laune des geneigten Betrachtes zu verbessern. Mehr als einmal muss man bei spannenden oder sogar blutrünstigen Szenen laut loslachen. Ernst nehmen kann man den Streifen daher keineswegs.

Aber das macht auch nichts. Es macht ebenfalls nichts aus, dass die Geschichte hanebüchen rüberkommt. Der Plot wirkt aufgesetzt und konstruiert. Regisseur Declan O’Brien (u.a. „Wrong Turn 3“ + „Wrong Turn 4“) bemüht sich erst gar nicht, etwas Besonderes zu servieren. Ausgenommen natürlich unsrem mörderischen Hybriden. Spannung und Atmosphäre sucht man vergebens. Der Unterhaltungsfaktor muss aus den Spezialeffekten generiert werden.

Und die haben es durchaus in sich. Der Film hat zwar eine Freigabe ab 16 Jahren, dennoch geht es ganz gut und vor allem zahlreich zur Sache. Da die gewalthaltigen Szenen aber total übertrieben sind, geht die Freigabe absolut in Ordnung. Die Animation des Monsters ist nicht gerade realistisch geworden. Sie wird stets von CGI hervorgerufen und sieht in manchen Momenten sehr, sehr komisch aus. Beispielsweise wenn das Biest mit seinem tentakelbeladenen Hinterteil aus dem Wasser steigt, um abseits des Wassers Alarm zu schlagen.

Die klischeebeladenen Figuren werden von unbekannten Gesichtern wiedergegeben. Wer hier eine hohe Qualität erwartet, dem muss Unzurechnungsfähigkeit attestiert werden. Daher ist es auch recht erstaunlich, dass die dargebotenen Leistungen im Großen und Ganzen in Ordnung gehen. Es wird zwar sehr übertrieben agiert, das gehört bei einem Film dieser Güte aber irgendwie dazu.

Produziert wurde das gute Stück im Übrigen von Trash-Ikone Roger Corman, der bei der Entstehung des Streifens stolze 85 Lenze (Baujahr 1926) hinter sich gelassen hat. Eine reife Leistung und ein Zeichen dafür, dass man im Alter nicht zwangsläufig weiser wird. Corman gibt sich sogar bei einem Cameo die Ehre, in dem er einen ziemlich coolen Typ am Strand spielt, der Augenzeuge einer Tragödie wird.

Unterm Strich kann man resümieren, dass man genau das bekommt, was man sich beim Lesen des Titels erhoffen durfte. Zwar ist nicht alles schlecht/gut, man hat es, bei Interesse, aber mit einem interessanten Film zu tun, der kaum über langweilige Szenen verfügt und sowohl zahlreiche Lacher als auch großes Erstaunen erzeugt.

Sharktopus  Sharktopus

Bewertung

Splatter Sharktopus
Spannung Sharktopus
Story Sharktopus
Ekelfaktor Sharktopus
Atmosphäre Sharktopus
Gesamt Sharktopus

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