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Mondo Cannibale - Nackt unter Wilden
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| OT: El
Tesoro de la diosa blanca |
| ca. 87
Minuten |
| Spanien
1983 |
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| Regie |
| Jess Franco |
| Darsteller |
Katja
Bienert
Dan Villers
Olivier Mathot
u.a. |
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Bob ist auf der Suche nach einem den
Überbleibseln eines Diamantenraubes. Diese sind ausgerechnet in einem
Gebiet versteck, über das ein Eingeborenenstamm regiert.
Selbstverständlich gerät Bob in die Fänge der Wilden und die wollen ihn
wegen dem Betreten ihres Territoriums den Kopf abschlagen. Doch plötzlich
tauch wie aus dem nichts eine weiße Frau auf, die ihn vor dem Schlimmsten
bewart. Das Mädchen bringt Bob zu dem ebenfalls weißen Anführer des
Stammes und der sagt ihm das er gehen darf, er solle aber nie wieder hier
auftauchen da er sonst getötet wird.
Zurück in seiner Heimatstadt angekommen berichtet er von diesem Vorfall.
Die reiche Lady de Winter vermutet das es sich bei dem weißen Mädchen um
ihre Nichte handelt könnte, die als Kind nach einem Flugzeugabsturz, dort
in der Nähe, verschwunden ist.
Da Lady de Winter ein großes Interesse an dem Mädchen zeigt und sehr Reich
ist, plant sie eine Expedition in das Gebiet, an der einige Leute teilnehmen
sollen.
Allerdings haben nicht alle Expeditionsteilnehmer das gleiche Ziel, denn
einige sind mehr an den Diamanten interessiert als an dem Mädchen. Doch als
die Suchenden auf den Stamm der Wilden treffen scheint alles egal zu sein
und ab nun zählt für die meisten nur das nackte Überleben... |
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„Mondo Cannibale - Nackt unter Wilden“ ist
mit Abstand der schlechteste Film aus dem Kannibalengenre. Eigentlich ist es
auch gar kein Film dieses Subgenres, da in einem Kannibalenfilm Kannibalen
enthalten sein sollten. Das ist hier aber nicht der Fall. Es gibt lediglich
einen wilden Stamm, der aber nicht im geringsten die Absicht hat jemanden zu
verspeisen. Daher gibt es auch keine Goreszenen diesbezüglich und auch
sonst gibt es lediglich einen Szene im Film. Diese ist dann
bezeichnenderweise auch eine Fernaufnahme einer Enthauptung, die so wie sie
dargestellt ist eigentlich nichts mit einem Spezialeffekt zu tun hat.
Der 1000 Filme Macher Jess Franco zeigt sich auch bei diesem Film von der
Seite, die ihm zweifelhaften Ruhm einbrachte. Fast alles, wobei er Regie
führt, kann als billiger Trash bezeichnet werden und ist nicht wirklich
etwas für Filmliebhaber. Auch in „Mondo Cannibale - Nackt unter Wilden“
zeigt er uns, wie man es nicht machen sollte. Die Story ist wirklich
langweilig und bietet keinerlei Überraschungen. Überraschend schlecht sind
allerdings die Schauspieler. Die weiblichen laufen die ganze Zeit nackt
durch den Dschungel und Francos Kameramann versucht sie einigermaßen gut
aussehen zu lassen, was aber meiner Meinung nach nicht sonderlich gelungen
ist.
Man könnte den Streifen als schlechten Abenteuerfilm mit nicht geringem
Erotikanteil bezeichnen. So etwas will aber logischerweise niemand sehen und
so haben die Macher sich einfach den Kannibalennamen geklaut und auf
Streifen angespielt, in denen die hübsche Laura Gemser zu sehen war.
Daher kann ich euch nur raten diesen Film zu meiden, es sein denn ihr seid
ein verrückter Sammler wie ich. |
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