Timber Falls

OT: Timber Falls
ca. 97 Minuten
USA 2007
 
Regie
Tony Giglio
Darsteller
Josh Randall
Brianna Brown
Nick Searcy
Beth Broderick

u.a. 
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Mike und Sheryl wollen ein Wanderwochenende in den Wäldern von West Virginia verbringen. Als sie auf ihrem Trip die zuvorkommende Ida treffen, folgen sie ihrem Rat, den Timber Falls-Wanderweg zu nehmen, da dieser ihnen die schönste Aussicht bieten soll.

Doch von der schönen Aussicht bekommt das unverheiratete Liebespaar vorerst nichts zu sehen. Denn sie machen Bekanntschaft mit jungen Einheimischen, die sie beim Sex erwischen und sie in hinterwäldlerischer Manier bedrohen. Es bleibt aber bei Bedrohungen und kleinen Unanständigkeiten. Mike und Sheryl ziehen nach diesem Kontakt weiter. Als die Nacht herein bricht haben die beiden Wanderer natürlich ein ungutes Gefühl.

Und das absolut zurecht. Denn als Mike am nächsten Morgen aufwacht, ist seine Freundin verschwunden. Auf der hilflosen Suche nach Sheryl verletzt sich Mike schwer. Er tritt in eine Bärenfalle, aus der er sich nicht alleine befreien kann. Doch zum Glück findet ihn Ida. Die ältere Frau, die ihm dem Tipp gab, diesen Weg zu gehen. Sie nimmt den verletzten Mike mit in ihre Hütte und versorgt seine Wunden. Mike ist zwar sehr dankbar, merkt aber sehr schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Allerdings hat er noch keine Ahnung, wie schlimm es um ihn und Sheryl bestellt ist...



 

„Almost heaven, west virginia. Blue ridge mountains Shenandoah river” so trällerte es einst der verstorbene Country-Boy John Denver bei seinem Verbreiten von guter Laune. Doch um die Schönheit und wohlige Stimmung geht es in “Timber Falls” nicht. So wie es schon der Genre-Klassiker „Wrong Turn“ gezeigt hat, kann die Natur des amerikanischen Bundesstaats West Virginia auch eine andere Seite haben.

Auch wenn es nahe liegt, einen direkten Vergleich mit „Wrong Turn“ hält „Timber Falls“ nicht stand. Er orientiert sich eher an Vertreten des neumodischen Terror-Movie-Subgenre. Ob „Storm Warning“, „Wolf Creek”, „Hostel” oder „Turistas”, alle Filme haben Elemente, die sich auch hier wiederfinden lassen. Von daher werden diejenigen, die nach etwas komplett neuem aus sind, nicht bedient. Denn Neues gibt es kaum. Nur, dass es mal nicht ausschließlich degeneriert Hinterwäldler sind, die Jagd auf Menschen machen, sondern ein Kreis von Leuten, denen man es eigentlich nicht zutauen sollte. An dieser Stelle soll aber nicht auf die weitere Thematik des Streifens eingegangen werden, um dem eventuell interessierten Leser die Spannung nicht zu rauben.

Trotz der ansonsten eher unspektakulären Handlung hat „Timber Falls“ den Vorteil, dass nur selten Langeweile aufkommt. Die Optik besticht natürlich durch ihre Schönheit, für spannende Momente wird gesorgt und die Darsteller meistern ihre Aufgaben passabel. Zudem gibt es einiges an Spezialeffekten zu sehen. Nicht immer überdurchschnittlich hart, aber oft und passend eingesetzt. Es gibt aber leider auch eine Ausnahme: Eine CGI-Enthauptung, die beweist, dass die Leute, die solche Spezialeffekte erstellen, noch einiges an Arbeit vor sich haben.

Doch diesen optischen Ausrutscher kann man den Machern gerne verzeihen. Denn Regisseur Tony Giglio hat bei seinem ersten Auftritt im Horror-Genre eine wirklich grundsolide Arbeit abgelegt. Man sieht zwar an einigen Stellen, dass es sich bei „Timber Falls“ nicht um die teuerste Produktion handelt, Giglio versteht es aber eine düstere Atmosphäre zu erzeugen und den gezeigten Terror zu verbreiten.

Auch wenn man es hier nicht mit einem Film zu tun hat, der, wie bereits erwähnt, mit „Wrong Turn“ vergleichbar ist (Cover-Zitat: „Seit WRONG TURN ging es nie wieder so spannend und blutig in Virginias Wäldern zu!“), ist „Timber Falls“ nicht zu verachten. Er kommt als technisch guter Film daher, der auf die moderne Terror-Film-Welle aufspringt und als einer der besseren und spannenderen herausragt.

Review by ThS

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Gesamt

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Wolf Creek,
Hostel

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Bildmaterial
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