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Ein kleiner Junge hat eine seltene Krankheit,
die sein Wachstum hemmt und ihn so zu einem Zwergwüchsigen macht. Doch
einigen Wissenschaftlern ist es gelungen, ein Mittel gegen den Kleinwuchs zu
finden, dass auch sofort angewandt wird. Leider hilft die Medizin aber nicht
so, wie sich die Forscher das vorgestellt haben, denn der kleine Junge
mutiert sehr schnell zum einem Riesenmenschen.
Nun sind die Forscher damit beschäftigt, ein Serum gegen das monströse
Wachstum zu finden, doch erste Ergebnisse bringen nicht den gewünschten
Erfolg. Vielmehr wird ein Mittel erfunden, dass Pflanzen zu Riesen mutieren
lässt. Dummerweise kommen die gewachsenen Pflanzen in die Nähe der
Versuchstiere und ein paar Ratten gelingt es etwas davon zu fressen. Als es
dann auch noch zu einem Einbruch durch Tierschützer in das Labor kommt,
beginnt ein Unheil. Die mutierten Ratten können aus dem Forschungszentrum
entkommen und machen sich gleich daran, die ersten Menschen zu verspeisen.
Die Forscher stehen nun noch mehr unter Druck ein Gegenmittel zu finden,
denn die Anzahl von menschlichen Opfern steigt rasant an... |
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„Die Stunde der Ratte“ war eigentlich
schon in der Versenkung verschwunden, doch als Astro den Streifen neu
auflegte war er bald wieder in aller Munde... zumindest bei den treuen
Astro-Fans. Denn ein herausragender Film ist „Die Stunde der Ratte“
sicherlich nicht und wenn man sich die Inhaltsangabe mal zu Gemüte führt,
wird man schnell feststellen, dass der Film ein etwas trashigen Touch hat.
Denn die Macher zogen es nicht vor, wie in einigen anderen Horrorfilmen,
normale Ratten zu verwenden, die ja zugegebenermaßen schon genug
Betrachtern (und vor allem Betrachterinnen) das Gucken schwer machen, nein,
sie griffen auf mutierte Viecher zurück, die natürlich ein proportionales
Ekelgefühl erzeugen. Zum Glück der weiblichen Bevölkerung gibt es die
großen Viecher aber nicht sonderlich oft zu sehen und wenn sie mal von der
Kamera eingefangen werden, macht man sich nicht gleich in die Hose, da man
in 90% der Szenen erkennen kann, mit welchen Tricks die
Spezialtechnikexperten gearbeitet haben. Es gibt einige fast naturgetreue
Puppen, dass meiste wurde aber klein gedreht, was bedeutet das Umgebungen in
einem kleineren Maßstab nachgebaut wurden und die normalwüchsigen Nager
dort nur etwas größer wirken...
Eine Geschichte gibt es natürlich auch und die ist erstaunlicherweise auch
recht interessant zu verfolgen. Sicher kann man den ganzen Kram um das
Größer- und Kleinerwerden nicht ernst nehmen, wer aber ein wenig Sinn für
Trashfilme hat, wird köstlich bedient. Die Schauspieler machen dabei einen
ganz guten Eindruck und sensationeller weise wurde meistenteils auf
Dummdialoge verzichtet, was für diese Filmgattung ja nicht als
selbstverständlich gilt.
Splatter- und Goreeffekte gibt es natürlich auch und hier muss man
ebenfalls sagen, dass sie gelungen sind. Sie treten zwar nicht übermäßig
häufig auf, der ein oder andere Liter Kunstblut wird aber dennoch vergossen
und über einige Ekelszenen, wie abgefressene Gesichter oder abgetrennte
Arme, werden sich die Gorehounds sicherlich freuen. Alles in allem ist „Die
Stunde der Ratte“ aber kein wirklich guter Film, da es ihm ein wenig an
Spannung und Atmosphäre fehlt und es im Mittelteil zu einigen, recht
langweiligen Szenen kommt. Für einen Unterhaltungsabend mit Freunden und
einer Kiste Bier ist er aber bestens geeignet. |