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| Story |
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Anthony und Julian treffen sich
nach Jahren wieder. Sie sind früher zusammen auf die Schule
gegangen und nun über ihre zufällige Begegnung in Montenegro
überrascht. Da keiner der beiden einer befriedigenden Arbeit
nachgeht, versuchen sie sich als Detektive. Mit eigener
Detektei, die fix ins Leben gerufen wird. Dank einiger
merkwürdigen Machenschaften und einer unverhofften
Zusammenkunft mit einer Edel-Prostituierten, kommen sie an
ihren ersten Job. Dieser hat es dann gleich in sich.
Julian und Anthony geraten zwischen die Fronten
verschiedenster krimineller Elemente. Ihr neues Arbeitsleben
verwandelt sich in ein Überraschungspaket mit Morden, dem
Geheimdienst, leichten Mädchen, reichen Typen und nicht zu
wenig Profikillern… |
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Wenn man die niedergeschriebene
Darstellung des Films auf ein Minimum zusammenkürzen müsste, käme
wohl etwas wie: „Relativ hirnloses Action-Spektakel - Mit Splatter“
dabei heraus. „Cat Run“ ist alles andere als ein feiner filmischer
Hochgenuss. Zumindest was die erzählte Geschichte anbelangt. Man
sollte sich vor der Betrachtung schon den Covertext des Mediums
durchlesen, um bei dem wilden Treiben nicht die Übersicht zu
verlieren. Einen Roten Faden gibt es nämlich nicht. Zumindest keinen
klar erkennbaren.
Dieser erste Kritikpunkt wiegt in der Gesamtbeurteilung allerding
nicht sonderlich schwer. Immerhin haben wir es hier mit einem
Action-Knaller zu tun, der neben optischen Reizen auf schwarzen
Humor setzt. Und das nicht zu knapp. Man ist während der Betrachtung
zwar nicht dauerhaft am Grinsen oder am Lachen, es kommen aber
einige haarige Szenen vor. Dazu passt natürlich der Splatter wie die
Faust aufs feuchte Auge. Schön übertrieben und in den richtigen
Momenten zur Entfaltung gebracht. Die Einbringung der Szenen ist ein
geschickter Schachzug, der die potentielle Zielgruppe sicherlich
nicht reduziert.
Durchs rasante Geschehen wird man von unbekannten Gesichtern
getragen, die, mit den zugehörigen Körpern, einen guten
Schauspieljob machen. Nichts richtig dolles, aber dem (wohl)
geringem Budget entsprechen. Bleibende Eindrücke entstehen bei den
überzeichneten Figuren kaum. Lediglich Profi-Killerin Helen Bingham,
die von Janet McTeer („ Miss Marple: Mord im Pfarrhaus“ u.a.)
dargestellt wird, bleibt aufgrund ihrer Eiseskälte etwas länger im
Gedächtnis hängen. Regisseur John Stockwell hat es geschafft, eine
homogene Mannschaft aufzustellen, die gemeinsam gut agiert. Die
Darsteller, respektive ihre Figuren, sind bei diesem Streifen aber
auch nicht so wichtig. Wichtiger ist der Unterhaltungsfaktor.
Und der wird durch Action und Splatter auf einem durchweg hohen
Niveau gehalten. Es gibt viel Tempo, schnelle Schnitte und rasante
Einlagen. Es wird geschossen, gekämpft, gestorben und gefoltert.
Dabei fließt einiges an roten Lebenssaft und nicht alle beteiligten
Personen kommen in einem Stück über die Runden. Die FSK 18
Einstufung geht bei der Version, die im Übrigen ungeschnitten ist,
auf jeden Fall in Ordnung. Neben fliegenden Fäusten, Patronenhülsen
und Körperteilen kann man auch noch die Schönheit der Natur
bewundern. Die Macher haben bei ihrer Tour durch Europa wunderschöne
Bilder eingefangen. Was ebenfalls optisch gelungen ist, sind die
vielen Kameratricks und die zahlreichen Einblendungen mit
Informationen zu den verschiedenen Mitstreitern.
Alles in allem überwiegen die positiven Eindrücke, die „Cat Run“
hinterlässt. Er ist zwar etwas hirnlos und oft frei von Logik, das
Gesamtbild weiß aber zu überzeugen, weil ein hoher
Unterhaltungsfaktor vorhanden ist. Und das ist es ja meist, was sich
Freunde eines Action-Krachers erhoffen. Dass es zudem recht blutig
zur Sache geht, wird sicherlich keinen Horror-Fan abhalten sich mal
in einem anderen Genre zu vergnügen. |
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Als Vorlage zum
Review diente der Horror-Page eine Promo-DVD, die mit all dem
ausgestattet ist, wie die DVD, die in den Verkauf kommt. Das Bild
der Silberscheibe ist ebenso solide geworden, wie die Akustik. Da
gibt es nicht wirklich etwas zu meckern. Als Extras gibt es einen
Audiokommentar, ein Hinter den Kulissen (14:55 Minuten), Entfallene
Szenen (14:34 Minuten) sowie zwei Trailer zum Film und eine
Trailershow mit sieben Titeln. Viel mehr kann man da eigentlich
nicht verlangen.
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