The Toolbox Murders

Informationen

OT:The Toolbox Murders

ca.91 Minuten

USA 2003

Regie

  • Tobe Hooper
Darsteller

  • Angela Bettis
  • Brent Roam
  • Marco Rodríguez
  • u.a.

The Toolbox Murders

Story

Das junge Liebespaar Nell und Steven zieht in ein altes Mietshaus am Rande von Hollywood. Die junge Lehrerin und der angehende Arzt sind alles andere als auf den ersten Blick in ihre neue Behausung verliebt. Es ist irgendwie düster in dem Gemäuer. Die Wände sind so dünn, dass man jedes Wort aus dem Nachbarzimmer versteht. Zudem gibt es einige bautechnische Mängel.

Zwar bietet das Haus einigen Service: Einen Hausmeister, der handwerklich sehr begabt scheint, einen Pagen, der sich um das Wohl der Mieter kümmern soll. Die negativen Eindrücke überwiegen aber. Und die beiden ahnen nicht, was hinter den Mauern des Hauses geschieht: Ein Killer geht um, der mit verschiedenen Werkzeugen wahllos Leute niedermetzelt. Als Nell eines Tages dem Verschwinden ihrer Nachbarin nachgehen will, wird sie zwangsweise mit dem Mörder konfrontiert.

Kritik

Tobe Hooper („Blutgericht in Texas“) hat nach einigen weniger unterhaltsamen Filmen endlich mal wieder einen Volltreffer gelandet. Wer den Film „Der Bohrmaschinenkiller“ ( The Toolbox Murders, 1978) kennt und einen ähnlich schlechten Film als Neuverfilmung erwartet, täuscht sich. – Zum Glück. Denn das angebliche Remake ist eigentlich keines. Einzige Parallele: Die ungewöhnliche Tatwaffe.

„The Toolbox Murders” beginnt spannend und macht bereits nach den ersten Minuten Lust auf mehr.

Nachdem einige Leute ihr Leben lassen mussten und man die Protagonistin nebst Ehemann kennen gelernt hat, geht es auch schon ans Eingemachte. Mit einer sehr gelungenen Atmosphäre, Schockmomenten, die einem das Herz in die Hose rutschen lassen und Splatterszenen, die es wirklich in sich haben. Langeweile kommt so gut wie gar nicht auf. Der Betrachter wartet von Szene zu Szene auf neue Auftritte des mysteriösen Killers und wünscht sich eine Auflösung des Geschehens.

„The Toolbox Murders” ist sicherlich kein Film, der das Genre neu erfindet, es zeigt sich sogar von Vorteil, dass ein Altmeister den Regiestab in die Hand genommen hat und auf Altbewehrtes setzt. Denn ein Horrorfan will den Horror spüren und sehen. Dank der meisterlichen Arbeit von Hooper bekommt man hier einen wirklich gelungenen Horrorfilm zu sehen, der zu den besten Beiträgen der letzten Jahre zu zählen ist. Der Film soll zwar von der „Motion Picture Association of America“ im Vorhinein geschnitten worden sein, doch was übrig geblieben ist, ist teilweise ultraheftig.

Was optisch ebenfalls einen sehr guten Eindruck macht, ist das Gebäude, in dem der Streifen gefilmt wurde. Die Kulissen sind wie geschaffen für einen Film dieser Art und tragen viel zur nahezu genialen Atmosphäre bei. Die Darsteller hinterlassen zwar einen nicht ganz so guten Eindruck, wirken aber wenigstens nicht sonderlich störend. Man kann Angela Bettis („May“, „Carrie“), Brent Roam („Tremors 4 – Wie alles begann“), Marco Rodríguez, Rance Howard und den anderen mitwirkenden durchaus solide Schauspielkünste attestieren. Für einen Darstellerpreis wird es aber sicherlich nicht reichen. Man muss ihnen aber zu Gute halten, dass das Drehbuch nun wirklich nicht gerade herausragende schauspielerische Künste verlangt.

Nichtsdestotrotz bleibt „The Toolbox Murders” ein sehr gelungener Film, der sicherlich neben den Remakes von „TCM“ und „Zombie“ sowie dem gelungenen „Wrong Turn“ und vielleicht noch „Creep“ zu den jüngeren Glanzlichtern des Genre zu zählen ist. Für Horrorfans ein unbedingter Pflichtfilm, mit dem Tobe Hooper sicherlich einige neue Fans unter den jüngeren Filmfreunden hinzugewinnen wird.

Bewertung

Splatter The Toolbox Murders
Spannung The Toolbox Murders
Story The Toolbox Murders
Ekelfaktor The Toolbox Murders
Atmosphäre The Toolbox Murders
Gesamt The Toolbox Murders

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