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Vor über 20 Jahren hat die, mittlerweile
erwachsene Susan, in einem Grabmal ein einschneidendes Erlebnis gehabt, was
ihr Leben von nun an verändern soll. Dank einer Therapie hat sie das
Erlebte gut verkraftet und führt nun ein scheinbar normales Leben, in dem
die hübsche Frau sogar mit dem sehr erfolgreichen Oliver glücklich
verheiratet ist.
Doch bald hat es den Anschein, als habe der Erfolg der Behandlung
nachgelassen, sodass die mysteriösen Kräfte der jungen Frau langsam aber
sicher zurückkehren. Sie legt komische Verhaltensweisen an den Tag und
verwandelt sich sogar zu einem grässlichen Dämon, der den Zwang verspürt,
Menschen zu töten. Als es die ersten Opfer gibt, macht sich ihr Psychiater
daran, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und findet heraus, dass ein
Fluch über den weiblichen Familienmitgliedern in Susans Familie liegt.
Nachdem sich der Arzt in der Familienchronik schlau gelesen hat, versucht er
unter Hilfe einer Kollegin, Susans bösen Mächte auszutreiben... |
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"Mausoleum", der auch unter dem
Alternativtitel „Grabmal des Grauens“ erschienen ist, hat das Rad
sicherlich nicht neu erfunden, er kopiert hingegen eine Thematik, die in den
Kinos viel Erfolg einspielte. Der Exorzismus ist es, den sich die Macher als
Thema ausgesucht haben und wirklich neue Elemente haben sie nicht in ihren
Film einbringen können.
Allerdings muss das ja nicht gleich bedeuten, dass es sich somit um einen
schlechten Film handelt, denn das ist „Mausoleum“ sicherlich nicht. Die
Story ist aufgrund der genannten Tatsachen nicht sonderlich unterhaltsam,
aber trotzdem spannend zu verfolgen und mit einer gewissen Atmosphäre
ausgestattet, die eine Gruselstimmung aufkommen lässt. Der Film wurde zwar
„bereits“ 1983 gedreht, man hat aber trotzdem den Eindruck, dass man
sich in einer Zeit aufhält, die eine oder vielleicht sogar zwei Dekaden in
der Vergangenheit liegt.
Splattereffekte gibt es zwar nicht sonderlich viele, dafür können die sich
aber sehen lassen, da sie recht blutig und realistisch sind und zum Glück
lenken sie etwas von der schlechten Maske des Dämons ab. Immer wenn sich
die Protagonistin in das Vieh verwandelt, verliert der Film ungemein an
Glaubwürdigkeit, da das ganze ziemlich schräg rüberkommt.
Zugegebenermaßen kommt sie, wenn sie den liebeshungrigen und freizügigen
Mensch spielt, auch nicht sonderlich glaubwürdig rüber, aber aufgrund des
Genres, des Alters und der anderen Schauspieler fällt das nicht sonderlich
auf.
Insgesamt ist „Mausoleum“ ein mittelprächtiger Horrorfilm, der
eigentlich mehr Schwächen als Stärken hat, den man sich bei Langeweile
aber getrost mal angucken kann. |