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Der
thailändische Filmbeitrag „Meat Grinder“ ist, wie der Titel
erahnen lässt (Fleischwolf) keine leichte Kost. Dies liegt aber
nicht alleine daran, dass er in der Hauptsache um die Verarbeitung
und den Verzehr von Menschenfleisch geht. Der Film ist zudem
ziemlich künstlerisch und alles andere als leichtgängig angelegt.
Die Story kann nämlich locker in wenigen Worten wiedergegeben
werden. Viel wird nicht erzählt. Dafür aber umso mehr gezeigt.
Regisseur
Tiwa Moeithaisong arbeitet bei der Wiedergabe der Geschichte nicht
unbedingt geradlinig. Dies macht es dem Betrachter nicht gerade
einfach, dem Geschehen zu folgen. Man muss schon voll konzentriert
sein und darf sich nicht ablenken lassen. Rückblicke
und einige Traumsequenzen können aber trotz hoher Konzentration dafür
sorgen, dass man mal nicht weiß was eigentlich abgeht.
Dies sind natürlich nicht die allerbesten Voraussetzungen, für
einen durch und durch gelungenen Film. Zu Beginn, wo man noch nicht
ahnt, was storytechnisch auf einen zukommt, meint man sich noch in
einem starken Film. Die Optik ist herausragend und der Sound
grandios als Ausdrucksverstärker eingesetzt. In vielen
verschiedenen Varianten und doch stets passend. Optisch ist alles
schön auf alt und schmutzig gemacht. Da kommt sofort einen tolle
Atmosphäre auf, die mit Beginn der ersten Bluttaten auch sehr verstörend
wird. Es geht bei den blutigen Effekten auch recht schnell ans
Eingemachte. Ein abgehacktes Bein, ein Nagel durch den Finger. Da
muss man sich schon auf einiges gefasst machen. Szenen wie diese
gibt es dann noch reichlich zu sehen. Dennoch ist nicht ganz
auszumachen, ob der Film geschnitten oder ungeschnitten
herausgebracht wurde. Es gab wohl Schnitte, bevor der Film in seinem
Heimatland erscheinen durfte. Allerdings dauert die thailändische
Fassung auch nur 88 Minuten. Die deutsch dahingegen 96 (Auch wenn 99
Minuten auf der Verpackung der DVD steht). Aber den Freunden von
Splatter & Gore sei gesagt, dass sie wirklich genug vor die
Linse bekommen. Man braucht sich keinerlei Sorgen zu machen, dass
der Film kaputt geschnitten wurde.
Die hierzulande wohl eher unbekannte Hauptdarstellerin Mai
Charoenpura, als Suppenköchin Buss,
macht ihren Job recht ordentlich. Ohne allerdings besonders
aufzufallen. Regisseur Tiwa Moeithaisong hätte sich da besser mal
ein Beispiel dran genommen. Er will auf jeden Fall auffallen und
reizt die Technik bis aufs Äußerste aus. Er filmt mal in
schwarzweiß, mal mit verschiedenen Filtern, lässt die Kamera
wackeln, benutzt die Zeitlupe, Nahaufnahmen, Fernaufnahmen und was
er sonst noch so nutzen kann. Wenigsten war er, zum Glück für die
Splatter-Fraktion, in Sachen Spezialeffekte ähnlich kreativ.
Aber trotz der Effekte, trotz der guten Optik und Akustik kann der
Streifen nicht ganz überzeugen. Es fehlt einem beim Betrachten
einfach der Rote Faden, an dem man sich entlang hangeln kann. So
wird man von Szene zu Szene, von Sequenz zu Sequenz getrieben und
weiß eigentlich nicht so recht, was vor sich geht. „Meat
Grinder“ ist zu überladen und viel zu sehr verschachtelt und
somit
nicht
leicht zugänglich. Quasi keine leichte Koste für Asia-Gourmets.
Und das nicht nur wegen der zahlreichen Ekel-Szenen. |
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Nach
dem Einlegen der DVD bekommt der Betrachter erst einmal zwei Trailer
zu sehen, bevor es dann in das stimmungsvolle Hauptmenü geht. Dort
findet man unter den Extras ein Behind The Scenes von knapp vier
Minuten Spielzeit. Des weiteren wurden ein Musikvideo, der Trailer
zum Film und eine Trailershow auf die Scheibe gepresst. Qualitativ
sind Bild und Ton gut gelungen. Erstgenanntes ist aufgrund der
Stilmittel des Regisseurs aber nicht immer superscharf.
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