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Eine typisch amerikanische Familie, die aus
den sich liebenden Eltern, einer Tochter in Teenagealter und dem Jungen
Billy besteht, hat das ausgesprochene Glück, ein altes Haus in Pennsylvania
zu erben. Im Testament wurden zwar einige Warnungen bezüglich des Hauses
ausgesprochen, die Familie kümmert dies aber nicht und macht sich auf den
Weg, um das Gemäuer zu beziehen.
Allerdings kommt es nach kurzer Zeit zu einigen seltsamen Zwischenfällen,
welche die Eltern aber kalt lassen. Auch als Billy das „Buch des Bösen“
im Keller findet, ahnt niemand, was ihnen bald widerfahren soll. Denn aus
dem Buch schlüpften böse Mächte, die das Ziel haben sich die Erde zu
unterjochen. Dies wissen auch die Nachbarn, die nicht wirklich so menschlich
sind, wie sie im ersten Moment wirken. Sie wollen sich das Buch unter den
Nagel reißen, was der Familie natürlich weitere Probleme bereitet.
Aber sie denken nicht dran das Haus zu verlassen, sondern stellen sich dem
Kampf gegen die Monster und die Untoten... |
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„Samstag der 14.“ ist in keiner Weise ein
Nachfolger der Horrorreihe „Freitag der 13.“ sondern eine
Horrorkomödie, die diesen Namen wohl nur bekommen hat, um den einen oder
anderen Zuschauer mehr in die Kinos zu locken. Die Zeit, als der Streifen in
den Kinos lief ist allerdings schon eine Weile her und heute muss man ihn
wohl auch ein wenig anders betrachten, als zu dem Zeitpunkt, als er aktuell
war.
Denn das Gezeigte sprüht förmlich vor 80er Jahre Komik, die sich ja doch
etwas von der heutigen absetzt. Heute kann man wohl keinen mehr damit
erschrecken, dass man ein paar Plastikaugen in eine Kaffeetasse gibt, die
nicht im geringsten echt aussehen, oder ein paar trashig Monster ins Bild
einblendet, vor denen man nicht einmal im dunkeln Angst bekommen würde.
Also tricktechnisch wird hier nicht sonderlich viel geboten und leider ist
das bei der Story auch nicht besser.
Der Plot fängt zwar ganz nett an, als das Erbe begutachtet und bezogen wird
und wie die Familie sich unter den merkwürdigsten Dingen versucht
einzuleben. Dann, als es aber zu den ersten Abdriftungen ins Horrorgenre
kommt, ist der Spaß so gut wie vorbei. In erster Linie wird in „Samstag
der 14.“ auf Szenen gesetzt, in denen etwas merkwürdiges passiert, was
außer den beiden Kindern aber keiner es so richtig mitbekommt. Im naiven
Mittelpunkt steht der Vater der Familie der rein gar nichts peilt, nicht
einmal als seine Frau zum Vampir mutiert. Leider sind die „Krieg-nichts-mit-Szenen“
diejenigen, die am meisten Witz versprühen sollen, was sie aber nicht
wirklich machen.
Der abschließende Überlebenskampf kann leider auch nur wenig Begeisterung
versprühen, da auch hier keine besonders komischen oder spannenden Szenen
zu finden sind. Die Geschichte rasselt eigentlich nur runter und man ist
doch ein wenig erleichtert, wenn das Filmchen dann endlich zu Ende ist. Es
gibt zwar in den alten Haus eine nette Horroratmosphäre und auch recht
ansprechende schauspielerische Leistungen, so richtig überzeugen kann „Samstag
der 14.“ aber nicht, was ihn somit nicht gerade zu einem besonders
sehenswerten Film macht. Filmfreunde, die sich gerne mal in die 80er Jahre
zurückversetzen lassen, können durchaus ihren Spaß mit „Samstag der 14.“
haben, für Freunde des modernen Klamaukkinos ist er aber nichts.
Zur Altersfreigabe ist noch zu sagen, dass der Film in Frank Trebbins „Die
Angst sitzt neben Dir“ zwar mit einer 18 ausgeschrieben ist, der
Videokassette kann aber keinerlei Altersempfehlung entnommen werden. Ein FSK
18 wäre auch bedeutend zu hoch, ein 16 oder 12 dann schon eher angemessen. |