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"Stab" ist in die Jahre gekommen und
mittlerweile beim dritten Teil angelangt. Dieser wird gerade gedreht und
soll ebenso erfolgreich wie die ersten beiden Filme werden, in denen die
Morde von Woodsboro auf Zelluloid gebracht wurden.
Schon bald beginnt ein maskierter Irrer die Drehumgebung unsicher zu machen.
Wieder mit der altbekannten Maske gekleidet und mit den gleichen Absichten
wie in den beiden Teilen zuvor. Diesmal scheint sich der Mörder die Opfer
allerdings nicht zufällig auszusuchen, er hat einen Plan. Genau wie es im
Drehbuch zu "Stab 3" geschrieben steht, tötet er die Darsteller.
An den Tatorten hinterlässt der Wahnsinnige Fotos. Von einer Frau, die sich
später als die Mutter von Sidney rausstellt, dem Mädchen, auf den es die
ersten Masken-Killer abgesehen hatten.
Sidney hat sich aus gutem Grund zurückgezogen. Sie arbeitet nun als
Telefonseelsorgerin, in einer einsamen Gegend, wo sie niemand kennt.
Allerdings plagen sie Alpträume, in denen immer wieder ihre Mutter
auftaucht. Haben die Träume vielleicht etwas mit dem bevorstehenden Treffen
mit dem maskierten Killer zu tun? |
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Nach dem etwas ernüchternden Teil 2 kommt die
Scream-Triologie wieder in Schwung und erfährt mit dem dritten Teil einen
würdigen Abschluss. Es mag vielleicht daran liegen, dass man im zweiten
Teil noch Innovatives erwartet hat und bei diesem Teil schon definitiv
wusste, was auf einen zukommt.
Auch hier trifft man wieder auf die gewohnten Gesichter, die sich zwar
schauspielerisch nicht mehr steigern können, dennoch aber wie alte Bekannte
wirken und somit einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen. Neue
Gesichter gibt es natürlich auch wieder, allerdings ohne eine
schauspielerische Ausnahme im positiven Sinne. Kleine Gastauftritte sind
auch in "Scream 3" vorhanden, filmtechnisch aber ohne Bedeutung.
Vieles gleicht natürlich den beiden Vorgängern, anders ist allerdings das
unsere Protagonisten erst später auftauchen und das der Film im Film im
Vordergrund steht. Storytechnisch gibt es einige lustige Elemente, wo die
Originale ihren Doubles gegenüberstehen und zusammen in die ein oder andere
kuriose Situation geraten. „Scream 3“ ist glücklicher weise wieder
etwas witziger geworden, vielleicht sogar der Film der Triologie, der die
meisten Schmunzler provoziert.
Mehr Witz – Weniger Gewalt. Das ist leider das Motto von „Scream 3“.
Leider natürlich nur für Fans von Spezialeffekten. Die Teile 1 und 2 haben
ja auch schon nicht besonders viel Gemetzel gezeigt, zumindest wenn man ihn
mit Genre-Partnern vergleicht, in Teil 3 wurde nun aber fast komplett auf
die Darstellung der verschiedenen Tötungen verzichtet. Auslöser hierfür
war wahrscheinlich das Schulmassaker von Littleton. Im April 1999 erschossen
zwei Schüler in einer Schule in Littelton, im US-Bundesstaat Colorado, 12
Schüler und einen Lehrer. Aufgrund dieser Tatsache wurde „Scream 3“
wohl entschärft, was von der FSK glatt mit einer Freigabe ab 16 Jahren
belohnt wurde.
Wie schon gesagt, ist der Abschluss der Trilogie um einiges besser als Teil
2, reicht aber natürlich nicht an den Ursprungsfilm heran. |