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Es sind nur noch wenige Tage
bis Halloween und aus diesem Grund haben die Brüder Geoff und Randy eine
Puppe vor ihrem Haus „gehängt“, was ihrer Mutter gar nicht gefällt.
Auch der jüngere der drei Brüder, Casey, scheint nicht sonderlich
begeistert, da er immer wieder von Horror-Visionen heimgesucht wird.
Seine Stimmung scheint sich allerdings zu bessern, als er erfährt, dass ein
Zirkus in die Stadt kommt. Als er den Wanderzirkus mit seinen Brüdern dann
aber besucht, muss Casey feststellen das er unter einen Clownphobie
leidet...
Dummerweise soll sich diese auch noch verschlimmern, da drei irre Killer aus
einen Anstalt fliehen und nichts besseres vorhaben, als die Clowns des
Zirkus abzuschlachten um dann in ihre Kostüme zu schlüpfen. Als würden
sie ahnen, dass Casey Angstzustände bekommt wenn er Clowns sieht, statten
sie dann dem Haus von den drei so unterschiedlichen Brüdern Geoff, Randy
und Casey einen Besuch ab und terrorisieren sie auf grausame Art und Weise.
Die Jungs müssen jetzt zusammenhalten, auch wenn das aufgrund ihrer
Unterschiedlichkeit unmöglich erscheint... |
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Die Story mag sicherlich
blöd, undurchdacht und an den Haaren herbeigezogen klingen, aber leider
muss man feststellen, dass sie das auch ist. Die Geschichte mit den Clowns,
welche die Urängste auslösen sollen, ist ja sicherlich nicht neu, da man
bereits ähnliches in Genrebeiträgen wie zum Beispiel „Es“ oder „Space
Invaders“ betrachten durfte, aber „Clownhouse“ setzt die Geschichte so
schlecht um, dass man sich während des Betrachtens des öfteren fragt, was
der Scheiß überhaupt soll.
Denn Angst wird zu keinem Zeitpunkt verbreitet, vielmehr darf man perfekt in
Szene gesetzte Langeweile genießen, von der man zu Beginn allerdings noch
nichts ahnt. Man wird direkt mit einer, im Vorgarten aufgehängten Person
konfrontiert und denkt sich, dass dies ein Film sein könnte, der direkt und
schonungslos anfängt. Allerdings relativiert sich das Ganze, da es sich nur
um einen Jungenstreich handelt und die gehängte Person lediglich eine Puppe
ist. Danach bekommt man ein wenig, oder besser gesagt sehr wenig von den
Protagonisten erzählt, den drei Brüdern, die wohl alle sehr
unterschiedlich dargestellt werden sollten, um so die anstehende, prekäre
Situation zu verstärken. So richtig gelingt dies aber nicht, ab und an
bekommt man aber zu sehen, wie die älteren beiden ihren jüngsten Bruder
malträtieren.
Eine richtige Stimmung kommt dabei allerdings nicht auf und das ändert sich
auch nicht als der Zirkus in die Stadt kommt und das Grauen magisch anzieht.
Die Killer werden von den lahmen Schauspielern recht unauffällig gespielt
und eine bedrohliche Stimmung ist in weiter Ferne. Dies gilt auch für die
Atmosphäre, die sich allerdings ein wenig bessern soll, als das Haus der
drei Jungs zum Hauptspielort wird. Richtig spannend wird es zwar auch hier
nicht und die schauspielerischen Leistungen der Jungen, die sich ja in einer
bedrohlichen Situation befinden, lässt auch zu wünschen übrig. Das ganze
Szenario wirkt irgendwie blass und macht alles andere als Spaß. Irgendwie
hat man gar kein Interesse daran, ob die Jungs überleben, vielmehr fragt
man sich, wann dieses langweilige B-Movie endlich zuende ist.
Denn auch Splatterfans werden mehr als gelangweilt, da es trotz der FSK 18
Einstufung nie zu wirklichen Effekten kommt. Das vergossene Kunstblut kommt
wohl kaum in den Zentiliter-Bereich und die grausamste Szene ist eine, in
der eine Axt im Rücken eines Darstellers steckt. Nach heutigen Richtlinien
würde der Streifen wohl mit einem grünen Aufkleber der FSK versehen, da
man ihn alleine schon wegen seiner blöde und an den Haaren herbeigezogenen
Story nicht ernstnehmen kann.
Somit bleibt festzustellen, dass „Clownhouse“ alles andere als ein guter
Horrorfilm ist und zurecht in den Regalen verstaubt. Spannung, Atmosphäre
und Spezialeffekte sind absolute Mangelware und die Story ist ebenfalls
alles andere als unterhaltsam. |