Society

Informationen

Drehland USA
Drehjahr 1989
Laufzeit ca. 95 Minuten
Regie Brian Yuzna
Darsteller Billy Warlock Connie Danese Ben Slack Evan Richards u.a.
Bild
  • 1
  • 78:1 (anamorph/16:9)
Ton DD2.0
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
Untertitel
LC 2
FSK KJ
Society

Story

Bill ist ein junger Mann, der auf der Sonnenseite des Lebens steht. Er hat ein gutes Aussehen, seine Eltern sind wohlhabend und auch sonst scheint alles in Ordnung zu sein. Aber in letzter Zeit fühlt er sich ausgegrenzt, so als würde er irgendwie nicht mehr dazugehören. Sein Umfeld scheint sich zu verändern und ihn mehr und zu ignorieren. Es sieht sogar so aus, als würde er ein Außenseiter werden, ohne das er es sich das erklären kann.

Dies hat zu Folge das Bill Ängste entwickelt, die ihn langsam aber sicher an seinem Verstand zweifeln lassen. Er findet das sich seine Eltern und seine Schwester zunehmend komischer verhalten und als er von einem Bekannten ein Audioband empfängt weiß er nicht mehr was er denken soll. Auf dem Band ist zu hören wie seine Eltern mit fremden Menschen und sogar der eigenen Tochter Sex haben.

Bill glaubt zuerst das es sich um eine Verschwörung handelt, als er aber immer tiefer in die Materie eindringt wird ihm klar, dass die Menschen in seiner Umgebung Mitglieder einer Organisation sind, die sich die „Gesellschaft“ nennt. Diese „Gesellschaft“ will nun eine Party in Bills Elternhaus geben und er wird gefangengenommen um ihr beizuwohnen. Bill muss erkennen das die „Gesellschaft“ aus vielen Reichen seines Ortes besteht, die vorhaben die Armen buchstäblich auszusaugen. Auch Bill steht auf ihrem Speiseplan…

Society  Society

Kritik

„Society“ ist ein Horrorfilm, der aufgrund seiner nicht unbedingt zueinanderpassenden Handlungsstränge als äußerst merkwürdiger eingestuft werden darf. Brain Yuzna hat diesen Film inszeniert. Wer Yuznas Filme wie beispielsweise „Bride of Re-Animator“ kennt, weiß, dass er gerne mit Spezialeffekten der blutigen Art arbeitet. Aber in der ersten Stunde des Films ist so gut wie gar nichts davon zu erkennen. Man meint sich in einem relativ normalen Drama. Dann nimmt der Film allerdings eine Wende, die den Betrachter mit einem offenem Mund vor dem Fernseher zurücklässt.

Die erste Stunde beschäftigt sich mit den alltäglichen Problemen der Teenager, die bei Bill sicherlich etwas größer sind und stetig zunehmen. Er vertraut sich sogar einem Psychiater an, was er aber gegen Ende noch bereuen soll. Die letzte halbe Stunde zeigt dann die Gesellschaft und das was sie is(s)t. Es sind sehr sehenswerte und durchaus überraschende Geschöpfe.

Vielleicht versucht Yuzna auf eine ganz bestimmte Art und Weise Sozialkritik zu üben. Er zeigt, wie die Gesellschaft ihre schwachen Mitglieder regelrecht aussaugt um sich an ihnen zu laben. Die Sexualität und die Dekadenz spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Bewertung des Films ist eigentlich recht schwierig, da es sich fast um zwei verschieden Filme handelt. Der erste Teil ist gut gemacht, aber nicht sonderlich unterhaltsam. Der zweite dafür umso mehr. Die Schauspieler werden insgesamt nicht sonderlich gefordert, sie machen ihre Arbeit aber gut. Spannungstechnisch wird dem Film auch nicht viel abverlangt. Die letzte halbe Stunde hat eine äußerst gelungene Atmosphäre und die Spezialeffekte können sich wirklich sehen lassen. Da gibt es Sachen zu sehen, die man sonst nirgends sieht. Es gibt eine Menge Blut und Schleim zu bewundern, die den ersten Teil des Films fast völlig vergessen machen.

Eine Empfehlung muss man an alle Yuzna-Fans und Freunde des etwas anderen Films aussprechen, da die positiven Eigenschaften von „Society“ ganz klar überwiegen. Auch Leute die an Filmen wie „Naked Lunch“ oder „Existenz“ Gefallen gefunden haben werden „Society“ mögen.

Society  Society

DVD

Was einem beim Betrachten der CMV-DVD auffällt ist das erstaunlich gute Bild. Den Umständen entsprechend muss es schon als extrem scharf eingeordnet werden. Hier hat die Technik-Crew alles richtig gemacht. Der Ton strömt in DD2.0 aus den Boxen. Auch schön klar, aber an einigen Stellen recht komisch abgemischt. Aber das stört nicht sonderlich. Die Extras sind leider etwas spärlich gesät. Es gibt einige Trailer und eine Bildergalerie. Ein ausführliches Bonusprogramm wäre dem Guten aber wohl auch ein bisschen zu viel geworden.

Bewertung

Splatter Society
Spannung Society
Story Society
Ekelfaktor Society
Atmosphäre Society
Tonqualität Society
Bildqualität Society
Zusatzmaterial Society
Gesamteindruck Society

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