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| OT: Naked
Vengeance |
| ca. 74
Minuten |
| USA 1985 |
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| Regie |
| Cirio H. Santiago |
| Darsteller |
Deborah
Tranelli
Kaz Garas
Carmen Argenziano
u.a. |
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Carla Harris ist eine Schauspielerin, die es
geschafft hat in der großen Stadt Karriere zu machen. Sie wohnt in Los
Angeles und führt dort ein schönes Leben, zusammen mit ihrem Ehemann, den
sie über alles liebt. Doch eines Tages ändert sich ihre Situation
dramatisch. Sie wird Zeugin, wie ihr Ehemann auf offener Strasse ermordet
wird und flieht daraufhin ihn ihre alte Heimatstadt, die auf dem Land liegt.
Hier will sie vergessen was sie gesehen hat, was ihr allerdings nicht ganz
gelingt. Erst trifft sie die rüpelhaften Männer der Kleinstadt, die ihr
alle nachsteigen wollen. Und an einem Abend, als ihre Eltern das Haus kurz
verlassen haben, dringen die Männer sogar bei ihr ein. Als sie sich gerade
über die wehrlose hermachen, kehren ihre Eltern zurück und werden von den
Einbrechern skrupellos erschossen.
Da die Männer denken, dass Carla auch gestorben sei, lassen sie die junge
Frau in Ruhe und entfernen sich. Als sie wieder zu Sinnen kommt und zur
Polizei geht, muss sie feststellen, dass es, wie bei dem Mord an ihrem Mann,
keinen Erfolg bei den Ermittlungen gibt. Dies bedeutet für Carla, dass sie
das Heft selbst in die Hand nehmen muss... |
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“Mad End” ist ein typischer
Selbstjustizfilm, wie es sie in den 70er und 80er Jahren haufenweise gegeben
hat. Allerdings sticht er etwas aus der Masse der zahlreichen, seelenlosen
Filme heraus. Das mag daran liegen, dass der Film extrem kurzweilig ist und
das nicht nur weil er lediglich 74 Minuten dauert. Man braucht allerdings
keine Angst zu haben, dass die kurze Laufzeit durch zahlreiche Schnitte
entstanden ist, dem ist glücklicherweise nicht so. Zwar ist nicht 100%ig
festzustellen ob das Tape von Lightning, was im übrigen die einzige
deutsche Fassung ist, ungeschnitten ist, viel wurde auf jeden Fall aber
nicht rumgemetzgert. Witzig ist aber, dass die Lauflänge wie gesagt 74
Minuten beträgt, die Coverhülle sagt das der Film 80 Minuten dauert und
auf dem Aufkleber auf der Kassette steht etwas von einer 97minütigen
Lauflänge...
Diese Wirrungen ändern aber nichts an der Qualität des Films, der über
viel mehr als nur die Kurzweiligkeit verfügt. Vor allem natürlich über
eine schöne 80er Atmosphäre, die ja gerade im neuen Jahrtausend immer mehr
in Mode kommt. Zudem verfügt der Film über eine wirklich gute Story, die
mehr bietet als nur eine 0815 Rachestory. Erst wird Carlas Situation
erklärt, dann kommt es zum ersten und bald zu weiteren Morden an ihren
Familienmitgliedern. Ohne viel Zeit zu verplempern geht es dann zur Sache,
wo dann die bösen Männer ihr Fett wegkriegen.
Es splattert zwar nicht wirklich, dass ganze wird aber schon recht blutig
dargestellt und wurde wohl zurecht mit einem roten FSK 18 Aufkleber
versehen, der im übrigen auf der Vorderseite des Videos mit einem „Keine
Vermietung oder Verkauf an Kinder und Jugendliche“ Aufkleber überklebt
wurde...
Gegen Ende, als Carla auf ihrem Rachefeldzug ist, kommt dann auch noch eine
gehörige Spannungsportion hinzu, obwohl ja eigentlich klar ist, dass es
für die Männer nicht unbedingt gut enden wird...
„Mad End“ ist auf jeden Fall ein Film, den man bedenkenlos
weiterempfehlen kann, auch wenn er nie besonders im Rampenlicht stand und
daher nicht so leicht zu besorgen ist. Er ist extrem kurzweilig und bietet
genau dass, was man sehen will, sofern man etwas für dieses Subgenre übrig
hat. |
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