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Alle 75 Jahre nähert sich der Halleysche
Komet der Erde. Ein Team aus englischen Astronauten macht sich auf um die
Chance zu nutzen, endlich einmal den Schweif des Kometen zu erforschen. Als
sie mit ihrem Spaceshuttle ankommen, machen sie einen merkwürdigen Fund...
Die Astronauten entdecken ein außerirdisches Raumschiff im inneren des
Kometen, dass anscheinend von einer Art riesigen Fledermäusen bewohnt
wurde. Die sind allerdings alle gestorben und stehen völlig ausgetrocknet
herum. Als die Männer weitergehen entdecken sie noch drei Glassärge in
denen eine menschliche Frau und zwei Männer liegen. Die Astronauten bergen
die Särge und nehmen sie mit auf das Raumschiff und anschließend auf die
Erde.
Auf dem Rückflug stirbt die Mannschaft des Raumschiffes auf mysteriöse
Weise, lediglich der Kommandant kann mit Hilfe einer Rettungskapsel
entkommen. Das Raumschiff stürzt brennend auf die Erde, die menschlichen
Wesen überleben aber alle drei. Sie werden, immer noch in einer Art
Tiefschlaf befindlich, von einem Ärzteteam untersucht. Während der
Untersuchung erwacht plötzlich das weibliche Wesen und entsaugt einem Mann
seine Lebensenergie, durch einen Kuss. Der Mann ist nur noch ein
Knochengerüst mit Haut und die Frau flieht. Bald wird den Forschern klar
das sie eine Art Vampire auf die Erde geholt haben, die kein Blut zum
überleben benötigen sondern die Lebensenergie der Menschen.
Die Ausgesaugten Menschen sind allerdings nicht Tod, sie sind verdammt
anderen Menschen die Energie abzusaugen um zu überleben und so entsteht
schnell eine Epidemie, die große Teile Londons umfasst. Die einzige Rettung
für die Menschheit scheint der überlebende Kommandeur des Spaceshuttles zu
sein. Er hat einen telepatischen Kontakt zu der fremden Frau und so will er
versuchen sie aufzuspüren, um sie vernichten zu können. Denn wenn die drei
ursprünglichen Vampire nicht getötet werden, ist die Welt verloren. |
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„Lifeforce“ ist eine sehr gelungene
Genremischung aus Science Fiction und Horror, mit einer außergewöhnlichen
Story. Allerdings scheint die Geschichte nach wenigen Minuten bereits in den
Hintergrund zu geraten, denn sie taucht auf... Mathilda May, und das zu 90
Prozent so, wie Gott ( oder wer auch immer ) sie schuf. Die männlichen
Betrachter werden unweigerlich auf ihre zwei Talente aufmerksam und geraten
so in ernsthafte Gefahr, abgelenkt zu werden.
Neben der guten Geschichte und der nackten Schauspielerin gibt es, für die
Zeit, sehr guten Spezialeffekten, die sich durch den ganzen Film ziehen und
sicherlich zu der guten Atmosphäre beitragen. Die Szenen in denen den
Menschen die Lebensenergie ausgesaugt wird sind schon etwas ekelig, da die
Ausgesaugten nach der Prozedur doch etwas merkwürdig aussehen. Zudem wissen
die Kulissen zu überzeugen. Sei es auf dem Kometen, im Raumschiff oder auch
im vom Chaos beherrschten London, alles wirkt sehr echt und man merkt
Hooper´s Film an, dass sehr viel Liebe in ihn gesteckt wurde.
Allerdings gibt es bei „Lifeforce“ nicht nur Positives zu vermelden.
Leider gibt es einige Szenen, in den 99 Minuten, die etwas langwierig sind.
Es sind Szenen, die fast ohne Dialoge, oder mit mäßigen, auskommen und so
den Film meiner Meinung nach unnötig etwas in die Länge ziehen. Allerdings
lässt sich so etwas als Kritiker immer leicht sagen. Es ist auf jeden Fall
nicht so das der Film langweilig ist, ganz bestimmt nicht, er ist sehr
unterhaltsam und auch recht spannend.
Die FSK 16 kann ich nachvollziehen, da es doch einige ekelige Sachen zu
sehen gibt. Allerdings wird kaum Blut vergossen, sodass eine höhere
Einstufung auch nicht berechtigt wäre. So wie ich das beurteilen kann ist
der Film ungeschnitten, es soll allerdings einen Director´s Cut geben, der
aber lediglich einige, wenige Minuten mehr Handlung hat. Welches Label
diesen DC vertreibt weiss ich leider nicht.
Freunde der Star-Trek Serie „The next Generation“ kommen auch auf ihre
Kosten, da der Captain Picard, auch bekannt als Patrick Stewart, eine kleine
Rolle spielt. Allerdings sind seine schauspielerischen Leistungen, ähnlich
wie bei den anderen Mitwirkenden, nicht sonderlich erwähnenswert. Der Film
ist es allerdings und somit kann ich euch nur empfehlen ihn mal anzugucken.
Wer ihn nicht unbedingt auf Video kaufen will, der kann warten bis er mal
wieder im Fernsehen ausgestrahlt wird, was relativ regelmäßig passiert. |