Vamp

Vamp

Informationen

OT:Vamp

ca.89 Minuten

USA 1986

Regie

  • Richard Wenk
Darsteller

  • Grace Jones
  • Chris Makepeace
  • Sandy Baron
  • u.a.

Vamp

Story

Keith, A.J. und Duncan sind drei Studenten von der etwas abgedrehteren Sorte. Da wundert es nicht sonderlich, dass sie für eine Party, die sie ausrichten müssen, um in eine Verbindung aufgenommen zu werden, eine Stripperin besorgen wollen. Die Suche treibt sie in den berühmt berüchtigten „After Dark Club“, der nicht nur die schönsten Mädchen weit und breit bietet, sondern auch welche, die einen ganz speziellen Dienst anbieten…

Nachdem sich die drei eine Live-Show angesehen haben, um sich von der Qualität der Damen zu überzeugen – sie möchten ihren neuen Verbindungskameraden ja schließlich keinen Schund vorsetzen – begibt sich A.J. hinter die Bühne, um die Schönheit zu engagieren. Doch hinter der Bühne läuft die ganze Sache etwas anders und schließlich landet der Student mit der Stripperin im Bett. Aber es kommt nicht zum Akt, wie der junge Mann gehofft hatte. Die hübsche Tänzerin verwandelt sich nämlich in einen Vampir und fällt über ihn her, um ihm das Blut auszusaugen.

Den anderen beiden Jungs fällt erst eine ganze Zeit später auf, dass ihr Kommilitone nicht zurückkommt. Sie machen sich auf die Suche nach ihm. Kein leichtes Unterfangen, da ihnen jemand nach dem Blut trachtet…

Kritik

Ja, die guten alten 80er… Wie haben wir diese Zeit und ihre Trends doch geliebt! Man bekam frohe Farben zu sehen, kultige Musik und natürlich gab es auch die 0815 Filme (nicht wie heute die 0190er Gespräche) die zwar liebevoll gemacht wurden, meist aber an ihrer Oberflächlichkeit scheiterten.

So gesehen ist „Vamp“ ein Vorzeigefilm seiner Zeit, denn er hat fast alles zu bieten, was für diese Zeit stand und nicht zuletzt den damals so erfolgreichen Superstar Grace Jones. Grace beschmückt so eine Art Hauptrolle, nämlich die des Vampirs, der erst alle Leute verrückt macht, um ihnen dann das Blut zu rauben. Das Verrücktmachen geschieht in Form von künstlerischen Auftritten, die mit einer gehörigen Prise Erotik gewürzt sind und natürlich auch mit der passenden Musik. Diese künstlerischen Einlagen sind natürlich Geschmacksache, gerade in einem Horrorfilm, ein Publikum wird es damals aber gegeben haben, sonst wäre der Film kein Kultfilm geworden.

Von der Handlung her ist er eher platt, aber nicht uninteressant. Es macht Spaß, die drei jungen Männer zu verfolgen, und in der ein oder anderen Szene gibt es auch ein paar humoristische Einlagen, die dem Film ein wenig seine Ernsthaftigkeit nehmen und angenehm unterhalten. Es ist auch nett zu verfolgen, wie sich die Gruppe ungewollt splittet und wieder zusammenfindet, aber an dieser Stelle wird natürlich nicht zuviel verraten…

Die Schauspieler wirken recht untalentiert, stören aber nicht weiter, und die atmosphärischen Bilder, die Dialoge und die Synchronisation sind in Ordnung. Die deutsche Videofassung von Highlight ist zwar mit einem wunderschönen Wendecover ausgestattet, aber leider in zwei Szenen um 40 Sekunden geschnitten. Mittlerweile soll es aber eine uncut Fassung von Astro geben. Auf DVD gibt es den Film ebenfalls ein mal cut und ein mal uncut, beide Fassungen werden von One World Entertainment präsentiert.

Somit kann man also zum Fazit kommen, dass dieser Film ganz nett ist, aber sicherlich kein besonders sehenswerter des Vampirgenres. Fans der 80er werden sich über die nette Musik und die prächtigen Neonfarben freuen und vielleicht auch über die Co-Protagonistin. „Vamp“ ist ein netter Partyfilm, mehr nicht.

Bewertung

Splatter Vamp
Spannung Vamp
Story Vamp
Ekelfaktor Vamp
Atmosphäre Vamp
Gesamt Vamp

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